VASS/KATSIONIS – „Ethical dilemma“ (VÖ: 02.02.2022)

VASS-KATSIONIS Albumcover - Beitragsbild

VASS/KATSIONIS – „Ethical dilemma“ (VÖ: 02.02.2022)

Das ist doch mal ein Release-Date, das man sich merken kann. Am 02.02.2022 erscheint bei Symmetric Records das Debüt von VASS/KATSIONIS mit dem Titel „Ethical dilemma“. Wir von metal-heads.de erzählen euch, was es damit auf sich hat und stellen euch die Musik näher vor, denn wir hatten die Gelegenheit, ausführlich in das Material der 8 Tracks hineinzuhören. Erst einmal aber ein paar grundlegende Worte zur Entstehungsgeschichte des Progressive Metal Projektes (oder sollte sich daraus noch eine Band entwickeln…warten wir mal ab). Wir hatten ja bereits in einer Ankündigung hier auf VASS/KATSIONIS hingewiesen. Eigentlich sollte das Ganze eine Soloscheibe für den TERRA 1NC0GNITA-Frontmann Billy Vass werden. Aber dann kam Bob Kationis hinzu. Den guten Mann kennt ihr als musikalisch talentierten Musiker, der u.a. bei FIREWIND Keyboard und Gitarre gespielt hat. Aktuell gehört er zur Power Metal Formation SERIOUS BLACK. Jedenfalls brachte die gemeinsame Begeisterung für Progressive Metal die beiden Herren zusammen.

Das Line up wurde erweitert und so stießen Telis Kafkas am Bass und Drummer Bill die Benedetto hinzu, um die von Katsionis komponierte Musik mit den Texten von Vass einzuspielen. Was erwartet uns denn auf diesem Erstling? Musikalisch gesehen geht es mit dem Opener gleich recht flott zur Sache. Rockige Gitarrenriffs, progressive Drumpattern und dazu der Gesang von Billy Vass. Dann folgt der Song, den wir euch schon (siehe den Link oben) mit einem Höreindruck vorgestellt haben. Daher wollen wir darauf nicht näher eingehen, da könnt ihr euch ja am besten selbst ein Bild machen. Kommen wir also geschwind zu „Web weaver“. Drum Beats, melodische Arrangements und eine eindrücklich Stimme des Sängers. Fette Riffs. Das ist echt ergreifend…

VASS-KATSIONIS Promofoto

VASS/KATSIONIS – „Ethical dilemma“ (VÖ: 02.02.2022)

Mmmhh. Irgendwie kommt mir der nächste Track so „bekannt“ vor. Da könnte ein bisschen Abwechslung nicht schaden. Mal schnell weiter geskippt! Wow. Doublebass-Salven in Kombination mit cleanem Gitarrensound, bevor es wieder Metalriffs gibt. Die Bedächtigkeit ist bald vorbei und die Nummer nimmt deutlich an Fahrt auf. Aber es bleiben auch Erholungsphasen. Der Gesang ist über die Zeit variabel und harmoniert mit der musikalischen Komposition. Melodische Keyboardpassagen. Das ist einer der stärkeren Songs auf dem Silberling. Mal schauen, ob man das Niveau halten kann. Eher heavy geht es weiter. Flotte Prog-Beats am Schlagzeug, mal härtere, mal melodische Gitarrenparts. Die Stimme ist mir hier teils zu hoch, aber weiterhin kann man die gesangliche Vielfalt hervorheben. Eingängig und mit viel Melodie starten wir in den 7. Track. Der gefällt mir recht gut. Genug Power und doch auch zwischenzeitlich eher emotionale und nachdenkliche Passagen. Nach hinten raus hat es dann aber genügen Wumms. Mit „I walk alone“ endet dann dieses Album. Diese Nummer legt mit heavy Gitarrenriffs los. Fett! Eindringlicher Gesang passt hier echt ins Bild. Die Drums kommen mit Wucht daher. Noch eine ansprechende Nummer zum Abschluss.

VASS-KATSIONIS Albumcover

Das Fazit bei metal-heads.de zum Debüt von VASS/KATSIONIS

Wie lautet also das abschließende Fazit bei metal-heads.de zum Erstlingswerk von VASS/KATISONIS? Nun ja, es fängt ganz ordentlich an und dann gibt es auch durchaus Hörenswertes. Aber schon zur Mitte des Albums fehlte mir etwas die Vielseitigkeit. Wenn man als Zuhörer schon das Gefühl hat, da „wiederholt sich was“, dann ist das nicht so prickelnd. Tja, man soll halt ein Release immer bis zum Schluss hören. Gerade bei dieser Scheibe finde ich, man steigert sich musikalisch noch einmal deutlich. Insgesamt also auch Mittelmaß mit deutlich positiven Ansätzen. Es wird vermutlich nicht für eine Erwähnung in meinen Jahres-Highlights reichen, aber ein Antesten kann ich euch schon ans Herz legen…

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Bildquellen

  • VASS-KATSIONIS Promofoto: ANGELS PR
  • VASS-KATSIONIS Albumcover: ANGELS PR
  • VASS-KATSIONIS Albumcover – Beitragsbild: ANGELS PR

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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