EMERALD SUN – „Kingdom Of Gods“ Review

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Power Metal

aus Griechenland ist zu Beginn des Jahres angesagt. EMERALD SUN (Facebook) schicken ihre Hymnen mit „Kingdom Of Gods“ am 28.01.2021 auf Reisen. Es geht um klassische Themen: Helden, Göttern und Schlachten. Es ist bereits das fünfte Album der Griechen und die Zeichen stehen auf Angriff.

Gittare und Bass satt

Der Opener „Book Of Genesis“ eröffnet das Album standesgemäß und Ihr werdet gut auf die Reise eingestimmt. Der heroische Chorgesang direkt am Anfang ohne Einleitung fördert schon mal die Stimmung und setzt sich sofort im Ohr fest. Sodann folgen heavy Riffs und der Drummer galoppiert im flotten Tempo durch den Song. Was mir nicht nur bei diesem Song, sondern auf dem gesamten Album auffällt, ist ein strammer Bass, der hier in der Regel sehr markant eingesetzt wird. Das bringt kräftigen Schwung in die Songs. Die Kombination zwischen dem heroischen Chor und Sänger gelingt formidabel. Das rockige Solo hätte ich so nicht erwartet und hat mich gerade deshalb begeistert. Nach dem sehr gefälligen Aufwärmprogramm fühle ich mich

bereit für weitere Abenteuer.

Der zweite Song „Heroes On The Rise“ legt direkt noch ne Schippe drauf. Plötzlich wird der Song durch einen balladesken Zwischenpart recht hart ausgebremst. Für meinen Geschmack etwas zu hart, doch das ist schnell vergessen, denn Sänger Stelios schmeichelt sich bei mir mit traumhaften einfühlsamen Gesang ein. Der Übergang in den schnellen Angriffsmodus gelingt dafür einwandfrei. Geiler Song!

Eine Hommage an die 80’er

scheint „The Hunter“ zu sein. Dieses Gefühl hatte ich irgendwie, als die Synthies ertönten. Einer der wohl klassischsten Songs im Repertoire, der mit mit einem „Easy-Going“-Charisma schwungvoll auftritt und melodisch fröhlich vorantreibt.

„Gaia“ dagegen alterniert zwischen rasenden Angriffen, flottem Marschtempo und tollen melodischen Hooklines im Chorus. Für mich eines der Highlights auf dem Album! Das Grundkonzept des klassischen Power Metal wird grundsätzlich beibehalten, doch ist Sortiment ist mit

allerlei Köstlichkeiten

gemischt, die immer wieder etwas anders schmecken. Immer wieder erfreuen die formidabel gespielten Leadgitarren und Gitarrensolos, die den Songs ein zusätzliches herausragendes Qualitätsmerkmal verschaffen. Weiterhin sind EMERALD SUN bestrebt Abwechslung zu bieten. Das betrifft auch den Gesang. Stelios singt einwandfrei und auch der mehrstimmige Chorgesang macht einen sehr guten Eindruck. Dieser wird nicht immer gleich eingesetzt. So kommt er mal mächtig heroisch rüber oder knallig aggressiv wie beim treibenden „Raise Hell“.

Geradewegs in die Hölle

„Hellbound“ fällt unter die Kategorie klassischer Metalsongs, die einfach den Geradeaushighway nehmen und dabei Kurven und Ausfahrten vermeiden. Überraschungen gibt es hier nicht. Bei dem Video hat man sich wohl etwas von einem Filmklassiker inspirieren lassen. Mir würde da spontan „From Dusk Till Dawn“ einfallen.

MANOWAR-Feeling

kommt bei den Songs wie „Kingdom Of Gods“ und „Where Warriors Belong“ auf. Bei mir formten sich direkt Erinnerungen an gute alte MANOWAR-Zeiten. Powerballaden wie man sie sich wünscht. Coole atmosphärisch Songs, die ihren besonderen Charme versprühen. Wenn man etwas genauer hinhört, fallen einem viele kleine eingebaute soundtechnische Feinheiten auf. Die Gesänge gestalten sich wohltuend variabel. Hier wird von den Chöre ausgiebig Gebrauch gemacht.

