Biffy Clyro überraschen mit Soundtrack

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Und plötzlich war es da, ein neues Album von Biffy Clyro! So ganz stimmt das aber nicht, da es sich hierbei um den Soundtrack zu dem Film Balance, Not Symmetry handelt. Der Film wurde von Sänger Simon Neil und dem Regisseur Jamie Adams geschrieben. Daher ist es also nicht so verwunderlich, dass die Schotten den kompletten Soundtrack dazu beisteuern.

Balance, Not Symmetry - CoverInsgesamt 17 Stücke umfasst der Soundtrack, einschließlich dreier Instrumentalstücke und einer Studioversion von Different Kind Of Love, welches ja schon auf dem MTV-Unplugged Album zu finden war.

Nach dem Anhören des Soundtracks kann ich nur sagen: Absolute Klasse! Selten habe ich einen Soundtrack gehört, der mich so überzeugt hat wie Balance, Not Symmetry. Das mag daran liegen, dass die Bezeichnung Soundtrack – aus meiner Sicht – hier eigentlich nicht passend ist. Es ist ein komplettes und wirklich sehr gutes Biffy Clyro Album geworden, obwohl die Band zurzeit in Los Angeles an einem neuen Album arbeitet. Auf diese Platte bin ich jetzt noch mehr gespannt.

Wie komme ich auf meine Meinung?

Das ist ganz einfach. Die drei Schotten machen auf dem Album alles richtig. Mit dem Titeltrack Balance, Not Symmetry steigen Biffy Clyro mit einem ihrer typischen Songs in den Soundtrack ein. Das Arena-taugliche Singing And All Dancing ist einer meiner Favoriten, dem das schon bekannte Different Kind Of Love in einer super umgesetzten Studioversion folgt. Drei Kracher zur Eröffnung schafft ja auch nicht jeder.

Auch die anderen Songs stehen hier nicht nach. Während Sunrise und Tunnels And Trees noch das vollere Brett bedienen ziehen sich die weiteren Songs etwas zurück. Bei den ruhigeren Stücken kommt man zum ersten Mal auf den Gedanken, dass es tatsächlich ein Soundtrack ist.

Ihr könnt euch aber gleich hier vom Titeltrack überzeugen lassen.

 

Und worum geht es in dem Film Balance, Not Symmetry?

Hier verlasse ich mal komplett auf die Pressemeldung, da ich den Film ja noch nicht sehen konnte. Aber so versteht man schon mal ein bisschen besser den Hintergrund einzelner Songs. Im Anschluss habe ich dann noch den Trailer für euch.

Der Film handelt von einer amerikanischen Studentin, die an der Glasgow School of Art ein privilegiertes Dasein führt, als ihr Vater unerwartet stirbt. Überwältigt von ihrem plötzlichen Verlust, beginnt sie ihr Leben und ihren engen Freundeskreis auf den Prüfstand zu stellen. Eine zufällige Begegnung entfacht einen unerwarteten Funken in ihr und fortan ist sie zwischen zwei Welten hin- und hergerissen. Der Film wird noch in diesem Jahr erscheinen, die Hauptrollen spielen Laura Harrier, Bria Vinaite, Lily Newmark, Freya Mavor, Tasmin Egerton, Kate Dickie und Scott Miller.

 

Fazit

Was soll ich noch sagen? Da kommt so mir nichts, dir nichts ein echt starkes Album auf den Markt, ohne viel Vorgeplänkel und Teasern in den Sozialen Medien. Und es passt einfach. Ich freue mich schon auf besseres Wetter um das Album dann draußen beim gemütlichen Beisammensein Laufen zu lassen. Daumen hoch!

Aufgenommen wurde das Album übrigens in den AIR Studios, im Monnow Valley Studio und in den ICP Studios. Produziert wurde es von Biffy Clyro und Adam Noble (Nothing But Thieves, Liam Gallagher).

Den Soundtrack gibt es auf den bekannten Streamingportalen und ist natürlich auch als Download erhältlich. Zusätzlich wird am 26. Juli die Vinylversion veröffentlicht.

Und sobald es Neuigkeiten zum kommenden Studioalbum gibt, könnt ihr das hier bei uns lesen.

 

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Bildquellen

  • Balance, Not Symmetry – Cover: www.amazon.de
  • BIFFY_CLYRO_Press-Shot_OST2019_Credits_WarnerMusic: Warner Music
Frosch

Frosch

Hör den Summs jetzt schon seit über 30 Jahren. Alles fing damals mit Maiden und Saxon an. Dann kam die legendäre Heavy Metal Night bei Rockpop in Concert, und der Drops war gelutscht.

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