EMBALMER – Emanations From The Crypt


Embalmer – Emanations From the Crypt

Zurück von den Toten

Die 1989 gegründete Death Metal-Schießbude Embalmer veröffentlicht ihr 2. Album „Emanations From the Crypt“ am 1. April über das Label Hells Headbangers. Ja! richtig gelesen! Erst Album Nummer 2 in 27 Jahren!

Neben diversen EPs, u.a. dem Klassiker „There Was Blood Everywhere“ in den 90er Jahren, entstand nach einer Bandpause im Jahr 2006 der 1. Longplayer „13 Faces of Death“. Nun, nach diversen Neubesetzungen innerhalb der Band, liegt das aktuellste Werk vor mir. Embalmer 2016 sind Paul Gorefiend (Gesang), Roy Stewart (Drums), Steve Pedley (Gitarre), Don Wolff (Gitarre), Joe Wunderle (Bass) und liefern den Soundtrack zu Walking Dead.

Zombie-Kit einpacken, die Untoten kommen

Das Erste was sich viele fragen werden ist: Warum benötigt man im Jahre 2016 die millionste Death Metal-Veröffentlichung? Diese Frage beantworten die Jungs aus Ohio mit „Dead Female Stalker“, der die Ohren mit einem eher Grindcore typischen Rhythmus verprügelt. Der zweite Track, „I Am The Embalmer“, setzt dem noch einen drauf. Aua! Meine Ohren. Wer eine kurze Pause benötigt, wird diese im Intro zu „Emanations From The Crypt“ finden, bevor die Aussendungen der Gruft mit „The Coroners Report“ und „Undead Exaltation“ einen unter die Erde ziehen. Wahnsinn! Alle Fans vom Corpsegrinder-Gesang werden voll auf Ihre Kosten kommen! Nimmt man es stilistisch jedoch genau, sind „The Casket Calls“, „Procession Of Bones“ und „Botched“ eher in die Doom/Sludge/Black-Metal Richtung zuzuordnen. Aber Zombies naschen ja auch mal gerne an mehreren Personen rum. Yummy! Dafür erhält man bei den Tracks „Reduced To Human Scum“ und „The Apocalyptic Rains“ einen ganzen Herbststurm Death Metal! Tiefe Vocals, quietschende Gitarren und ein sehr stürmisches Schlagzeugspiel. Das Schlusslicht der Zombie-Apokalypse bildet „They Can Smell Our Blood“, welches das Album mit dem Outro „The Graveyard Fog“ ordentlich abrundet.

Fazit der Invasion

Embalmer sind für viele eine Kultband im Death Metal und bleiben es auch. Das Album enthält neben Death Metal-Elementen auch weitere aus dem Bereich Black Metal. Dies sorgt für Abwechslung und Spaß ohne Old School-Fans zu verletzten. Wer das letzte Werk von Cannibal Corpse zu lasch fand, kann hier blind zugreifen.

Tracklist

embalmer - crypt cover

01.) Dead Female Stalker
02.) I Am The Embalmer
03.) Emanations From The Crypt
04.) The Coroners Report
05.) Undead Exaltation
06.) The Casket Calls
07.) Procession Of Bones
08.) Botched
09.) Reduced To Human Scum
10.) The Apocalyptic Rains
11.) They Can Smell Our Blood
12.) The Graveyard Fog (Outro)

Label: Hells Headbangers

Veröffentlichung: 1.April 2016

Mehr zur Band auf ihrer Facebook-Seite.

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Bildquellen

  • embalmer – crypt cover: Hells Headbangers
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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