HARKON – das Live-Debut am 16.3.2019

harkon 16.3.19

Am letzten Samstag hatte ich das Vergnügen mitzuerleben, wie HARKON sich zum ersten Mal live präsentierten. Und es war – um es vorweg zu sagen – eine gelungene Bühnenpremiere!

Stattgefunden hat dies im ausverkauften JuZ Ground Zero in Essen-Frohnhausen im Rahmen der Metal For Mercy-Konzertreihe. Zusammen mit PRISM, DAMAGED JUSTICE und SECRET SIGN verschafften HARKON den Zuschauern einen abwechslungsreichen Rock-Metal-Abend.

Ruins Of Gold

HARKON gibt es seit 2017 und am 15. Februar 2019 erschien die EP Ruins Of Gold.  Zusammengefunden haben sich dabei Musiker, die bereits in anderen Formationen spielen oder spielten (The Very End, Adrian Weiss Band, Night In Gales, Forces At Work). Irgendwann beschlossen Björn Gooßes (Vocals), Volker Rummel (Gitarre), Marcel Willnat (Bass) und Lars Zehner (Schlagzeug) „…mal was zusammen zu machen“. Und was dabei raus gekommen ist,  gibt es heute Abend live zu hören.

PRISM eröffnen

Den Anfang machen an diesem Abend aber PRISM aus Oberhausen, die sich dem Progressiv Rock und Metal sowie in ihren Texten dem Science Fiction-Thema verschrieben haben. Ihre groovenden Rhythmen werden gut angenommen und das Publikum groovt sich schon mal richtig ein.

HARKON live on stage

harkon 16.3.19Wie bereits erwähnt, bestehen HARKON ja nicht aus Bühnen-Debütanten. Dennoch ist eine gewisse Aufregung spürbar, die aber nach dem Begrüßungsapplaus und den ersten Tönen verschwindet. Mit einer präsenten Dynamik und dem Titelsong der EP Ruins of Gold beginnen HARKON ihr Set, das neben den Songs der EP drei weitere Songs enthält. Der Opener ist gut gewählt. Das Publikum lässt sich von diesem energischen und rockenden Song sofort mitreißen. Mit jedem Song steigen Stimmung und Temperatur im ausverkauften Ground Zero. Björn Gooßes voluminöse und variable Stimme zieht einen sofort in den Bann. Marcel Willnat bringt mit seinen Bassläufen nicht nur die Saiten zum Schwingen, sondern schafft zusammen mit Lars Zehner, der immer wieder gut platzierte Akzente setzt, eine rockig-metallische Basis. Wunderbar auch, wenn Volker Rummel aus den Leads seine Soli entwickelt.

Ein Blick durchs Publikum zeigt, dass nicht nur mir gefällt, was ich da zu hören bekomme.

Eine schöne verschwitzte Clubshow

Die ’neuen‘ Songs, die heute Abend Premiere feiern, fügen sich wunderbar in den warmen HARKON-Sound ein. Auch sie kommen massiv und dennoch abwechslungsreich daher. Super Rhythmusarbeit, es rockt und groovt, die progressiven Anteile und Anleihen im Thrash sorgen für ordentliche Spannung. Die ausgefeilten aber nicht frickelig werdenden Soli und die Melodien der Vocals sind echte Hinhörer und werden mit begeistertem Applaus bedacht.
Da bleibt niemand ruhig auf seinem Platz stehen. Trotz der Enge kommt immer mehr Bewegung auf, die Temperatur steigt, alle schwitzen mehr oder weniger – so muss eine Clubshow sein.

HARKON machen – gut aufeinander eingespielt – einen tollen Job. Mir gefallen die Songs live einen Ticken besser auf als der EP, da sie noch dynamischer und rockender rüberkommen. Jetzt bin ich gespannt, wie HARKON weiter machen werden. Auch mit den neuen Songs haben sie sich stilistisch einiges offen gehalten und gezeigt, wie sich fundamental metallisch-rockender Sound in abwechslungsreichen Arrangements ausdrücken und Spaß machen kann.

Hier die Setlist:

Ruins of Gold*
Round and Round*
Dead Sun Rising
Five Years From Now
Thistleblower*
One in Vermillion
Take it Slow*                                         *von der EP Ruins Of Gold

Wer neugierig geworden ist, kann HARKON am 10.05,19 im Black End in Dortmund hören (zusammen mit der Adrian-Weiss-Band) und am 17.08.2019 beim Turock Open Air.

Und noch ein paar Bilder: Teilweise machte die Beleuchtung HARKON zu einer ‚Blue Men Group‘ ….


Weiter geht’s mit DAMAGED JUSTICE

DAMAGE JUSTICE kommen mit rollenden Rhythmen, schönen Riffs, power-metallischen Klängen und einer wunderbar rockenden Stimme daher. Dass die „…ersten Songs immer die schwersten…“ sind, wie Sänger Christian Michalak meint, war der Show nicht anzumerken. Headbangend singt das Publikum die Refrains mit. DAMAGE JUSTICE machen hier ordentlich Stimmung und Spaß.

SECRET SIGN machen den Abschluss

Den abwechslungsreichen Konzertabend beschließen SECRET SIGN mit einer Mischung aus Metal und Hard Rock, die sie engagiert und kraftvoll auf die Bühne bringen. Die Songs kommen gut beim immer noch nicht müden Publikum an, das bis zum letzten Riff mitmacht.

 

 

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • harkon 16.3.19 10: birgit@metal-heads.de
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

6 + 2 =