Pussy Sisster, Arrogance – kein arrogantes Album

Pussy Sisster-Band Foto

Am 16.10.2015 erscheint das zweite offizielle Album der Band Pussy Sisster, die 2002 von Alex Nad, Wolfgang Schwechheimer und Chris Nad gegründet wurde. Insgesamt ist dies aber schon das fünfte Album der Jungs – 3 vorherige Alben wurden in Eigenregie auf den Markt gebracht.

Das CD-Cover passt auf jeden Fall schon mal zum Titel Arrogance. Auf dem weißen Krokoleder-Hintergrund erscheinen der Name der Band und der Name des Albums in einem sehr an Star Wars erinnernden Schriftzug.

 

CD-Cover Arrogance

 

Ganze fünf Jahre liegen zwischen dem ersten, selbstbetitelten Label-Album und der neuen Scheibe. In diesen fünf Jahren haben die Jungs bei TV-Produktionen mitgewirkt und zahlreiche Shows, unter anderem auch in den Vereinigten Staaten, gespielt.

Stadiontaugliche Songs im Stil der 1990’er

Den US-amerikanischen Einschlag hört man dann auf dem neuen Album auch heraus. Die 11 Songs reichen dabei von Uptempo-Nummern bis hin zu Balladen, wobei gerade die schnelleren Nummern absolut stadiontauglich sind.

Die CD startet dann auch gleich mit drei schnellen Hardrock Nummern (Monster, No Way Out, Freak Show). Alle drei gehen direkt durchs Ohr ins Blut und in die Beine. Insbesondere bei Freak Show kommt richtiges Stadionfeeling auf. Nach der schönen Ballade Memories verliert die CD mit dem nächsten Song Rock Inferno irgendwie den roten Faden. Dies könnte aber daran liegen, dass in meinem Kopf immer wieder „Keep Me Hanging On“ dazwischenfunkt. Aber dieses Problem werden nur die Ü40 Hörer haben, die sich noch an die wilde Kim erinnern können (an die Supremes denkt ja nun wirklich kaum einer bei dem Lied).

Der Titelsong Arrogance geht da schon wieder super durch – und irgendwie fühle ich mich jetzt komplett in die 1990’er versetzt. Verdammt: das rockt, ist dann das Gefühl dann bei Take Two.

Bei der folgenden Ballade Legends Never Die, welche schon letztes Jahr als Single veröffentlicht wurde, trieft der Schmalz. Ist aber nicht nur deswegen stadionkompatibel. Das treibende Rock Now und das zum Mitgröhlen gemachte Vampires sind Uptempo Nummern, die das Schmalz dann wieder vergessen lassen.

Bei dem letzten Stück, als Bonus Track ausgewiesen, handelt es sich um eine Coverversion von My Way. Das Cover ist ziemlich vorhersehbar, könnte aber auf Konzerten ein guter Schlusspunkt sein.

Kein arrogantes, sondern ein Gute-Laune-Album

Unter’m Strich ist Arrogance kein arrogantes sondern ein Hardrock-Album mit Gute-Laune-Stimmung geworden. Beim Hören im Auto möchte man das Dach öffnen und sich die Sonne auf die Birne scheinen lassen und zu Hause macht man bei den Balladen das Feuerzeug an. Aber egal wo man das Album hört, das Mitsingen kommt von ganz alleine.

Das Album erscheint am 16.10.2015 über Borila Rekords.

Trackliste:
1. Monster
2. No Way Out
3. Freak Show
4. Memories
5. Rock Inferno
6. Arrogance
7. Take Two
8. Legends Never Die
9. Rock Now
10. Vampires
11. May Way (Bonus Track)

 

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Bildquellen

  • Pussy Sisster – Arrogance: cmm gmbh - communication, management, marketing
  • Pussy Sisster-Band Shot: cmm gmbh - communication, management, marketing

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Hör den Summs jetzt schon seit über 30 Jahren. Alles fing damals mit Maiden und Saxon an. Dann kam die legendäre Heavy Metal Night bei Rockpop in Concert, und der Drops war gelutscht.

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