UK Metal Merger – we need live music!

UK Metal Merger – we need live music!

Die Corona-Pandemie mit ihren Kontaktbeschränkungen hat die Welt seit mittlerweile mehr als einem Jahr fest im Griff. Auch wenn manche Länder vielleicht etwas voran sind, was Impfungen und die Lockerung von Restriktionen angeht, so ist unser Leben massiv eingeschränkt. Das betrifft auch einen wesentlichen Bereich, mit dem wir von metal-heads.de uns täglich beschäftigen. Die Musikszene ist gemeint. Glücklicherweise werden ja weiter großartige Alben aufgenommen, teils aus der Ferne und unter abenteuerlichen Bedingungen. Aber immerhin. Live-Konzerte und Festivals sind dagegen langfristig auf Eis gelegt.

Diese Menschen sind direkt betroffen

Das trifft natürlich die Fans als Konsumenten und auch die Besitzer von Clubs, Konzerthallen etc., aber vor allem sind diejenigen betroffen, die ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit ihrem Einsatz auf den Touren rund um den Erdball verdienen. Sound- und Tontechniker, Roadies, Tourmanager etc. – ohne sie und ihre motiviert ausgeübte Arbeit könnte auch die beste Band keine Gigs spielen und das größte Festival wäre nicht viel wert. Vielen Leuten scheint die Bedeutung dieser Berufsgruppen nicht bewusst. Aber den Musikern ist natürlich aus ihrer täglichen Zusammenarbeit klar, welche wichtige Rolle diese Menschen spielen. So haben sich jetzt zahlreiche britische Musiker unter dem Titel UK Metal Merger zusammengeschlossen, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und Geld zur Unterstützung für die Roadcrews zu sammeln.

Namhafte Musiker bringen uns Musik für den guten Zweck

KILL II THIS beim RAGE AGAINST RACISM 21.06.2019
Mit dabei bei UK Metal Merger

Der Titel deutet es an, es ist ein Zusammenschluss von britischen Musikern namhafter Bands. Es ist ja unbestritten, welche großartigen Acts auf der Insel beheimatet sind, aber es ist schon recht beeindruckend, wenn man die Liste der Beteiligten liest. Es seien nur beispielhaft Richard Shaw von CRADLE OF FILTH, Stan Havard von XENTRIX, Luke Appleton von ICED EARTH, Simon Gordon von KILL II THIS und Jeff Singer von MY DYING BRIDE genannt. Gemeinsam hat man Musik komponiert und aufgenommen. Für Produktion, Mix und Mastering war Mark Mynett von Mynetaur Productions verantwortlich, der seinerseits selber als Musiker die Bedeutung der Aktion aus seinem Touralltag kennt.

Am 06.05.2021 erscheint „In solitude“ als Single. Den Song gibt es einerseits in einer langen Version und dazu in einem knapp 6-minütigen Radio Edit. Wie es zu der momentanen Stimmung in der Live-Musikszene passt, ist der Track recht düster und melancholisch, wenn man berücksichtigt, welche Musiker beteiligt sind, ist auch eine gewisse Heavyness nachvollziehbar. Zunächst geht es langsam los mit Pianoklängen, bevor eine Schwere – man fühlt sich da an Werke von PARADISE LOST erinnert – den Hörer ergreift. Das Ganze nimmt dann Fahrt auf, um plötzlich wieder innezuhalten. Das hat inhaltlich irgendwie etwas mit Achterbahnfahren zu tun. So fühlt man sich ja auch regelmäßig bei den Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie.

Aber im weiteren Verlauf zeigt sich die Nummer kraftvoll. Zwischendurch eingebaute weibliche Vocals. Ein bisschen Hoffnung scheint da durchzuschimmern…

Wir bleiben für euch am Ball, Details folgen…

Wir von metal-heads.de kümmern uns darum, an diesem Projekt aktiv beteiligte Personen für Interviews zu bekommen. Also schaut regelmäßig bei uns rein und dann erfahrt ihr mehr zum Thema. Das Ganze ist absolut unterstützendswert, denn es wird eine Zeit nach dem „Stillstand“ geben und dann sind wir wieder auf die fachliche Kompetenz und den Einsatz der Techniker etc. angewiesen, um Konzerte und Festivals über die Bühne zu bringen.

UK Metal Merger – we need live music!

Hier könnt ihr für die Aktion zur Unterstützung der Roadcrews spenden!!

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Bildquellen

  • KILL II THIS beim RAGE 21.06.2019 – 033: Bildrechte beim Autor
  • MH CorNews: Frosch @ Metal-Heads / Virus-Bild von Arek Socha auf Pixabay
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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