Combichrist, Filter, Lord Of The Lost, Rabia Sorda – Live

Combichrist, Filter, Lord of the Lost, Rabia Sorda

Combichrist, Filter, Lord Of The Lost, Rabia Sorda – Live

Seit Anfang Juni sind gleich vier Bands aus dem Bereich Industrial, Dark Rock und EBM zusammen unter der Fahne „Make Europe Great Again“ unterwegs und touren dabei auch durch Deutschland. Combichrist, Filter, Lord Of The Lost sowie Rabia Sorda , so lautet das namhafte Line-Up, machten am 09. Juni in Köln halt. metal-heads.de hat sich auf den Weg in die Live Music Hall gemacht und sich das Spektakel genauer angeschaut.

Rabia Sorda machten den Anfang

Rabia Sorda - Köln, LMHUm 18:30 – statt wie angekündigt um 19 Uhr – eröffneten Rabia Sorda den Abend. Zum Ärger der Fotografen gab es keinen Fotograben. Dies hieß also ab nach vorne in die ersten Reihen und sich durch das Publikum schlängeln, um den Abend in Bildern festzuhalten. Doch zurück zum Trio Rabia Sorda: Mastermind der Band ist der Mexikaner Erk Aicrag, der Rabia Sorda eigentlich als Nebenprojekt von Hocico gegründet hatte. Ergänzt wird die Truppe durch den Gitarristen Marcus Engel und den Schlagzeuger Maxx. Die Kapelle startete vor gerade mal 100 Leuten. Der Großteil derer, die schon so früh da waren, waren mit den Liedern der Band jedoch vertraut und konnten diverse Songs der Truppe mitsingen. Es knallten harte Riffs und heftige Technobeats aus den Boxen, welche von einen wuchtigen Schlagzeugspiel unterstützt wurden. Marcus sowie Erik heizten den paar Leutchen ordentlich ein und rannten wie zwei aufgedrehte Duracell Hasen hin und her. Nach knapp 35 Minuten war die kurze, und intensive Show schon vorbei.

Lord Of The Lost brachten die ersten Zuschauer zum raven

Lord Of The Lost - Köln, LMHNach einer kurzen Umbaupause standen gegen 19:20 Lord Of The Lost aus Hamburg auf den Brettern der LMH. Ungeachtet der Tatsache, dass die Live im hinteren Bereich verkleinert wurde, füllte sich die Location mehr und mehr. Die Band legte vor gut 300 Seelen ihre Show hin. Die Schminke wurde dunkler und der Ton rauer. Mit drei Gitarristen – von denen einer gleichzeitig noch für die Perkussion zuständig war – einem Bassisten und einem Schlagzeuger, wütete ein Instrumentensturm eine volle Stunde lang. Die ersten Zuschauer setzten sich von Anfang an in Bewegung und ravten vereinzelt zu den dunklen Industrialbeats. Die Hamburger boten optisch eine saubere Show, die durch Stroboskop-Blitzer und Nebelmaschinen ergänzt wurde. Den Zuschauern hat es sehr gefallen.

Achtung! Filter mögen keine Smombies

Filter - Köln, LMH Gegen 20:40 starteten Filter ihr Set und legten direkt mit „The Take“ ordentlich Dampf vor. Die Live Music Hall war nun mit geschätzten 600 Zuschauern schon gut gefüllt. Leider wurde das Lichtdesign eingeschränkt und so spielten die Jungs ab und an im Dunkeln. Ob dies so gewollt war? Es war definitiv sehr gewöhnungsbedürftig. Neben dem Lichtdesign hatte die Band auch mit dem Sound immer wieder zu kämpfen. Mal war die Stimme von Richard oder die Gitarre von Oumi Kapila kaum zu hören . Richard war trotz der kleineren Schwierigkeiten sehr kontaktfreudig, und kommunizierte hier und da mit dem Publikum. Natürlich konnte sich der Frontmann ein Wort zu Donald Trump nicht verkneifen und widmete dem Politiker „Jarassitol“. Ashley Dzerigian, die neue Bassistin bei Filter, spielte genau wie Drummer Chris Reeve ein fehlerfreies Set aus diversen Bandklassikern wie „Take A Picture“, „American Cliche“ und „Welcome To The Fold“. Bei dem letztgenannten Lied war Richard alles andere als erfreut über eine Dame in der ersten Reihe, die wohl die ganze Zeit mehr mit ihrem Smartphone als mit dem Konzert beschäftigt war. Der Ex-Nine Inch Nails Gitarrist setzte sich auf sein kleines Podium und schaute die Frau über längere Zeit an, ehe er nach ihrem Smartphone griff. Sichtlich erschrocken starrte die Frau nach oben in ein sehr grimmiges und böses Gesicht von Richard Patrick. Dieser holte eine Wasserflasche und goss kleinere Mengen über die Dame. Erst kürzlich war der Sänger von Distrubed, David Draiman, ähnlich wenig erfreut über Smombies in seiner Show. Daher liebe Leute, lasst das Smartphone stecken oder geht in die letzte Reihe, um Bilder in Instagram zu posten. Nach dem Bandhit „Hey Man Nice Shot“ und 50 gespielten Minuten war auch schon die Show von Filter vorbei.

Setlist von Filter

1. The Take
2. Trip Like I Do
3. You Walk Away
4. We Hate It
5. Jarassitol
6. Take A Picture
7. American Cliche
8. Nothing In My Handy
9. Pride Flag
10. Welcome To The Fold
11. Hey Man Nice Shot

Combichrist verursachten einen Meltdown

Combichrist - Köln, LMH22:00 Uhr, die LMH war mit 900-1000 Leute gefüllt und das Intro zur Combichrist Show erklang. Die Band startete das Konzert mit „Slakt“ und „Skullcrusher“ vom aktuellen Album „This Is Where Death Begins“. Die Luft in der Halle wurde dünner, und das Thermometer stieg innerhalb von wenigen Minuten auf gefühlte 70 Grad. Das Publikum ging mächtig ab und sorgte für reichlich Stimmung. Combichrist hauten einen Bandklassiker nach dem anderen raus und hatten richtig Bock. Die dunklen und schnellen EBM/Techno Songs wurden von Stroboskop-Blitzen fast schon zu übertrieben untermauert. Epileptiker hätten an diesem Abend keinen Spaß gehabt. Frontmann Andy LaPlegua hatte die Fans voll im Griff und interagierte während der Songs sehr intensiv. Die Kapelle spielte losgelöst von Zwängen ein sehr sauberes Konzert, dass mit den Übertracks „Maggots At The Party“ und „WTFIWWY“ endete. Es ist schon beachtlich, wenn eine Band Headliner von vier Bands in Deutschland ist und in Amerika nur Opening Act im Bandpackage von American Head Charge, Filter und Coal Chamber, die hierzulande eher in Clubs wie dem Underground oder dem Luxor in Köln spielen.

Setlist von Combichrist

1. Intro
2. Slakt
3. Skullcrusher
4. Can´t Control
5. Throat Full Of Glass
6. Exit Etenity
7. Never Surrender
8. No Redemption
9. Zombie Fistight
10. Get Your Body Beat
11. Time Again
12. Blut Royale
13. Fuck That Shit
14. We Are The Plague
15. My Life My Rules
16. Maggots At The Party
17. WTFIWWY

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Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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