Das Album: WBTBWB sind wieder da! (VÖ: 24.09.2021)

WBTBWB - Das Album
WBTBWB - Das Album

We Butter The Bread With Butter. Das Album. Die Rezension.

Am 17.Juni 2021 haben wir Euch das Album bereits angekündigt! LINK WBTBWB ist endlich wieder da, in Urformation und besser als jemals zuvor? Mit einem rosa Toaster bewaffnet versuchen die beiden Berliner Jungs, endlich die Weltherrschaft an sich zu reißen! Ob ihnen das gelingt? Hören wir es uns an…

Das Album: Was schon getoastet war…

Nach einem kurzen Intro gibt´s mal direkt volle Breitseite! Dreh Auf! Ja bitte, liebe Nachbarn, das ist für Euch, ihr wollt´s ja auch. Der Track dürfte den meisten WBTBWB Anhängern ja schon lange im Ohr wurmen, ist er ja nun beinahe schon 2 Lenzen alt. Hat aber immer noch nicht an Kraft verloren und ist immer noch so geil wie am ersten Tag. Fette Riffs, Breakdowns, eine kurze Sprecheinlage und dann wieder Vollgas! Deathcore? Electrocore? – Ich taufe es auf den Namen BUTTERCORE, das ist voll auf die Stulle!

Auch der zweite Track ist bereits seit einiger Zeit auf den audiovisuellen Kanälen des Webs erhältlich! 20 km/h ist eine Hommage, oder doch eine Hasspredigt auf die immer größer werdende Elektrorollergemeinschaft. Ratatatata!!! Ballern übern Bordstein. WBTBWB hört nicht auf und holt direkt den nächsten Hammer aus der Tasche. Gut, über die Texte kann man sich streiten, aber es war auch nie der Anspruch der Band die Welt zu verbessern…oder doch? – Wie sähe eine Welt ohne E-Roller aus?

N!CE – ja, auch den dritten Track gibt´s schon als Video…und da ist er endlich: der rosa Toaster! – NICE! – Diesmal geht´s etwas ruhiger weiter, endlich ein wenig ausspannen…dachte ich…nach einem 40-sekündigen Intro geht´s im Slow-Tempo wieder voll in die Magengrube. Alles ist nice, mega nice. – Bis auf die Rapper, so scheint mir, wundern sich die Berliner Jungs doch ein wenig, warum diese heute alle nur noch „so“ rappen!? – Diese Frage wird wohl auf ewig unbeantwortet bleiben…

Das Album: Was noch getoastet werden muß…

Mit Schreibwarenfachverkäufer geht es etwas straighter und ohne Umschweife weiter geradeaus. Ich habe keine Ahnung, wie man auf die Idee kommt einen Song über eine Berufsgruppe zu kreieren, die den ganzen Tag Schulhefte und Füllfederhalter an genervte Schüler gegen ein paar Euronen tauschen muss, aber hier ist sie, die Hymne für Collegeblockverticker!

Scheisse, CD kaputt oder was? Warum läuft hier plötzlich Scooter? Läuft nicht…Moment…läuft doch!!! Da sind ja die fetten Gitarren, Moment, doch wieder Techno, Metal…LÄUFT!!! Prost!

Diskette rein, Musik ab…

Jetzt erst mal ne Runde Giana Sisters spielen…schon lange nicht mehr den C64 angeschmissen. Jump´n Run. Mit einem Gitarrengewitter flucht sich der Protagonist dieses Songs aus dem Bett. Immer der gleiche Scheiss, jeden Tag, wie ein Roboter, oder eben eine Figur aus einem Spring und Lauf Spiel aus den 90er Jahren, quält er sich durch den Tag, untermalt mit einer abwechselnden Salve aus dem Distortionsbrett und von E-Gitarren begleitenden SID Melodien. Aber, Aufgeben ist keine Option, denn das Leben ist dann doch kein Jump´n Run!!!

Sprich Sie einfach an. Mit einem musikalischen Mix aus Kraftwerk, den Fanta 4 und Prodigy habe ich jetzt aber nicht gerechnet…na endlich, nach der Hälfte des Tracks kommen endlich die heißersehnten, kreischenden Metallfäden mit ins Spiel, Sänger Tobi erhebt seine Stimme zu einem Schreikonzert, das ist Buttercore, das sind WBTBWB!

