Nils Patrik Johansson – Evil Deluxe (VÖ: 25.05.2018)

Nils Patrik Johansson Evil Deluxe Cover

Nils Patrick Johansson und viele Gäste

Nils Patrik Johansson ist in der Szene wahrlich kein Unbekannter, ist er doch als Sänger bei Astral Doors und Lion’s Share aktiv. Weieren Bekanntheitsgrad hat er als Sänger von Civil War erlangt, bei denen er 2016 überraschend ausgestiegen ist. Nach seinem Ausstieg aus der Band wollte er sich zu 100 Prozent auf seine verbliebenen Bands konzentrieren. Aber plötzlich kam seine Inspiration zurück und wie aus dem Nichts hatte er zehn neue Songs parat. Da war es nur natürlich, seinen Lion’s Share-Kollegen Lars Chriss als Produzenten und Gitarristen anzuheuern. Sein Sohn Frederik Johansson spielt Drums auf der Scheibe, also tauchen Vater und Sohn Johansson erstmals auf der gleichen Platte auf. Ebenfalls als Gäste auf „Evil Deluxe“ zu hören sind: Chris Boltendahl (Grave Digger, Gesang), Andy Loos (Lion’s Share) und Marcus Bengts (jeweils Bass), Fredrik Bergh (Bloodbound), Kay Backlund (Lion’s Share) und Anuviel (Saecred Spirit, jeweils Keyboards).

Evil Deluxe – Das Album

Nils Patrik Johansson Evil Deluxe CoverNeulich habe ich das Cover (und nur das Cover!) des neuen Riot V-Albums kritisiert. Dann muss ich mich hier einmal porsitiv äußern: Ein feines Digipak mit einem (zwar auch nicht ganz kitschfreien) aber durchaus gelungenem zum Titel passenden Coverdesign. Musikalisch bewegst sich Nils Patrik Johansson durchaus im Fährwasser seiner Bands. Power-Metal bei denen der Einfluss teutonischer Metalbands nicht nur beim Accept-Cover „Burning“  erkennbar ist. Mit dem Video zum Titelstück des Albums könnt ihr euch selber einen Eindruck verschaffen:

Durchaus gelungenes Solowerk

Das Solowerk vom guten Nils Patrik weiß durchaus zu gefallen. Der Titelsong „Evil Deluxe“ (siehe oben) enthält Passagen eines hebräischen Folkslieds, bei „Estonia“ sind Klänge aus dem Bereich der ehemaligen Sowjetrepublik zu hören und der Abschlusstrack „A Walz For Paris“ ist leicht klassisch angehaucht. Bei der stark an Accept zu Dirkschneider-Zeiten erinnnernden Hymne „Metalhead“ ergänzen sich  die Stimmen von Johansson und Chris Boltendahl sehr gut. Damit sind für mich die Highlights des Albums genannt, ohne dass die übrigen Songs groß abfallen würden. Ein gutes (wenn auch nicht überragendes) Album, in das ihr gerne einmal reinhören dürft.

 

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Bildquellen

  • Nils Patrik Johansson Evil Deluxe Cover: Amazon
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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