METALLICA – …and justice for all (VÖ 25.08.1988)

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METALLICA – …and justice for all (VÖ 25.08.1988)

Wir schreiben das Jahr 2018. Habt ihr nicht auch immer mal wieder das Gefühl, als wenn Justitia schwächelt und man Zweifel am Rechtssystem haben muss!? Den Gedanken hatten offenbar METALLICA schon vor 3 Jahrzehnten, denn in diesem Sommer feiert „das“ Album sein 30-jähriges Jubiläum. Die Rede ist von „…and justice for all“, der Scheibe mit dem Cover, auf dem die oben genannte Figur als „bröckelnde Statue“ dargestellt ist.

Immer noch eines meiner liebsten Alben von METALLICA

Leute, wie die Zeit vergeht. Was war das für ein Gefühl, als dieses Release auf den Markt kam. Schon der Opener…erst geht es ganz langsam los mit dem unspektakulären Intro und dann aber ordentlich zur Sache. Großartig. Das ist immer noch eines meiner liebsten Alben von METALLICA. Songstrukturen, bei denen man sich denkt, dass diese sicherlich auch gut „live on stage“ funktionieren (das haben sie ja auch später unzählige Male unter Beweis gestellt).

METALLICA CD-Cover and justice for all

Weiter geht es mit dem Titeltrack. Auch dieser beginnt kurzzeitig eher bedächtig, dann nimmt das Ganze aber Fahrt auf. Es dauert wohl eine ganze Weile (gute 2 Minuten!), bis wir die Vocals von Frontmann James Hetfield zu Gehör bekommen. Weiter geht es mit „Eye oft he beholder“. Ein Song, der voll ins Bild passt und zu gefallen weiß. Hier wird sogar so etwas wie eine gewisse „Progressivität“ deutlich. Ansonsten nicht gerade ein Trademark bei METALLICA.

Einer der stärksten Songs und das erste Video der Bandgeschichte – „One“

Dann kommt er. Für mich einer der stärksten METALLICA-Songs aller Zeiten. „One“. Da passt Alles zusammen. Der inhaltliche Background (der Antikriegs-Film „Johnny got his gun“) in Kombination mit der musikalischen Umsetzung, dem bedrohlichen Intro…ein Meilenstein der Bandgeschichte. Dieser Song live in der entsprechenden Atmosphäre garantiert eine Gänsehaut! Und es war der erste Track, für den die Band von der US-amerikanischen Westküste überhaupt ein Musikvideo drehte.

Damals war das üblich. Für die populären Musiksender (heute geht es ja bekanntlich mehr um eine Präsenz auf Youtube und anderen Internetplattformen) drehte man entsprechende „Kurzfilme“, um seine Musik besser vermarkten zu können.

Wer es noch nicht kennt oder einfach genießen möchte…hier kommt´s für euch:

Weiter im Text mit „The shortest straw“. Auch wieder ein großartiger Track, auf diesem Album und insgesamt hat er eine recht bedeutende Position. Die beiden nächsten Songs fügen sich gut in das Gesamtwerk ein.

Dann noch einmal mit fast 10 Minuten Spielzeit ein Song: „To live is to die“. Düster und schwer rollt das Material heran…sehr abwechslungsreich ist dieses lange Instrumentalstück gestaltet. Verschiedene Stimmungen werden transportiert. Den Abschluss macht dann „Dyers eve“. Da geht es direkt und ohne Umwege voll zur Sache. Wumms! Ein hochwertiger Ausklang für dieses Release.

Ein Album für die Ewigkeit

Fazit: ein Album für die Ewigkeit. Einige Tracks (für mich besonders „One“), die – nicht nur live – einen großen Stellenwert haben und auch nach 30 Jahren macht es immer noch großen Spaß, sich diese Songs anzuhören. Man sollte öfter mal so eine „alte“ Scheibe „ausgraben“ und sich an der Musik erfreuen…in den Erinnerungen an damals schwelgen. Früher war zwar nicht „Alles besser“, aber es gab schon einige coole Sachen und da müssen manche „Newcomer“ erst mal heranreichen. Andererseits hatten ja auch METALLICA vorher die Gelegenheit, sich zu „entwickeln“.

 

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Bildquellen

  • METALLICA CD-Cover and justice for all: www.amazon.de
  • Metallica Logo: Oktober Promotion

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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