Hybrid aus Slipknot, Korn und Killswitch: Tetrarch – Unstable (VÖ: 30.04.21)

Tetrarch

Nach der 2017´er Eigenprodruktion „Freak“ beglücken uns die US-amerikanischen Metalcorer/Nu Metaller von Tetrarch am letzten Tag des Monats April mit ihrem neuen Album „Unstable“ . Wir von metal-heads.de haben uns jetzt schon mit der neuen Scheibe dieser wirklich interessanten Band beschäftigt.

Die Band im Kurzportrait

Tetrarch bestehen aus Sänger Josh Fore, Gitarristin Diamond Rowe, Basser Ryan Lerne sowie Drummer Ruben Limas. Die Band gründete sich im Jahr 2007 in Atlanta, Georgia und veröffentlichte in 2011 und 2013 zwei EPs (The Will to Fight und Relentless). Nach dem Umzug nach Los Angeles sowie zwei Wechseln im Line Up rockt die jetzige Zusammensetzung von Tetrarch bereits seit 2015 zusammen. Warum es trotzdem nur für ein Full-Length-Album (Freak) gereicht hat, werden wir die Band bei Gelegenheit mal selbst fragen. Nun aber erscheint ja am 30. April via Napalm Records die 2. Platte „Unstable“ mit 10 neuen Songs. Wie das Album so ist, erfahrt ihr hier. Doch zuerst einmal hier ein musikalischer Vorgeschmack. Das Musikvideo zum Track „I´m Not Right“ nämlich. Ton an, Film ab, werte Metalheads!

Das T-Shirt ist Programm: Slipknot

Nicht hart genug?

Gut, Tetrarch können auch ´ne Nummer schneller und härter zocken. Wie im Song „Negative Noise“ . Auch diese vorab veröffentlichte Video-Single findet sich auf der aktuellen Scheibe wieder. Hört und schaut mal rein:

Was sagt Sänger Josh zum Lied?

Auf youtube kommentiert Frontmann und Gitarrist Josh Fore diesen Song wie folgt: „‚Negative Noise‘ is one of the heaviest songs on the new record. It mixes big riffs with thick bass, extreme drums and some of the most intense screams I’ve ever done. One of the highlights of the song is Diamond’s guitar solo that she absolutely killed and I know will turn so many people’s heads. Lyrically, the song is about constantly being surrounded by negativity and people trying to pull us in a million directions. More than ever, there is so much static around us, and we wanted to write a song about dealing with it and blocking out all of the noise.“

Die Art der Mucke von Tetrarch

Was bei beiden Tracks optisch wie akustisch sofort ins Auge fällt, ist die Ausstrahlung und Dynamik von Ausnahme-Gitarristin Diamond Rowe. Wie heißt es in den Pressemitteilungen immer so schön? Rasende Riffs spielt sie. Und: wir geben dem Verfasser dieser Alliteration vollkommen recht. Dem Schriftzug ihres T-Shirts im Video zu „I´m Not Right“ ist auch die musikalisch melodiöse Marschrichtung (Hinweis der metal-heads-Redaktion: auch wir können Alliterationen, sogar dreifache) von Tetrarch zu entnehmen: vorwärts, mitten auf die Zehn. Eine Symbiose aus hartem Linkin Park, Korn und Slipknot mit einer Prise Killswitch. Nicht schlecht, die Kombi, oder?

Tetrarch Cover
Das Platten-Cover

Die CD „Unstable“

Aber wie es denn jetzt das neue Album überhaupt? Einfach ausgedrückt: na so, wie die beiden Video-Singles eben sind. Wuchtig, komplex, schnell, hart, mit leichtem Syntesizer-Einsatz und wirklich coolen Riffs ( „Sick Of You“ ). Der Mix aus cleanem und gegrowltem Gesangsparts ist nicht neu. Aber unserer Ansicht von Tetrarch in einer neuen Intensität vorgetragen. Tetrarch klingen teils richtig böse (wie im Song „Unstable“ ), teilweise aber auch Linkin Park-ähnlich zart ( „You Never Listen“ ). Als wenn der Band am Schluss die Puste ausgehen würde, ist „Trust Me“ ein würdevoller, fast schon midtetempo-lastiger, sphärischer Song zum Durchschnaufen auch für den Zuhörer.

Tetrarch – Unser Fazit

Insgesamt überraschend abwechslungsreiche Kost. die uns das Quartett auf „Unstable“ bietet. Die Songs sind musikalisch äußerst ausgefeilt strukturiert, variieren auch der Länge nach (von 2.50 Min. bis 4.28 Min. ist alles dabei) und man hört bei jedem Durchlauf mehr Details. Unsere Favoriten: die gitarrenlastigen, wenig Syntesizer-behafteten Songs „Addicted“ und „Pushed Down“ . Aber eigentlich gibt es weder besonders herausragende, noch besonders schwache Lieder. Kurzum: passend zum Albumtitel könnte das Fazit daher auch heißen: „Unstable“ klingt stabil. Antesten ist daher unsere Empfehlung!

Mehr zu Tetrarch findet ihr in Kürze auch hier bei uns oder auf der bandeigenen Webseite.

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Bildquellen

  • Tetrarch Cover: Sailor Entertainment
  • Tetrarch: Sailor Entertainment / photocredit: Guillermo_Briceno
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

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