Fazit

Ohne Frage haben EMERALD SUN mit „Kingdom Of Gods“ eine schmuckes Werk des Power Metal erschaffen. Es ist eine sehr kurzweilige Reise mit unterschiedlichen Eindrücken, wobei man den klassischen Weg nicht verlässt. Für meinen persönlichen Geschmack hätte man doch noch etwas mutiger agieren können. Stellenweise hätte ich mir noch mehr Power und Angriffsstärke gewünscht.

Ich bin dem Charme dieses Albums trotzdem erlegen und vergebe daher gute 8 Punkte für das Album. Es gibt keinen Grund das Album nicht zu mögen. Fein komponierte Arrangements, die toll produziert sind. Alles in allem ein sehr starker Auftritt!

English review

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Power Metal

from Greece is announced at the beginning of the year. EMERALD SUN (Facebook) send their anthems on the road with „Kingdom Of Gods“ on Jan. 28, 2021. It’s all about classic themes: Heroes, gods and battles. It is already the fifth album of the Greeks and the signs are on attack.

heavy guitar and fat bass everywhere

The opener „Book Of Genesis“ opens the album befittingly and you are well tuned into the journey. No intro, but the cool choir vocals right at the beginning already promotes the mood and immediately settles in the ear. Then follow heavy riffs and the drummer gallops through the song. What strikes me not only in this song, but on the entire album, is the tight bass, which is used here usually very striking. It brings powerful groove to the songs. The combination between the heroic choir and singer succeeds formidably. The rocking guitar solo that I have not expected here really thrilled me. After the very pleasing warm-up program I feel

ready for more adventures.

The second song, „Heroes On The Rise“, takes it up a notch. Suddenly the song is slowed down quite hard by a ballad-like intermediate part. For my taste a little too hard, but that is quickly forgotten, because singer Stelios shines with dreamlike sensitive singing. The transition into the fast attack mode succeeds flawlessly. Horny song!

A tribute to the 80’s

seems to be „The Hunter“. I somehow had this feeling when the synths sounded. Probably one of the most classic songs in the repertoire, it’s peppy with an „easy-going“ charisma and melodically happy as it drives along.

„Gaia“, on the other hand, alternates between furious attacks, brisk marching tempo and great melodic hooklines in the chorus. For me one of the highlights on the album! The basic concept of classic power metal is basically retained, but is assortment is with

all kinds of delicacies

mixed, which always taste a little different. Again and again delight the great played lead guitars and guitar solos, which give the songs an additional outstanding quality feature. Furthermore EMERALD SUN are anxious to offer variety. This also applies to the vocals. Stelios sings flawlessly and also the polyphonic choir vocals make a very good impression. This is not always used in the same way. So it comes across sometimes mighty heroic or gaudy aggressive as in the driving „Raise Hell“.

Straight to hell

„Hellbound“ falls under the category of classic metal songs that simply take the straight-ahead highway, avoiding curves and exits. There are no surprises here. The video was probably inspired a bit by a classic movie. I would spontaneously think of „From Dusk Till Dawn“.

MANOWAR-Feeling

comes up with the songs like „Kingdom Of Gods“ and „Where Warriors Belong“. For me, memories of good old MANOWAR times formed directly. Power ballads like you want them to be. Cool atmospheric songs that exude their special charm. If you listen a little closer, you will notice many small built-in sound technical subtleties. The vocals are pleasantly variable. Here is made extensive use of the choirs.

Conclusion

Without question, EMERALD SUN have created a neat work of Power Metal with „Kingdom Of Gods“. It is a very entertaining journey with different impressions, while not leaving the path. For my personal taste they could have acted a little more courageously. In places I would have liked even more power and attack strength.

I still succumbed to the charm of this album and therefore award a good 8 points for the album. There is no reason not to like the album. Finely composed arrangements that are great produced. All in all a very strong performance!

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Bildquellen

  • EMERALD SUN Cover+Infos: Cover, Logo-->El Puerto Records / Rest-->Pixabay
  • EMERALD SUN Titelbild skaliert: El Puerto Records

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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