Chaos auf dem Wacken 2022?

WOA2019

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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4 Antworten

  1. Nico sagt:

    Sind so gegen 11 am Stau angekommen am Mitwoch und hatten wohl noch Glück. 1 Stunde ca., aber wir wollten auch nur bei Edeka auf den Tagesparker, welcher nicht mehr existiert. Haben da in der Umgebung geparkt. Direkt zur Bändchenausgabe gegen 13 Uhr, halbe Stunde in der Hitze war schon heftig unangenehm. Will ich mir nicht länger vorstellen. Sonnenschirme und Trinkgelder hätte man da schon bereitstellen können. Was wir beim Verlassen des Campgrounds an Warteschlange gesehen haben, hab ich so noch nie gesehen. Die Schlange hat 4 oder 5 Kurven geschlagen, weil sie nicht mehr in den Bereich gepasst hat.

  2. Dirk sagt:

    hallo freunde des metalls,
    unser wacken 2022:
    anreise mittwoch, die letzten 2km vorm campingground knapp 3 std stop and go, dann noch ca. 30min zum endgültigen zielort wo wir unser zelt aufschlagen konnten. da wars schon 13:00 etwa und bummelig 30grad im schatten, der nicht vorhanden war logischer weise. nachdem das lager aufgebaut war noch 2,5 std warteschlange zur bandausgabe in der prallen sonne, aber nur, weil uns die wastelandfreunde unverhofft verkürzten zugang zur warteschlange verschafft haben (vordrängeln würde einige das nennen, aber in der not muß man plietsch handeln), sonst wären es wohl 4std geworden. aufgrund cashless pay ohne möglichkeit etwas essen oder trinken kaufen zu können. zu allem überfluß funktionierten danach nicht alle unser chips… zunächst sind wir dann vom personal zu einem falschen infostand gelotst worden und mussten uns ein 2. mal für eine weitere halbe stunde erneut in eine warteschlange einreihen. normalerweise hätte man anschl. schlafen gehen können vllt sogar müssen. haben uns aber dagegen entschieden und uns erst mal das erste wohlverdiente wackengerstensaftgebräu gegönnt und wollten danach die nächste dusche aufsuchen, die war gott sei dank nur 5min entfernt, fiel aber leider auch erst mal flach! weil? … na? genau! 150m warteschlange. hatten 120l wasser dabei… katzenwäsche war auch okay…. aus den duschen kam eh kaum mehr als warme luft… egal, wird eh überbewertet.
    im endeffekt hat uns knasterbart den tag gerettet, weil wir es fast auf die sekunde genau noch rechtzeitig geschafft haben, nach der letzten 30minütigen warteschlange des tages versteht sich! danke knasterbart, ihr seid super gewesen, wie immer.
    zum publikum: festival ist festival, auch campingground ist partyzone, völlig normal…
    aber jeder einzelne campingground voll mit schlagerfuzzies, leylaspinnern und noch viel schlimmer die technofraktion… morgens um 7:30 von hardstylebässen geweckt, wenn sie einen überhaupt einschlafen ließen… naja, geschmacksache, erwarte ich mittlerweile beim hurricane, aber nicht unbedingt in wacken!
    nachts n komapatienten neben unserem lager gefunden, voll wie amtmann…. das campingpersonal weder der deutschen noch der englischen sprache mächtig… ohne worte. er hätte ja nur an seiner eigenen kotze ersticken können oder sowas.
    harmloser am abreisetag das personal, welches uns zu einer 15km entfernten autobahnzufahrt über feldwege lenken wollte, um von dort wieder nach schenefeld zu fahren… da konnte ich wenigstens wieder drüber lachen und habe dann selbst entschieden wo ich lang fahre.
    aber noch was zum thema abfahrt: haben schon freitag die heimreise angetreten, da ich meine frau donnerstag kurz vor schluß judas priest (ich konnte mir dieses megaevent nicht bis zum ende geben!!!!) noch ins sanizelt schleppen mußte, jaja ich weiß, frauen gehören normaletweise in die küche, aber nicht bei mir!!! (ihr wisst was jaja heißt!)
    aggressive besoffene heranwachsende meinten sich die teilnehmer für spontane moschpits selbst auszusuchen zu dürfen und dachten meinte 1,6m 60kg frau wäre dafür perfekt geeignet, war sie leider nicht. als wir dann den innenraum verlassen wollten, wurde uns der weg teilweise versperrt und man wurde obendrein noch ausgelacht, obwohl sie schmerzen hatte und geweint hat, genau wie ihre freundin! ich bin stolz auf mich, dass ich keine schellen verteilt habe!
    ich war einige jahre schon vor corona nicht mehr dabei… wenn das das neue wacken ist, bin ich froh, dass ich das alte noch erleben durfte.
    für uns heißt das: nie wieder wacken!!!!
    die bands die wir sehen und feiern durften, waren super, 1a. haben alte bekannte getroffen und ein paar neue kennengelernt. wie auch früher viele sehr nette menschen, metalheads halt, aber auch viele touristen und agros. auch habe ich noch nie so viel müll und dreck gesehen.
    organisation= kompletter reinfall für das größte metalfestival der welt! lächerlich!
    werden jetzt alle wieder sagen, ja die ewigen meckerer! mir völlig egal. das haben wir nun mal so erlebt.
    ich sage wacken nur weils wacken ist, ist nicht nur geil, weil man 3 promille hat und sich ne woche wie die sau benehmen darf.
    wir fahren ab sofort nur noch auf kleinere festivals… wie schon die letzten jahre.
    mainstream und kommerz ist nicht unser ding.
    nichts desto trotz nehmen wir auch diese erfahrung mit… passt 100% in die heutige zeit… leider!
    beste grüße, bleibt gesund!

