FREQUENCY DRIFT – Letters to Maro (VÖ: 13.04.2018)

FREQUENCY DRIFT - CD-cover Letters to Maro

FREQUENCY DRIFT – Letters to Maro (VÖ: 13.04.2018)

Wow. Es ist doch wirklich schon wieder gute vier Jahre her, dass ich eine Scheibe von FREQUENCY DRIFT in Händen gehalten habe. „Over“ hieß das gute Stück damals und es hat echt gefallen, was die Herrschaften aus Bayreuth da erschaffen haben. Ich habe es damals als kurzweilig empfunden, das Material von 75 Minuten und angenehm zu hören.

Drehen wir dir Uhr einige Zeit vor und dann schreiben wir das Jahr 2018, es ist Mitte April und FREQUENCY DRIFT haben für ihre Anhänger etwas Neues im Köcher. „Letter to Maro“ ist der Titel des aktuellen Releases und es enthält 11 Tracks. Der Opener ist das über 6 Minuten lange „Dear Maro“ und musikalisch geht es praktisch nahtlos in den zweiten Track über. Die bezaubernde Stimme von Sängerin Irini Alexa steht irgendwie im Fokus der Songs. Instrumentell gestützt u.a. von Schlagzeug, Keyboards, Synthesizer, Gitarre und E-Harfe.

FREQUENCY DRIFT - CD-cover Letters to Maro

Melancholisch, wenn auch nicht zu düster betören uns die Stücke. „Electricity“ klingt da schon etwas positiver…optimistischer. Für die Texte ist übrigens die neue Frontfrau verantwortlich. Wie auch schon in den vergangenen Jahren auf den bisherigen Alben versuchen FREQUENCY DRIFT auch anno 2018 etwas völlig Neues zu erschaffen. Die „Wucht“ der Gitarren, wie sie noch auf dem Vorgänger zu vernehmen war, ist aktuell nicht mehr in vergleichbarem Ausmaß spürbar. Und überhaupt auch zwischen den Tracks findet sich eine Variabilität.

Generell ist Härte nicht das Thema auf dieser Scheibe. Aber es kann ja auch mal bedächtiger zugehen. Nicht immer nur Vollgas und auf die 12. Inhaltlich geht es in jedem Song um einen einzelnen Brief, so zieht sich praktisch ein durchgehendes Konzept durch das ganze Material.

Fazit: Melancholie und doch eine gewisse Form von Leichtigkeit verspürt man beim Genuss der Songs auf diesem aktuellen Release. Schön, dass sich Bands immer wieder neu entdecken und nicht auf der Stelle treten und einfach nur längst bewährtes kopieren.

Hier die Homepage: http://frequencydrift.com/

 

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Bildquellen

  • FREQUENCY DRIFT – CD-cover Letters to Maro: Gentle Art of Music
  • FREQUENCY DRIFT – CD-cover Letters to Maro: Gentle Art of Music
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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