BREAKING BENJAMIN – Köln, E-Werk 02.09.2017

BREAKING BENJAMIN – Köln, E-Werk 02.09.2017

BREAKING BENJAMIN – Live im Kölner E-Werk

Breaking Benjamin spielten am Samstag, dem 2. September 2017 zum ersten Mal in der Bandkarriere im Raum NRW. Genauer gesagt im Kölner E-Werk. Die Show war wenige Wochen vor dem Start schon ausverkauft. Viele Fans hier in Deutschland warteten schon seit Jahren auf die Kapelle, die nun seit 2016 Konzerte auch in Übersee spielt. Frontmann Benjamin Burnely’s Flugangst wurd durch knapp sieben Tage Fahrt mit dem Schiff über dem Atlantik gelöst (warum eigentlich nicht schon früher?). Support auf der Tour waren die Buddy’s von Starset

Absturz auf dem Weg ins All: Starset

Starset – Köln, E-Werk 02.09.2017 Man nehme Nintendocore oder auch Emocore der Marke Enter Shikari und Fallout Boy, setze diese in eine Raumkapsel und schieße die Rakete Richtung Weltall. Hört sich interessant an, doch plötzlich gibt es einen Knall und man erhält die musikalische Challenger-Katastrophe! Starset mögen zwar knapp 1.000.000.000 Views auf YouTube und die Hit-Single „My Demons“ haben und konnten auch einige Fans nach Köln locken, doch musikalisch bot man eher Musik aus der Konserve. Gitarre, Bass und das Cello gingen auf Kosten des Schlagzeugs und vieler elektronischer Samples unter. Dustin Bates Stimme wurde teilweise durch nervige Stimmenverzerrer verfremdet oder sogar durch viele Gesangsparts vom Band unterstützt. Die 45-Minuten Spielzeit glichen einer Farce. Musikalisch bot die Kapelle viel zu wenig. Buff, Ba, Buff, Ba-Drums auf Techno war schon 2007 eine kleine Nische die sehr schnell zu nervig wurde.

Mehr Schein als Sein

Jedoch konnten die Jungs bei der Produktion punkten. 3 von 5 Mitgliedern waren mit Raumanzügen, die mit diversen LED’s ausgestattet waren und leuchteten, bekleidet. Ergänzt wurde das Bühnenbild von zwei großen Leinwänden auf denen Clips gezeigt wurden, die sich mit dem Thema Raumfahrt, Weltall, Reisen etc.  auseinander setzten. Da man jedoch Musik mit den Ohren und nicht mit den Augen konsumiert, könnte man meinen, dass die Band dadurch ihre Kunst aufwerten und von dem eigentlichen ablenken will. Dieser Auftritt war musikalisch ein Reinfall!


Ungebrochener Benjamin spielt sich in die Herzen der Fans

Breaking Benjamin – Köln, E-Werk 02.09.2017Um 21:15 Uhr hatte das lange Warten ein Ende. Die NRW-Premiere für BB startete mit „So Cold“. Das ausverkaufte E-Werk tobte und feierte. Was dann folgte, waren 1 Stunde und 20 Minuten Spaß! Die Band spielte sämtliche Hits, Klassiker sowie neue Songs vom aktuellen Album „Dark Before Dawn“. Frontmann Benjamin bedanke sich mehrmals für das Erscheinen der Fans und Zuschauer. Für 30€ bei einer Band wie BB kann man definitiv nicht meckern.

Neue Rollenverteilung

In den letzten Jahren hat sich nicht nur was im Line-up getan, sondern auch in der Rollenverteilung. So kam es, dass Gitarrist Keith Wallen oder auch Aaron Bruch ganze Songs (z. B. „Believe“) performten, während Burnley sich im Hintergrund hielt. Spielspaß bewies die Kapelle beim Medley zu „The Imperial March / Bulls on Parade / Smells Like Teen Spirit / Schism / Walk / Sad But True“. Die Fans? Sie liebten es!

Die Show endete mit dem Klassiker „The Diary of Jane“ und man versprach, dass man sehr bald wiederkommen würde mit einem neuen Album. Das sind doch mal gute News für die Fans. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.


Setlist der Show (Köln, 2. September 2017)

So Cold
Angels Fall
Sooner or Later
Blow Me Away
Never Again
Failure
Believe
Breath
The Imperial March / Bulls on Parade / Smells Like Teen Spirit / Schism / Walk / Sad But True
Polyamorous
Ashes of Eden
Until the End
Drum Solo
Evil Angel
I Will Not Bow
Zugabe:
The Diary of Jane

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Bildquellen

  • BREAKING BENJAMIN – Köln, E-Werk 02.09.2017: (c) Kjo | metal-heads.de
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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1 Antwort

  1. Peter sagt:

    Ich verstehe nicht ganz, weshalb Starset in Deutschland fast nur negative Kritik bekommt, während die Rollingstone India und viele andere anderssprachige Magazine die Band als Zukunft sehen. Ich persönlich denken, dass viele Deutsche einfach zu konservativ eingestellt sind und ihren Rock und Metal lieber so haben wollen wie vor 20 Jahren.

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