Tri State Corner machen Spaß im Kubana

Tri State Corner live im Kubana Mai 2018

Kann einer Wochenende besser beginnen als dieser Samstag, am 05. Mai 2018? Ich denke nicht! Denn wir von metal-heads.de haben auf den Weg nach Siegburg in den Kubana Live Club gemacht. Einer der schönsten Clubs der Gegend! Erst stand ein Interview mit Lucky von Tri State Corner auf dem Programm, der aus dem Plaudern gar nicht mehr rauskam. Das könnt ihr in Kürze dann auf unserem YouTube Kanal ansehen, aber plant ein bisschen Zeit dafür ein… Danach lecker essen und dann in der Reihenfolge Luke Gasser, COP UK und Tri State Corner genießen. Der Sound war wie immer im Kubana Live Club gut und die Merch-Preise fanfreundlich kalkuliert. Aktuelle Shirts gab es für zwanzig Euro und die älteren für fünfzehn Euro. Um 20 Uhr fiel dann der Startschuss für den Beginn der Hero-Tour.

Luke Gasser – Blues based Rock aus der Schweiz

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Leider hatten sich nur knapp fünfzig Leute im Kubana eingefunden als Luke Gasser und seine beiden Mitstreiter den Konzertabend einläuteten. Aber davon ließ sich das Trio nicht beirren und legte engagiert los. Auch ohne dass es Luke Gasser extra sagte, konnte man sehen, dass die Band gerne hier ist und Spaß auf der Bühne hat. Alle drei legten sich mächtig ins Zeug und waren ständig in Bewegung. Okay, der Schlagzeuger saß, war aber mit vollem Körpereinsatz dabei. Musikalisch wurde guter alter Old School Hard Rock geboten. Aufgebaut auf einem soliden Blues Fundament. Auch ein reinrassiger Blues Song war dabei und die rauhe, rauchige Stimme von Luke Gasser passte perfekt zum Sound. Nach 45 Minuten war dann Schluss und Luke Gasser wurden mit Applaus verabschiedet. Ein gelungener Auftakt!


 

COP UK mit Glitter und Ersatzdrummer

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COP UK oder auch Crimes Of Passion traten unter erschwerten Bedingungen auf. Schlagzeuger Kevin Tonge ist kurzfristig ausgefallen, aber Hanno von Mystic Prophecy hat sich das Set innerhalb kürzester Zeit draufgeschafft und fügte sich nahtlos in die Band ein. Wahnsinnsleistung, großen Respekt dafür! Geboten wurde waschechter Melodic Metal mit hohem Keyboard Anteil, das Henning Wanner virtuos bediente und dabei immer noch Zeit fand zu posen. Überhaupt war die ganze Band ständig in Bewegung und machte die Bühne unsicher. So macht es richtig Spaß einer Band zuzusehen. Einzig das Glitter-Mikrofon von Sänger Dale Radcliffe ist Geschmackssache. Steel Panther aber wären sicher vor Neid erblasst. Aber egal, COP UK hatten Spaß auf der Bühne und das Publikum davor auch. Ein sehr gelungener Auftritt, der nach sechzig Minuten um 22 Uhr dann vorbei war. Eine gute Viertelstunde später ging es dann mit dem Headliner Tri State Corner weiter. Deswegen an dieser Stelle auch noch einmal großes Lob an die Crew. Die Umbaupausen waren kurz und alles lief problemlos.


 

Tri State Corner – der Headliner

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Zum Headliner Tri State Corner hatten sich dann etwa einhundert Leute im Kubana versammelt und dem deutschen Auftakt der Hero Tour beizuwohnen. Im Gepäck hatten die Mannen um Lucky ihr starkes Album, das ich euch gerne noch einmal ans Herz legen möchte. Warum? Schaut einfach hier ins Review. Guter Rock mit intelligenten Texten! Über 400 Shows haben Tri State Corner im Laufe ihrer Karriere schon gespielt, aber die Hero Tour ist erst die zweite Tour, bei der sie auch Headliner sind. Die Freude der Jungs auf der Bühne übertrug sich übergangslos aufs Publikum und so war der Gig eine einzige große Party, die von Frontmann Lucky mit charmanten und persönlichen Ansagen veredelt wurde. Besonders hervorheben möchte ich auch gerne noch mal Ioannis an der Bouzouki, die sich perfekt ins Klangbild von Tri State Corner einfügt und sie gleichzeitig aber auch besonders und unverkennbar einzigartig macht. Fast neunzig Minuten Spielzeit beendeten dann einen tollen Konzertabend, der mir großen Spaß gemacht hat und mich auch zu meinem einzigen Kritikpunkt führt. Und zwar euch Metalheads da draußen! Es kann doch nicht sein, dass so ein tolles Konzert in so einer genialen Location nur so mäßig besucht ist. Verdammt noch mal, geht raus, geht in die kleinen Clubs, besucht die Konzerte. Die Clubs, die Veranstalter und die kleinen bis mittelgroßen Bands leben von euch und umgekehrt halten diese die Szene am Leben. Also, raus und die Musik live erleben. Besser und ehrlicher geht es nicht. Und jeder, der an diesem Abend nicht da war, hat definitiv was verpasst. Schaut euch einfach die Bilder an und seid beim nächsten Mal dabei!


 

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Bildquellen

  • Luke Gasser Kubana 2: Laura J (c) metal-heads.de
  • Luke Gasser Kubana 1: Laura J (c) metal-heads.de
  • COP UK Kubana 2: Laura J (c) metal-heads.de
  • COP UK Kubana 1: Laura J (c) metal-heads.de
  • Tri State Corner Kubana 2: Laura J (c) metal-heads.de
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  • Tri State Corner live im Kubana Mai 2018 720×340: Laura J (c) metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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