Pikes Edge – Hope VÖ: 14.04.21

Pikes Edge - Hope
Pikes Edge

Von den aus München stammenden Pikes Edge, habe ich bis die neue CD „Hope“ in meinem Briefkasten landete, noch nichts gehört. Cover sieht schon mal gut aus. In den Zeiten vor dem Internet hat man schon mal ’ne neue Scheibe einfach nach dem Cover gekauft. Für mich also neben der Musik schon mal vorab wichtig. Ich sag mal die erste Hürde ist geschafft.

Sound

Der Opener „Hope“ beginnt mit einem Gitarrenriff aus dem Off, bevor es dann kräftig aus den Boxen tönt und dazu die Drums und der Rest der Band einsetzen. Macht mächtig Dampf. Die Gitarren peitschen den Song nach vorn. Die raue Stimme von Pike passt hervorragend. Das Beste ist jedoch der Chorus. Schön melodisch, gesanglich cleaner als der Strophenteil und mit Ohrwurmcharakter. Perfekter Opener für die Scheibe.

„The Sound and the Fury“ beginnt recht rasant und kann auch mit einem klasse Mitsingrefrain begeistern. Das Gitarrensolo ist zweistimmig und hebt sich gut von der Geschwindigkeit des Restsongs ab.

„Broken Inside“ fängt mit unterlegten Keyboardklängen an und entwickelt sich zu einer ausgewachsenen Powerballade. Spaß macht immer wieder der Wechsel von rauem, powervollem Gesang zu cleanen Passagen. Das bringt Abwechselung in die Stücke. „The Man and Madness“ weiß durch einen kraftvollen Gitarrenriff zum Bangen anzuregen, gleitet dann aber in langsamere, gefühlvolle Gefilde ab, bis kurz vor Ende nochmal das Gaspedal getreten wird. Die meisten Stücke auf „Hope“ sind ähnlich gestrickt.

Gefühl

„My favorite Poison“ ist eine gefühlvolle Ballade mit Piano und Akustikgitarren. Pike hat eine geile Stimme und bringt die Stimmung des Songs glaubwürdig rüber. Da werd‘ ich glatt ein bisschen melancholisch. „Betrayer“ ist auch ein langsamer Song und beginnt mit erstklassigem Twinguitar-Solo. Pike haut uns die Strophe links und rechts um die Ohren. Danach werden wir wieder in einen catchy Chorus entlassen. Nach einer knappen Dreiviertelstunde ist nach „The Drifter“ die Scheibe an ihr Ende gekommen.

Fazit

Ich muss sagen, „Hope“ hinterlässt bei mir einen guten Eindruck. Pikes Edge spielen modernen Metal. Die Produktion ist druckvoll und die Stimme von Pike erinnert mich oft an Ivan Moody von FFDP. Ob hart oder zart, es klingt einfach geil. Aber auch die anderen Jungs lassen nix anbrennen. Alles erstklassig eingespielt, tolle Soli und viel zweistimmige Gitarrenparts lassen das Herz höher schlagen. Wer auf Killswitch Engage, In Flames oder Five Finger Death Punch steht, darf gerne mal in das Album reinhören.

www.pikesedge.com
https://www.facebook.com/pikesedge

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Bildquellen

  • Pikes Edge – Hope: Amazon

Chipsy

Mag am liebsten Prog, 80's Metal, Thrash und instrumentelle Gitarrenmusik. Gitarrenverrückter Gear Sammler.

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