SIXX:A.M. – Prayers For The Damned (Vol. 1)

SIXX:A.M. starten durch

Nach dem Mötley Crüe (zunächst einmal) Geschichte sind, hat Nicki Sixx endlich Zeit und Muße sich vollständig um SIXX:A.M. zu kümmern. Da passt es wunderbar, dass auch DJ Ashba nicht mehr bei Guns N‘ Roses gebunden ist. So kann die durch Sänger James Michael komplettierte Band mit „Prayers For The Damned (Vol. 1)“ endlich richtig durchstarten.

SIXX:A.M._Bandshot

So ist es den Jungs gelungen, so viele Songs zu schreiben, dass gleich 2 vollständige Alben fertig gestellt werden konnten. Teil 2 von „Prayers For The Damned“ wird dann im Herbst diesen Jahres erscheinen. Jetzt wollen wir uns aber zunächst der Vol. 1 widmen.

Mit „Rise“ hat die Band einen rockigen und sehr eingängigen Track als Einstieg gewählt und damit eine gute Wahl getroffen. Wer nach diesem Song hohe Erwartungen an den Longplayer stellt, wird nicht enttäuscht werden. SIXX:AM präsentieren uns ein rockiges Album in modernem Gewand, mit viel Abwechslung und starken Melodien. Dabei verleugnen sie ihre Wurzeln nicht, zeigen jedoch ein hohes Maß an Eigenständigkeit.  Der mit einem sehr schönen Solo veredelte kräftige Stampfer  „You Have Come To The Right Place“, der eingängige und harte Titelsong „Prayers For The Damned“, das ruhige und atmosphärisch dichte (und schwer hitverdächtige) „Better Man“ oder das modern klingende mit einem leichten Grunge-Touch versehene „When We Were Gods“ sind weitere Highlights. Dabei ist es eigentlich unfair einzelne Songs hervorzuheben, denn alle Stücke haben völlig zu Recht ihren Platz auf dem Album gefunden.

Mit „Prayers For The Damned (Vol. 1) haben SIXX:A.M. ein mächtiges Pfund vorlegt. Ich bin wirklich gespannt, ob sie dieses Niveau auf dem 2. Teil halten können. Für Teil 1 kann ich jedenfalls eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

SIXX:A.M. fordern mehr Geld für Youtube-Views

Sixx:A.M. haben ein Statement veröffentlicht, in dem sie Google auffordern, Künstlern mehr Geld für Youtube-Views zu zahlen. Laut Sixx:A.M. zahlt Google gerade mal 1/6 des Betrages, den Dienste wie Spotify oder Apple Music per Stream zahlen.

Vor dem Hintergrund eines Streits der GEMA mit Youtube, der seit 2009 andauert, hat diese Thematik insbesondere in Deutschland hohe Relevanz. Beide Seiten streiten sich seit mehreren Jahren darüber, zu welchen Bedingungen die Internetplattform dem Rechteverwerter Geld für die Bereitstellung der Musikvideos zahlen muss, die von Internetnutzern hochgeladen werden.

SIXX:A.M. stellt dabei keineswegs die eigenen Interessen in den Vordergrund, sind sie doch allesamt verdiente Rockveteranen, sondern machen sich Sorgen um die kommende Generation von Bands.

Den genauen Wortlaut ihres Statements könnt ihr hier nachlesen: http://sixxammusic.com/news/2016/4/24/dont-be-evil-youtube

 

 

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Bildquellen

  • SixxAM_fulll_band_shot_-_credit_Dustin_Jack: Pirate Smile GbR
  • Sixx:A.M.-CD-Cover2016: Pirate Smile GbR

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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