Aggressiv-melancholisch geht es beim nächsten Track zu. WBTBWB schafft es wie kein anderer die pure Verzweiflung in Wort und Ton zu bringen, sich trotz aller größter Bemühungen eine Schleife zu binden, damit die Schnürsenkel der armen Schuhe nicht eines qualvollen, jämmerlichen Daseins fristen müssen. Meine Finger sind zu klein! Ganz großes Kino! – Ich will hier nicht spoilern, wie diese dramatische Geschichte ihren Wendepunkt erreicht, also: selber reinhören!

Die Maja macht den Sound

Summende Geigen – Fette Riffs! – Illusion? Melodie – Piks mich kleine Biene! Wach? Traum? – Breakdown…ich hoffe ich konnte Euch jetzt genügend verwirren! Check!

Metal: ja, da sprechen WBTBWB wohl jedem eingefleischten Headbanger aus der Seele! Eine Aneinanderreihung diverser Metalbands und -genres in einem Track. Ein kompromissloses Brett mit nicht weniger als einem Fazit: Das ist Musik in meinen Ohrn! (Bei Popmusik da seh ich rot!). Fett!

Ein Ende mit Tsatsiki

Wer glaubt, die Welt würde eines Tages untergehen, weil eine Armada von fliegenden Untertassen vom Mars die Menschheit ins Verderben stürzen wird, der hat sich gewaltig geirrt, denn es gibt eine weitaus weiter entwickelte Spezies im Universum. Der Angriff der Dönerteller steht kurz bevor. Angeführt von Captain Fladen drescht uns der Soundtrack der Zerstörung mit der nächsten Salve Metalcore um die Ohren. Wenn wir schon untergehen, dann bitte mit einer mächtigen Portion Tsatsiki!

Mit erst harten, aber dann durchaus traurig anmutenden Klängen kommt er nun, ich habe es befürchtet: Letzter Song! – Wir sind dann mal weg, wir sind dann mal raus. Der Track hat durchaus das Potential, als Rausschmeißer bei hoffentlich bald anstehenden Liveacts, zum Dauerbrenner zu werden. Und traurig klingt der Schlussakkord in Moll. Ich sage Dankeschön, und Auf Wiedersehen!

Das Fazit

Das Album! – Ist das Kunst oder kann das weg? – Da mögen sich die Geister wohl scheiden. Die Symbiose aus Deathcore, Electrocore, sich verschmelzend zu zartem Buttercore, und sinnlosen Texten, sind sicherlich nicht jedermanns Gaumenfreund. Ich für meinen Geschmack hatte schon immer einen Fable für experimentierfreudige Musik, vorausgesetzt das wummst in der Magengrube. Und WBTBWB haben mit das Album das für mich beste Werk ihrer Geschichte auf den Verkaufstresen gehauen. Das Album hat nicht nur meine heimische Musikanlage an seine Grenzen gebracht, sondern auch meine Nachbarn! – DREH AUF! – Das muss so laut!!!

Die Punkte

Richtig geiler Scheiß! Von mir gibt´s – 9 von 10 Toaster – für ein grandioses (das) Album! – Ich will ja schließlich, dass die Jungs beim „nächstes das Album“ noch ne Scheibe draufbuttern! (Oder kann ich dann 11 von 10 Punkten raushauen, Chef???)

WBTBWB – Das Album

Genre: Death- & Electrocore
Produzent: Marcel Neumann & Tobias Schultka
Studio: Marcel Neumann Homestudio
Cover Designer: Andreas Schindler

Label: AFM Records

01 Das Album Intro
02 Dreh Auf!
03 20 km/h
04 N!CE
05 Schreibwarenfachverkäufer
06 Läuft
07 Jump ’n‘ Run
08 Sprich Sie Einfach An
09 Meine Finger Sind Zu Klein
10 Piks Mich
11 Metal
12 Angriff Der Dönerteller
13 Letzter Song

In eigener Sache

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Bildquellen

  • WBTBWB – Das Album: AFM Records
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