AGENDA: Maverick (VÖ 31.01.2020)

agenda band

AGENDA haben in diesem Jahr viel vor: am 31. Januar 2020 erscheint ihr Album Maverick, am nächsten Tag wird es eine fette Release Party im Underground in Wuppertal geben und dann sind schon einige MaverickTourdaten bekannt (diese findet ihr weiter unten).

Rock und Metal, hart und heavy als Lebensgefühl

AGENDA kommen aus Wuppertal und pflegen seit ihrem Start 2014 einen Mix aus Hard Rock und Heavy Metal der 80er und 90er Jahre, in den sie weitere Einflüsse einweben. Z.B. eleganten Thrash Metal, wie auf dem 2016 erschienenen Debüt Album Genetic Arts zu hören.

Dann ging es mit einigen Turbulenzen und Besetzungswechseln weiter. Doch 2018 war das Line – Up wieder vollständig. Als Beweis dafür, dass die Band wieder gut aufgestellt und kreativ ist, kann das Video zu „Imperfect Queen“ gelten, das im September 2018 veröffentlicht wurde.

In einem Interview, das ich mit Stefan Matschke (Gitarre) anlässlich der Veröffentlichung von „Imperfect Queen“ geführt hatte, waren AGENDA noch auf der Suche nach einem Label. Schließlich wurde dieses mit BOERSMA-Records aus Essen gefunden. Anfang 2019 wurde der Vertrag unterschrieben. Und dann ging es direkt weiter mit den Arbeiten für Maverick.

„Verschiedenheit ist unser Motto“

agenda maverick cover

Dieses Motto haben AGENDA auch mit Maverick wieder in vielseitigen Songs umgesetzt.

Obschon grundsätzlich ganz klassisch in Hard Rock und Heavy Metal aufgestellt, sind sie nicht dabei geblieben, sondern haben einen eigenen Weg beschritten. In den Texten geht es wieder um ganz alltägliche Dinge und Lebenserfahrungen. Da diese ganz unterschiedlich sein können, ist es nicht verwunderlich, dass auch die Songs an sich sehr unterschiedlich sind.

Mit schnellen Riffs, abwechslungsreich in Tempo und Dynamik, energischen Rhythmen, einer rauen Stimme und vielen melodischen und klanglichen Überraschungen.

Rockig und energisch geht es mit dem Titelsong „Maverick“ los: kraftvolle Riffs, reduziertes Tempo, dazu raue und dreckige Vocals. Und immer wieder schöne Licks, die in energische Parts übergehen. Dann wird das Tempo angezogen und es ist Zeit für ein schnelles Solo. Und wir es sich für einen ordentlichen Hard Rock Song gehört, wird das Tempo wieder zugunsten der Kraft herausgenommen, um zum Ende hin alle Elemente noch einmal aufzugreifen.

„Crucified“ in hohen Tönen und balladesk, wenn’s um die Liebe geht

„Crucified and Gone“ ist kraftvoll wie sein Vorgänger doch temporeicher durch seine schnellen Riffs und Leads. Auch hier wieder ein tolles Solo mit schnellen Phrasierungen.

Und das Ganze wird von Rhythmen aus powermetallischem Gefilde und den dazugehörenden hohen Vocals unterstützt. Der Song wird live viel Spaß machen, geht er doch ordentlich in die Beine.

Ach, und dann dies: „It’s all ′bout Love“ ist eine wunderbare Ballade, die allein von akustischer Gitarre und Gesang getragen wird. Und die Melodien, die die Gitarre spielt, gehen ebenso direkt in Ohr und Herz, wie der Gesang. Da die Vocals rau und dennoch vollklingend gestaltet sind, bilden sie durchaus einen Kontrast zu den Gitarren, was den besonderen Reiz dieses Songs ausmacht. Somit ist dies ein toller Song für Stunden vor dem Kamin oder das Lagerfeuer am Strand.

„Whiskey on Ice“ klingt, wie man es von einem Rock Song mit diesem Titel erwartet. Ordentlich groovend, swingend, mit einem schön herausgespielten Solo.  So darf und muss rockiger Heavy Metal heute klingen.

Bühne frei für den Bass

Bei „Suffering of War“ ist der Bass nicht nur Fundamentleger sondern gibt dem Song in bester Tieftönermanier einen groovenden Charakter. Außerdem wird gut unterstützt von den Drums ein Rahmen geschaffen, in dem die Gitarren rhythmisch und melodisch interessante Passagen entwickeln.

Die Vocals der Strophen setzen sich von den Instrumenten ab, um sich dann im Refrain fast sanft zu werden. Dieser Song ist für mich der interessanteste des Albums, da er mich mit einigen Elementen wirklich überrascht hat.

Leider ist hier schon das Ende von Maverick. Ich hätte gerne noch mehr gehört. Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, die Songs demnächst live zu hören.

Agenda 2

AGENDA sind:

Özgün Yalcin – Vocals
Stefan Matschke – Gitarre
Denis Becker – Gitarre
Daniel Wessolowsky – Bass
Dennis Arndt – Drums

Maverick Tour Termine

01.02.2020 │ Wuppertal (Underground) Release Party mit Mad Eagle & Drawn by Evil
08.02.2020 │ Oberhausen (Helvete) mit Karabooza & Sightless View
15.02.2020 │ Schwelm (Nordpol)
14.03.2020 │ Saarbrücken (Studio 30) mit Drawn by Evil
28.03.2020 │ Dortmund (BlackEnd) mit Maze
18.04.2020 │Braunschweig (Harrys Bierhaus)
30.05.2020 │Koblenz (Florinsmarkt)

Das Album Maverick könnt ihr hier bestellen: http://agenda-band.com.de/PRE-ORDER-HERE/

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Bildquellen

  • agenda maverick cover: Agenda
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Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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