Insomnium – Argent Moon (VÖ: 17.09.2021)

Insomnium Argent Moon

Am 17. September 2021 erschien bei Century Media Records mit „Argent Moon“ eine neue EP von Insomnium. Eigentlich ist diese nur entstanden, weil Insomnium die erzwungene Corona Zwangspause kreativ genutzt haben. Eigentlich war ja eine Tour zum letzten Longplayer „Heart Like A Grave“ (unser Review gibt es hier) geplant. Nun gut, jetzt gibt es halt eine neue Tour (die Daten findet ihr unten) und „Argent Moon“. Und wir starten direkt mal mit dem Video zum Opener „The Conjurer“. Viel Spaß!

Insomnium – tolle Gitarren und schwermütige Melodien

Insomnium sind neu für mich. Namentlich zwar bekannt, aber erst der YouTube Algorithmus hat mir mit „The Conjurer“ den ersten Song untergejubelt. Ich war sofort gefangen von den Gitarren, die so gekonnt die nordische Schwermut in Melodien packen. Dazu eine Stimme wie aus der Gruft und immer wieder mal ein treibendes Schlagzeug. Es geht nahtlos über in „The Reticent“. Und wieder verzaubern mich die Gitarren, die melodiös den Klargesang der ersten Strophe begleiten. Fast unmerklich wird dabei die Spannung gesteigert und die Musik gewinnt an Dynamik und Intensität um dann den Refrain mit Growls zu versehen. Toll, ich mag diese Wechsel. „The Antagonist“ kommt dann sogar noch etwas getragener daher, bietet aber auch dieses Wechselspiel zwischen Growl und cleanem Gesang. „The Wanderer“ ist dann leider schon der letzte Song. Hier gefällt mir besonders die unterschwellige Düsterheit von Bass und Schlagzeug, die im Kontrast zum Gesang und den Gitarren steht. Beim flüchtigen Hören bekommt man es erst gar nicht mit, aber so gewinnt der Song enorm an Spannung und Tiefe. Genial gemacht.

Insomnium – zu gut für den Algorithmus

Eigentlich hätte ich mir das Review auch sparen können. Schließlich haben Insomnium zu jedem Song ein Video herausgebracht. Aber „Argent Moon“ ist zu gut um es dem Zufall der Streaming Algorithmen zu überlassen. Fans werden sich das Album eh zugelegt haben. Für alle anderen, die wie ich bisher noch keine Berührung mit Insomnium hatten, sei gesagt, dass hier die passende musikalische Untermalung für den kommenden Herbst ist. Auch wenn Insomnium unter dem Banner Melodic Death Metal laufen, sollte sich davon keiner abschrecken lassen. „Argent Moon“ bietet tolle Gitarren, die wunderbar schwermütige Melodien kreieren. Bass und Schlagzeug liefern den heavy Unterton und die Vocals wechseln zwischen Clean und Growls. Ich werde mir jetzt nach und nach den Backkatalog von Insomnium erarbeiten und freue mich schon jetzt auf die Tour im November.

Insomnium – die Tourdaten

Folgende Termine sind Stand jetzt geplant:


26.11.2021 Leipzig (Germany) – Hellraiser
27.11.2021 Salzburg (Austria) – Rockhouse
28.11.2021 Wien (Austria) – WUK
30.11.2021 Köln (Germany) – Essigfabrik
01.12.2021 Utrecht (Netherlands) – Tivoli
02.12.2021 Nijmegen (Netherlands) – Dornrosje
06.12.2021 Nürnberg (Germany) – Hirsch
07.12.2021 Prag (Czech Republic) – Futurum
08.12.2021 Berlin (Germany) – Metropol
14.12.2021 Hamburg (Germany) – Grünspan
15.12.2021 Aschaffenburg (Germany) – Colos-Saal
16.12.2021 Munich (Germany) – Backstage Werk
17.12.2021 Mannheim (Germany) – MS Connexion
18.12.2021 Pratteln (Switzerland) – Z7
19.12.2021 Stuttgart (Germany) – Wiezemann
20.12.2021 Bremen (Germany) – Tivoli

Line-up und Kontakt

Markus Hirvonen – Drums
Ville Friman – Guitars
Niilo Sevänen – Vocals & Bass
Markus Vanhala – Guitars
Jani Liimatainen – Guitars & Vocals

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Bildquellen

  • Insomnium Argent Moon 720×340: Head Of PR

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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