AFTER ALL – „Waves of annihilation“ (VÖ: 10.06.2016)

AFTER ALL-Bandfoto

AFTER ALL – „Waves of annihilation“ – neues Release der belgischen Thrasher

Wenn man an die belgische Metalszene denkt und überlegt, welche Bands diese Gegend in den letzten gut 2 Dekaden maßgeblich geprägt haben, dann fällt auf jeden Fall irgendwann der Name AFTER ALL.

Auf Tour mit den Großen der Szene

Der Fünfer aus unserem kleinen Nachbarland hat seine Qualitäten auf der Bühne schon Dutzende Male bewiesen, indem man mit den weltweiten Szenegrößen wie ANTHRAX, KING DIAMOND, FEAR FACTORY oder JUDAS PRIEST getourt ist und auf dem Billing namhafter Festivals wie dem gewaltigen GRASPOP METAL MEETING in der eigenen Heimat zu verzeichnen war.

Bilderbuchkarriere ist anders

Haben manche Bands eine Bilderbuchkarriere mit einem durchgehend aufsteigenden Weg in ihrer Historie, so mussten AFTER ALL mit der einen oder anderen Widrigkeit kämpfen und sich in den Strudeln des erbarmungslosen Business durchsetzen, um ihren Pfad weiter zu beschreiten. Plötzlich ohne einen Plattendeal dazustehen verkraftete man ebenso wie etwa den Abgang von Drummer Kevin Strubbe. Letztgenannter konnte aber recht bald durch einen amtlichen Nachfolger namens Bert Guillemont ersetzt werden (metal-heads.de berichtete hier!).

Album Nr. 9 – AFTER ALL – „Waves of annihilation“ – ein starkes Stück!

Jetzt also das mittlerweile 9. Release von AFTER ALL mit dem Titel „Waves of annihilation“. Zehn Tracks haben den Weg auf dieses Scheibchen gefunden und das Material hat das Güte-Siegel für Thrash-Granaten. Das Gitarren-Duo Dries van Damme und Christophe Depree liefert sich Riff-Duelle und verleiht den Songs eine melodiöse Note. Der Drummer (Allerdings ist dies auf dem Release noch Kevin Strubbe, der das Material vor seinem Ausstieg eingespielt hatte) serviert den treibenden Beat dazu und gibt den Anschub von hinten, während Frontmann Sammy Peleman durch seinen variablen Gesang begeistert.

Keine Zeit für Langeweile – Tempo und Abwechslung

Der kann schon mal gut in höhere Regionen gehen, aber auch düster und bedrohlich wirken. Abgerundet wird das Line up von Bassist Frederik Vanmassenhove, der seinerseits einen Beitrag zu den Kompositionen von AFTER ALL beiträgt. Abwechslungsreich in der Geschwindigkeit – mal ICE mal eher im Midtempo-Segment angesiedelt – und stets mit einer wohldosierten Härte weiß das neue Album absolut zu gefallen.

Unbedingt ´reinhören!

 

www.afterall.be

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Bildquellen

  • AFTER ALL-Bandfoto: AFTER ALL
  • AFTER ALL-Cover: AFTER ALL
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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