PINK CREAM 69 – „Headstrong“ (VÖ: 10.11.2017)

PINK CREAM 69 CD-Cover Headstrong

PINK CREAM 69 – „Headstrong“ (VÖ: 10.11.2017)

Wow! Welche Band hält sich heute noch 30 Jahre lang in der Szene? PINK CREAM 69 aus Karlsruhe auf jeden Fall. Ich habe euch ja schon neulich kurz in einem Beitrag auf metal-heads.de erläutert, wie ich die Band 1989 „kennengelernt“ habe. Von der Urbesetzung sind noch Gitarrist Alfred „Al“ Koffler und Bassist Dennis Ward mit von der Partie, ansonsten besteht die Truppe um den britischen Sänger David Readman aus Drummer Chris Schmidt und den zweiten Gitarristen Uwe Reitenauer.

Hatte es in den ersten Jahrzehnten der Bandhistorie in regelmäßigen Abständen entsprechende Veröffentlichungen gegeben, so ist es zuletzt eher ruhig um PINK CREAM 69 geworden. 2013 gab es dann mit „Ceremonial“ ein Release, was ehrlich gesagt völlig an mir vorbeigegangen ist. In der gleichen Besetzung legen Readman & Co. jetzt nach und servieren uns ihr zwölftes Studioalbum mit dem Titel „Headstrong“. Und wenn man schon mal was zu feiern hat…den 30. Geburtstag eben…dann kann man auch was springen lassen.

PINK CREAM 69 – „Headstrong“ (VÖ: 10.11.2017)

PINK CREAM 69 CD-Cover Headstrong

So halten es auch PINK CREAM 69 und haben für die Fans eine Doppel-CD parat. Der zweite Silberling beinhaltet dabei eine Sammlung von Live-Aufnahmen aus dem reichhaltigen Back-Katalog der Band. Für die Produktion der neuen Songs ist einmal mehr Bassist Dennis Ward verantwortlich. Neben seiner Tätigkeit am Tieftöner hat Ward sich in den letzten Jahren auch in der Szene einen echten Namen als Produzent erarbeitet.

Viel Neues und Klassiker als Live-Aufnahme – das ist stark

Was erwartet uns? Wenn ihr regelmäßig auf Youtube unterwegs seid, habt ihr vielleicht schon die ersten Songs der neuen Langrille zu hören bekommen. Da haben wir einmal das etwas schwermütig beginnende „Man of sorrow“. Der Track kriegt dann aber halbwegs die Kurve und stampft mit mehr Melodie weiter dahin. Der erste Titel, der offiziell im Netz verbreitet wurde ist „We bow to none“. Da geht es direkt voll zur Sache. Druckvoll mit ordentlichem Drive marschiert man hier voran. Das Material reißt den Hörer sofort mit. Gefällt mir.

Und dann wäre da noch „Path of destiny“. Dieser Rocker, der u.a. auf ausgiebige Gitarrensoli setzt, zieht den Musikinteressierten in seinen Bann. Stark. Und sonst?

Auch Songs wie „Walls come down“ zeigen Power und reißen mit. Oft geht es direkt und ohne Umweg nach vorne, wie etwa bei „Unite and divide“. Aber PINK CREAM 69 können durchaus auch ruhiger Töne anschlagen. Das beweist man z.B. bei „Vagrant oft he night“. Hier geht es deutlich bedächtiger zu, aber schon mit den nächsten 2 rockt man amtlich weiter, bevor „The other man“ einen eher melancholischen Abschluss bildet. Letztlich halten wir aber ein kraftvolles Album in Händen, bei dem man sich schon auf die dazugehörige Tour freut…

Apropos live…neben den 10 Studiotracks gibt es auch noch – ich hatte es oben angedeutet – satte 9 Liveaufnahmen, die bei einem Konzert in Ludwigsburg im Jahr 2013 aufgenommen wurden. Lasst euch mit Titeln wie „Talk to the moon“ oder „Wasted years“ auf ein PINK CREAM 69-Konzert „entführen“. Besonders die Klassiker wie „Do you like it like that“ oder „Welcome the night“ wissen zu überzeugen. Für mich immer noch einer der besten Live-Knaller: „Break the silence“. Aber das ist ja Geschmackssache. Auf jeden Fall kann man deutlich die mitreißende Stimmung des Abends und die Resonanz der Fans wahrnehmen. Stark!

 

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  • PINK CREAM 69 CD-Cover Headstrong: CMM online
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Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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