  3. Klaus sagt:

    Bitter schon die Anfahrt, die schon auf der Autobahn nur an Stauhopping erinnerte. Naja, kann man Wacken nicht anlasten. Danach von mehreren Lotsen, die scheinbar keinen Plan von gar nichts hatten, komplett in den Stau geschickt worden.

    Danach mal wenigstens Kompetente Mitarbeiter getroffen, die meinten, die anderen wären von einem anderen Unternehmen, wir lange nicht die einzigen mit diesem Problem und darüberhinaus auf der völlig falschen Seite.

    Also nochmal 2 Std Stau bis zum Platz…

    Die 2 Stunden waren geprägt von erneut völlig hilf- und ahnungslosen Menschen in gelben Westen, die einem wieder alle Wege zeigen wollten, nur nicht die richtigen.

    Bin dann einfach wortlos an denen vorbeigefahren – und hatte Recht.

    Endlich angekommen ein Trauerspiel vor dem Herrn. Schlangen, so weit das Auge reichte. Teilweise war weder Anfang noch Ende zu sehen. Mal stand man für das Bändchen an, mal zum Aufladen. Die Leute standen schon seit Stunden in der prallen Sonne, bei einbrechender Dunkelheit noch immer das gleiche Bild.

    Habe mein Bändchen kurz vor Mitternacht geholt, da ging es. Mir tun die Leid, die nichts zu Essen oder Trinken hatten. Oder gar eine Karte für Mittwoch. Toll angelegte EUR 66,66.

    Zum Glück hatte ich mich gegen die Karte am Mi entschieden.

    Als dann endlich mal alles lief, war es gut. Muss auch mal erwähnt werden. Naja, bin auf die gefühlt 200 Baustellen auf den Autobahnen.

    Elbtunnel – ganz großes Kino…

    Alles in allem war es ab Do ein tolles Festival, ich habe aber Events mit jungem, Oberkante Unterlippe Publikum vermieden. Slipknot hätte ich gerne gesehen, bin froh, dass ich nicht dort war. Die Berichte darüber nur schrecklich.

    Das ist nicht mehr Wacken und war deshalb wahrscheinlich auch mein Letztes. Da fahre ich lieber regional eine Stufe kleiner, als mich stundenlang durch Staus und völlig plan- und ahnungslosen vorbei zu quälen.

    Wacken war schon deutlich geiler, so ist es einfach nur beliebig. Groß ja, aber deswegen nicht unbedingt besser als andere, es gibt Alternativen.

    Schade eigentlich.

  4. Jochen sagt:

    Die Anreise war eine Vollkatastrophe. Um 17 Uhr am Mittwoch im stop and go in Wacken eingereiht. Zelt dann nachts bzw. am nächsten Tag um 2 Uhr im C8 aufgebaut. Es war wirklich das allerletzte. Gut, dass ich keine Karte für Mittwoch hatte.

    Die Beschilderung zu den einzelnen Campingarealen war sowas von unzureichend, dass man stundenlang zu seinem Zelt stiefeln musste. War mein 11. Wacken und ganz sicher auch das letzte. Wer sich sowas antun will, bitteschön. Ich brauche das nicht. Die Organisation war absolut unterirdisch.

    Ich kann mich den vorherigen Kommentaren daher nur anschließen. Ab jetzt nur noch kleinere Events. Da habe ich sowas noch nicht erlebt und werde sowas wahrscheinlich auch nicht erleben. Schlechter als dieses Jahr in Wacken geht es nämlich nicht.

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