R3VO – „Fireflies“ (VÖ: 16.11.2022)

Albumcover R3VO Fireflies EP - Beitragsbild

R3VO – „Fireflies“ (VÖ: 16.11.2022)

Es liegt so viel an, Woche um Woche werden unzählige Releases herausgebracht. Da kann man sich nicht immer sofort um Alles kümmern. Das bedeutet aber nicht, dass man gute Musik unbeachtet an sich vorüberziehen lässt. Daher gibt es erst heute – schon eine Weile nach dem Releasedatum – hier bei metal-heads.de die Review zur aktuellen EP namens „Fireflies“ von R3VO. Wir hatten euch schon vorab im Juni dieses Jahres hier in einem Newsbeitrag auf das Release aufmerksam gemacht und euch auch einen ersten Song vorgestellt. Heute wollen wir uns auch mit den anderen Stücken auf dieser EP befassen.

Den erste der fünf Songs auf dieser Scheibe kennt ihr bereits aus dem oben erwähnten Newsbeitrag. Es beginnt mit einem Basslauf, dann flotte Drumbeats mit einer proggigen Note. Und schon bald sticht der Gesang von Leo Lotux heraus. Sie kann sich zurücknehmen und im nächsten Moment auch mega Power versprühen. Wow! Ganz beiläufig erklingt die E-Gitarre, wenn sie nicht gerade stürmisch voranprescht. Das strotzt vor Energie.

R3VO – „Fireflies“ (VÖ: 16.11.2022)

Es folgt der Titeltrack – das Video bekommt ihr sofort geliefert (weiter unten) – und der legt für einen kurzen Moment zögerlich los. Dann krallt sich die Frontfrau ihr Mikro und ab geht’s. Wobei es dieses Mal noch recht gemäßigt ist. Basslines, das Schlagzeug spielt komplexe Muster und relativ unspektakulär wirkt in dem Zusammenspiel die Gitarre. Der Song ist ok, aber manche Passage hätte man vielleicht etwas kürzen können, um das Ganze knackiger auf den Punkt zu bringen.

Albumcover R3VO Fireflies EP

Der dritte Song startet mit Drums, wieder progressiv. Der Bass ist groovy und die Vocals steigen prima darauf ein. Die E-Gitarre sorgt für den melodischen Aspekt. Insgesamt klingt es irgendwie funky. Weiter geht es mit „Darling“. Was darf man bei einem solchen Songtitel erwarten, gerade im Hinblick auf den bisherigen musikalischen Eindruck? Wir bekommen weichgespülte Gitarren, dezentes Schlagzeugspiel. Die Sängerin beweist, sie kann auch melodisch und harmonisch singen. Klasse! Es entsteht eine Leichtigkeit. Man denkt an Schmetterlinge beim Flug über eine Blumenwiese in der Frühlingssonne.

Aber keine Sorge, auch wenn die letzte Nummer erst einmal bedächtig startet, so schlummert darin viel Kraft. Das spürt man und dann bahnt sich diese Energie den Weg an die Oberfläche. Zunächst über den Gesang, aber auch musikalisch entlädt sich da etwas. Finger laufen über den Bass. Die E-Gitarre zaubert klangvolle Melodien. Das Schlagzeug nimmt sich vielfach zurück, legt aber auch bedarfsgerecht auch mal an Nachdruck etwas zu.

R3VO wurden erst 2019 gegründet, sind also noch neu in der Szene. Wir ihr längst wisst, supporten wir ja den Underground und bemühen uns auch, immer wieder Newcomer und aufstrebende Acts zu featuren. Da sind wir ja mit dem Berliner Vierer genau an der richtigen Stelle. Wenn Alles hinhaut, soll es im Jahr 2023 ein volles Studioalbum geben. Das wäre fein und ich finde die EP ist schon ein amtlicher Teaser und guter Vorgeschmack auf was da noch so kommt.

Wie lautet das Fazit zur EP von R3VO bei metal-heads.de?

Ziehen wir also ein Fazit zu den fünf Songs, die uns die Berliner Combo auf die EP gezogen hat. Mit wenigen Liedern kann man sein Können nur auszugsweise darstellen. Aber schon hier wird die Vielseitigkeit deutlich. Gesanglich abwechslungsreich und auch instrumentell beweisen R3VO dass sie aus allen Rohren feuern können, um sich im nächsten Moment gekonnt zurückzunehmen. Gut so! Mir persönlich gefallen die „härteren“ Songs besser. Da bekommt man echt Bock auf mehr und so hoffen wir mal, dass der Plan mit dem Longplayer im Jahr 2023 aufgeht! Wir halten euch in der Sache informiert! Als erstes legt ihr euch jetzt mal bitte die EP „Fireflies“ zu und unterstützt damit diese aufstrebende Truppe! Danke!!

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Bildquellen

  • Albumcover R3VO Fireflies EP: THE METALLIST PR & Marketing

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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