BRUJERIA – Pocho Aztlan (VÖ:16.09.2016)

BRUJERIA – Poncho Aztlan (VÖ:14.09.2016)

Brujeria sind zurück und veröffentlichten am Freitag, den 16. September 2016 nach 16 Jahren eine neue Platte über Nuclear Blast Entertainment. Der Silberling trägt den Titel Pocho Aztlan, was soviel wie Vergeudetes versprochenes Land bedeutet, und soll an alte Zeiten anknüpfen. Für den Mix ist Russ Russell verantwortlich, der schon mit Bands wie Napalm Death oder The Exploited zusammengearbeitet hat. metal-heads.de durfte bei dem intimen Konzert im Juli dabei sein und sich einen Eindruck vom Comeback machen. Wie unser Urteil ausgefallen ist? Das kann man HIER nachlesen.

Vinyl Hype vor der eigentlichen Veröffentlichung

Im April diesen Jahres veröffentlichte die Band die „Viva Presidente Trump“ 7″-Single zum Record Store Day. Die Single war nach wenigen Tagen restlos ausverkauft und ist bei Sammlern sehr begehrt. Die Band entschloss sich für die Europatour im Sommer 2016 noch mal 300 pinke und 700 schwarze Scheiben zu pressen. Man bekam selber nach eigenen Angaben keine der limitierten 7″, was zu Streitigkeiten mit dem Label führte.

Nun scheinen sich wieder alle vertragen zu haben und so wurden auch für das aktuelle Album vier verschiedene Farben für die Vinyl Ausgabe gepresst. ACHTUNG! Es sind nur noch sehr wenige Exemplare HIER verfügbar.

„Poncho Aztlan“ im Soundcheck

Vor wenigen Wochen sah metal-heads.de die Band im Krefelder Magnapop, nun also liegt der angekündigte Silberling vor und wartet darauf bewertet zu werden.

Stolze 16 Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und man kann eines vorwegnehmen. Die Band bleibt ihrem Sound treu und liefert einen Brecher ab. Donald Trump würde bei dem Erklingen dieser Platte eine Mauer um seine Gehörgänge bauen wollen.

Schonungslos erklingt nach dem Intro zu „Pocho Aztlan“ die Glocke zu der Lucha Libre-Einlage und eröffnet das Album. „No Aceptan Imitaciones“ begrüßt einen mit Aufgepasst A*#$@löcher bevor das wilde Grindcore-Geballer einsetzt und den Hörer im Schwitzkasten nimmt. Puuh, harte Kost! Der Übergang zu „Profecía Del Anticristo“ und „Angel De La Frontera“ ruft Brujeria zur Höchstform auf. So kennt man die Luchadores seit fast dreizig Jahren. Herrlich! Irgendwo wird die Schnittstelle zu Death Metal und Grindcore überschritten und verbunden zu einem wilden Geballer. Viele Fans werden sich sehr an „Plata O Plomo“, „Satongo“ sowie „Isla De La Fantasía“ erfreuen.

Die Comisión de Box y Lucha Libre Mexico D.F. würde bei den folgenden Songs schnell zu einem Urteil kommen. Nur geeignet für die Gewichtsklasse Completo. „Bruja““Mexico Campeón“ und „Culpan La Mujer“ verwandeln jeden Pit zu einem Chile de Árbol. Wer noch stehen kann und nicht zu Guacamole verarbeitet wurde, bekommt eine ordentliche Death Metal Einlage „Códigos“ und „Debilador“ bevor „California Über Aztlan“ einen zum Tapout ermutigt und erlöst wird.

Das metal-heads.de Fazit

Brujeria haben sich (zum Glück) nicht viel verändert und bleiben dem Sound und Konzept treu. Was früher schon gut war, funktioniert 2016 auch. Fans aus dem Bereich Death Metal, Grindcore und Extrem Metal die cojones haben, sollten sie an das Album anhören. „Poncho Aztlan“ bekommt 8,5 von 10 möglichen Punkten.

Cover & Tracklist

Brujeria Pocho Aztlan Cover

1. Pocho Aztlan
2. No Aceptan Imitaciones
3. Profecía Del Anticristo
4. Angel De La Frontera
5. Plata O Plomo
6. Satongo
7. Isla De La Fantasía
8. Bruja
9. Mexico Campeón
10. Culpan La Mujer
11. Códigos
12. Debilador
13. California Über Aztlan

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Bildquellen

  • Brujeria Pocho Aztlan Cover: Nuclear Blast Entertainment
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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