KÆLAN MIKLA mit neuen Songs

kælan mikla sólstöður cover

Was aus einem Poesiewettbewerb entstehen kann

Kælan Mikla photo by Dean Kemball

KÆLAN MIKLA wurden 2013 im Rahmen eines Poesiewettbewerbs in  Reykjavík gegründet.  Margrét Rósa Dóru-Harrysdóttir (Bass) Laufey Soffia (Vocals) und Sólveig Matthildur Kristjánsdóttir (Keys) vereinen mit ihrer Musik Dark Wave und Punk, Synthesizer mit knallhartem Bass. Sie schaffen damit eine nach Gruft klingende sphärische Parallelwelt, die durch den mal besessen klingenden, dann wieder melancholisch anklagenden Gesang in tausend Stücke zerbricht. Die Texte sind kurz und in gewisser Weise avantgardistisch mit punkiger Attitüde.

Inzwischen haben sie drei full – length Alben veröffentlicht, sind mehrmals durch Europa und auch die USA getourt. Es gab z.B. eine Tour mit ALCEST. Aber sie waren auch Headliner und haben auf verschiedenen Festivals als Support für THE CURE auf der Bühne. Ihr letztes Album „Nótt eftir nótt“ ist ihr bisher erfolgreichstes.

Gespenstische Stimmung zwischen den Elementen

Die ersten Songs des Albums „Nótt eftir nótt“ schaffen trotz der Synth – Vibes eine gespenstische Stimmung. Das Dahinfließen des Gesangs und die zum Tanz lockenden Rhythmen werden von hexenhaften Schreien unterbrochen oder durch gesprochene Lyrics ergänzt, was das Unheimliche dieser Songs noch unterstreicht.

Andere Songs werden vom Beat dominiert oder sind verträumt und wie in klares Licht getaucht. Das Album erzählt Geschichten, die jeweils ganz unterschiedliche Emotionen auslösen.

Im Herbst gibt es endlich ein neues Album

Im Herbst 2021 wird also ihr viertes Album erscheinen. Dazu gibt es jetzt – nach „Sólstöður“ –  einen weiteren Song: „Ósýnleg“ (unsichtbar).
Mit beiden Songs zeigen KÆLAN MIKLA, dass sie musikalisch weiter gewachsen sind, ohne dabei grundsätzlich etwas an ihrem synth- und hooklastigen Post-Punk verändert zu haben.
Die Videos zu beiden Songs sind absolut sehenswert.

„Sólstöður“ ist von einer düsteren Stimmung geprägt, die Bilder sind entsprechend schwarz und grau. Der Song beginnt mit wunderschönem Gesang, der dann von Schreien, die unter die Haut gehen, gefolgt wird. Schnee, dunkle Wolken, die großartige isländische Landschaft, Kelche , Schwerter zeichnen ein verstörendes Bild.

KÆLAN MIKLA  sagen dazu:

Sólstöður is an ode to the darkest night of the year, when witches summon winter spirits in the frozen vastness of Icelandic landscapes. The song represents the strength of unity, Kælan Mikla in its truest form, fueled by the power of harsh and raw nature.

Jeder geht seinen eigenen Weg

Auch das Video zu „Ósýnleg“ nimmt uns zunächst mit in die atemberaubende Landschaft Islands mit seinen Nordlichtern, um uns dann in eine Fantasiewelt zu entführen.

Bis das neue Album dann im Herbst erscheinen wird, hier die beiden Videos, die die Wartezeit überbrücken können.

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Bildquellen

  • Kælan Mikla photo by Dean Kemball: Gordeon; photo by Dean Kemball
  • kælan mikla sólstöður cover: Gordeon Music

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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