Serious Black – Suite 226

Serious Black 2020

Serious Black werden am 31.01.2020 mit „Suite 226“ ihr viertes Studioalbum veröffentlichen.

Serious Black sind zurück

Seit der Gründung im Jahr 2015 haben Serious Black in regelmäßigen – vergleichsweise kurzen -Abständen neue Alben veröffentlicht. Da ist es für die Bandmaßstäbe schon ungewöhnlich, dass es nach dem letzten Album „Magic“ (HIER unsere Review) mehr als 2 Jahre gedauert hat, bis uns neues Material vorgelegt wird. Die Zwischenzeit wurde neben der Veröffentlichung des Akustikalbums „First Light“ unter anderem mit dem Bau eines eigenen Studios überbrückt. Doch auch dem Songwriting widmete man sich intensiv und so liegt mit „Suite 226“ jetzt das neue Album vor.

Zurück zu den Wurzeln

Für ihr viertes Studioalbum haben sich Serious Black vorgenommen, wieder mehr an ihr Debütalbum „As Daylight Breaks“ anzuknüpfen. Im Gegensatz zu „Mirrorworld“ und „Magic“ soll es mehr in Richtung Powermetal gehen. Textlich wird auf „Suite 226“ die Geschichte eines geistig verwirrten Mannes thematisiert, der in Zelle 226 einer Psychiatrie gefangen gehalten wird. Dieser flüchtet sich in eine Traumwelt, in der er als mächtiger König das Land beherrscht.

Überwiegend kurze und knackige Songs

Schnell wird deutlich, dass die Ankündigung der Band, wieder mehr Gas zu geben, kein leeres Versprechen war. Auf „Suite 226“ geht es wieder rifflastiger und härter als bei den Vorgängerwerken zur Sache. Die Songs sind überwiegend kurz und knackig und auf komplizierte Arrangements wird weitgehend verzichtet. Meiner Meinung nach befindet sich die Band um Vorzeigesänger Urban Breed hier klar auf dem richtigen Kurs.

Serious Black Suite 226

Highlights und Schwachpunkte

Leider kommt der ein oder andere Song doch sehr unspektakulär daher. So würde ich beispielsweise „Heaven Shall Burn“ als eher langweilig bezeichnen. Mit dem vorab ausgekoppelten „When The Stars Are Right“, dem eingängigen „Fate Of All Humanity“ oder dem fetzigen „We Still Stand Tall“ sind aber auch richtig starke Songs vertreten. Auch der über 8-minütige Titeltrack zum Abschluss des Albums gefällt mir ausgesprochen gut. Hier geht es so richtig schön abwechslungsreich zur Sache.

Serious Black – noch etwas Luft nach oben

Auch wenn mir das Vorgängeralbum „Magic“ wirklich gut gefallen hat, denke ich, dass sich Serious Black mit der etwas härteren Ausrichtung auf dem richtigen Weg befinden. Das enorme Potential der Band wird auf „Suite 226“ immer mal wieder deutlich erkennbar. Einige etwas zu sehr nach Durchschnittsware klingende Songs sorgen dafür, dass noch etwas Luft nach oben vorhanden ist. Gleichwohl ist „Suite 226“ ein gutes Album, dass sich jeder Fan melodiösen Powermetals gerne zu Gemüte führen darf.

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Bildquellen

  • Serious Black Suite 226: AFM Records
  • Serious Black 2020: AFM Records
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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