SYLVAN – Weihnachtstour 2016…

SYLVAN – Weihnachtstour 2016…

SYLVAN

Die Hamburger Formation SYLVAN pflegt seit einigen Jahren eine schöne Tradition. Und zwar verlässt man den deutschen Norden und begibt sich auf eine kleine vorweihnachtliche Tour durch Deutschland (und teils auch angrenzende Länder).

Wir von metal-heads.de freuen uns, dass Marco Glühmann und seine musikalischen Mitstreiter dabei zuletzt auch immer wieder im unserer Redaktion nahegelegenen Oberhausen Halt macht.

SYLVAN

Am 11.12.2016 sollte die alte Industrieanlage des Zentrum Altenberg nahe des Bahnhofs der Ruhrgebietsstadt wieder der Auftrittsort eines SYLVAN-Konzertes sein. Bislang war man stets in de rechts gelegenen kleineren Halle aufgetreten und der kompakte Raum, der das Publikum etwas komprimiert hatte eine tolle Stimmung zur Entfaltung gebracht. Eindrücke vom 2015er Konzert in Oberhausen könnt ihr hier bekommen.

Dieses Mal in der großen Halle

Dieses Mal aber war die sonstige Location belegt…also erfolgte der Umzug in die größere Halle. Die vielleicht 250 Fans der norddeutschen Band verloren sich ein wenig in der Weite des Raumes und so kam keine so ganz intensive Stimmung auf. Das lag aber sicherlich nicht an der Performance von SYLVAN. Bassist Sebastian Harnack zeigte sich gewohnt agil und in Bewegung auf der Bühne, während Drummer Matthias Harder den Ruhepol im Hintergrund bildete und dem Material den soliden Beat vermittelte. Keyboarder Volker Söhl bekam heute Abend immer wieder Besuch des sehr gut aufgelegten SYLVAN-Frontmanns.

SYLVAN

Marco Glühmann war bester Stimmung und dies konnte man an verschiedenen humorvollen Aktionen erkennen. Nicht nur schaute er seinem Keyboarder genau auf die Tasten. Nein, er griff auch zu einer der seitlich am Bühnenrand abgestellten E-Gitarren und ahmte Gitarrist Jonathan Beck beim Solo nach (siehe das Foto in der Bilderstrecke unten).

SYLVAN – Weihnachtstour 2016…

08.12.2016 – Hamburg

09.12.2016 – Rüsselsheim

10.12.2016 – Uden (NL)

11.12.2016 – Oberhausen

Wenn die New Yorker Progressive Rock Band DREAM THEATER einen Abend ganz alleine bestreitet, dann läuft das unter dem Begriff „An evening with…“. Das könnte man bei SYLVAN ebenso sehen, denn bei diesem Auftritt gab es keine Vorband, sondern einige Minuten nach 19 Uhr enterten die 5 Herrschaften aus Hamburg die Bühne des Zentrum Altenberg, um dann fast zweieinhalb Stunden ein abwechslungsreiches Set zu spielen.

SYLVAN

An evening with…SYLVAN

Wenn man einige Hundert Konzerte besucht hat, dann weiß man: es ist nicht die Anzahl der Zuschauer, die die Atmosphäre ausmacht. Die besten Auftritte sind oft die in kleinen Clubs oder Hallen vor mehreren Hundert Fans. Diese sind dann aus Verbundenheit mit der Band gekommen, verfolgen deren Werdegang vielleicht schon seit einigen Jahren und es ist anders als der Hype bei Konzerte angesagter Mainstream-Acts in riesigen Multifunktionsarenen.

Der SYLVAN-Fanclub war auch vertreten und so wurden einmal mehr im Dunkeln leuchtende Neonarmbänder verteilt…

SYLVAN zeichneten sich durch eine enorme Spielfreude aus und als Marco Glühmann den letzten Song des Abends ankündigte, waren die Fans verständlicherweise nicht einverstanden. Aber – man konnte der Band den Spaß bei der Sache anmerken – der Sänger stellte gleich in Aussicht, dass es ja durchaus noch weitere Stücke geben könnte. Und so verließ man die Bühne und kehrte zurück und ging und kam wieder…

Kein Ende in Sicht!?

Irgendwann konnte sich der Frontmann den Kommentar nicht verkneifen, er glaube, man komme hier nie mehr raus. Hahaha!

SYLVAN

Einer geht noch…

Aber irgendwann ist der schönste Konzertabend mal zu Ende. SYLVAN spielten letztendlich 16 Songs, ein gewisser Schwerpunkt lag auf dem aktuellen Release „Home“. Aber auch der ca. 20-Minuten-Song „Artificial paradise“ durfte nicht im Set fehlen.

Hier die komplette Setlist des Abends:

1. Farewell to old friends 2. Pane of truth 3. The words you hide 4. In between 5. Point of no return 6. Home 7. Human Apologies 8. One Step Beyond 9. The Colours Changed 10. Given, used, forgotten 11. When the leaves fall down 12. In vain 13. Encounters 14. Artificial Paradise 15. A kind of eden 16. Posthumous silence

 

www.sylvan.de

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Bildquellen

  • SYLVAN: (c) metal-heads.de / Amir Djawadi
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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