Vorabinterview mit Parasite Inc. zum Rage Against Racism Festival 2019

Vorabinterview mit Parasite Inc. zum Rage Against Racism Festival 2019

Als offizieller Medienpartner für das Rage Against Racism Festival 2019 versuchen wir von Metal-Heads.de euch mit möglichst vielen Interviews zu den teilnehmenden Bands zu versorgen. Daher darf ich euch mit großer Freude hier das Vorabinterview mit Parasite Inc. präsentieren, das ich mit den Jungs geführt habe. Meine Kollegen waren bisher ebenfalls nicht untätig, daher findet ihr bereits Interviews mit Jaded HeartDragonsfire und Necrotted auf unserer Seite.

Vorstellung und Rückblick auf 2018

MH: Hallo zusammen, wir freuen uns sehr, euch auf dem Rage Against Racism 2019 begrüßen zu dürfen. Stellt die Band doch mal bitte kurz vor.

PI: Hi MH! Wir sind Parasite Inc., ein Melodic Death-Metal-Quartett aus dem schwäbischen Aalen. Wir zocken unseren Tod melodisch, catchy und entgegen vieler Genrekollegen, ohne Klargesang. Wem das zusagt liest jetzt am besten weiter und hört nebenher mal bei uns auf Youtube rein.

MH: Das vergangene Jahr war ein ziemlich erfolgreiches für Parasite Inc. Ihr wart mit eurem Album „Dead and Alive“ in den deutschen Albumcharts, wenn ich mich richtig erinnere!? Wie ging es danach weiter für euch?

PI: Das ist richtig, wir haben es damit bis auf Platz #33 geschafft. Das war ziemlich abgefahren. Danach hatten wir erstmal alle Hände voll zu tun mit dem Abschluss der Produktion, waren mit den Jungs von Nothgard auf Album-Release-Tour und haben noch mehrere Club- und Hallenshows gespielt bei denen wir unter anderem Insomnium supported haben. Momentan bereiten wir uns auf die kommende Festivalsaison vor und werkeln zudem an neuem Material.

MH: Die Record Release Party zu „Dead and Alive“ habt ihr auf dem Summer Breeze Open Air auf der Main Stage gefeiert. Ich hab euch noch gehört, war da aber leider schon am Zelt abbauen. Wie war das, auf so einer riesigen Bühne zu stehen?

PI: Wir haben ja mittlerweile auch schon etwas Erfahrung mit etwas größeren Bühnen, von dem her war das nach einem kurzen „Aha“-Effekt schon okay. Wirklich beeindruckend war da eher die Menge an Leuten die sich dann im Laufe der Show vor der Bühne versammelt hatten und die auch stark mitgegangen sind. Wir waren die erste Band an dem Tag und der Platz vor der Mainstage ist ja riesig. Entsprechend waren wir nervös ob das funktioniert. Das sich der Platz dann so gefüllt hat, hat dann selbst unsere Erwartungen übertroffen und den Release von „Dead and Alive“ wirklich gelungen gemacht.

Das Rage Against Racism

MH: Die Stage auf dem Rage ist dezent kleiner…ich hoffe, ihr habt trotzdem Bock. Das Rage against Racism steht nicht nur für echten und ehrlichen Metal, sondern auch für eine Message, die der Name ja schon mit sich bringt. Wie kam es dazu, das ihr im Lineup steht und was bedeutet das für euch?

PI: Klaro, Größe ist ja nicht alles, hehe. Wir wurden schonmal angefragt, damals hat es aber nicht hingehauen. Wie es nun dazu kam müsstest du unser Booking fragen, wir freuen uns auf jeden Fall aufs Rage against Racism.

MH: Was ich Musiker immer gerne frage (weil man manchmal einfach gute Tipps bekommt)…was sind gerade eure Lieblingsscheiben? Welche Musik läuft bei euch zum Abspannen oder beim Auto fahren?

PI: Allegaeon, The Death Set, Cytotoxin, Scandroid, Trailerpark… um spontan ein paar Bands zu nennen… unsere musikalischen Vorlieben innerhalb der Band fallen schon sehr unterschiedlich aus. Klar viel Metal und Rock aber schon auch andere Musikrichtungen.

Melodic Death Metal

MH: Zusammen mit Night in Gales, die ja auch ein viel beachtetes Album released haben, habt ihr der deutschen Melodic Death Metal Szene im Jahr 2018 wieder mehr Leben eingehaucht. Seht ihr die Nische wieder mehr im Kommen? Was sind eure Pläne für die Zukunft?

PI: Die neue Night in Gales ist aber auch echt stark geworden! Ob wir, also Parasite Inc., der hiesigen Szene mit „Dead and Alive“ neues Leben eingehaucht haben können wir nicht beurteilen aber zumindest erfreut sich unser Metal einer stetig wachsenden Zuhörerschaft. In naher Zukunft stehen für uns erstmal diverse Sommerfestivals auf dem Fahrplan, zudem arbeiten wir gerade mit unserem Label Reaper Entertainment und dem japanischen Label Spiritual Beast an einem offiziellen Release unserer Alben in Ost-Asien. Und dann schauen wir mal was sich konzert- / tourtechnisch im Laufe des Jahres noch so ergibt.

MH: Vielen Dank für eure Zeit Ich freue mich jetzt schon, auf dem Rage ein paar Bier mit euch zu trinken. Das letzte Wort gebührt bei uns immer dem Gast…wenn ihr noch was loswerden möchtet, ist jetzt der Moment dafür gekommen.

PI: Danke für das Interview. Wir freuen uns auch darauf und hoffen den einen oder anderen Leser bei uns vor der Bühne anschreien zu dürfen.

 

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Bildquellen

  • Parasite Inc.: Amazon
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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