ARCH/MATHEOS – „Winter ethereal“ (VÖ:10.05.2019)

ArchMatheos Album Cover Winter ethereal - Beitragsbild

ARCH/MATHEOS – „Winter ethereal“ (VÖ:10.05.2019)

Ich denke, wenn man auch ein wenig Einblick in die weltweite Prog Szene hat, dann muss man die Namen Arch und Matheos nicht erläutern. Aber es gibt ja viele Spielarten des Rock und Metal und so wollen wir von metal-heads.de dennoch ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten. Die Formation FATES WARNING kennt ihr bestimmt. John Arch war Frontmann der Band in den Anfangstagen der mehr als 3 Dekaden währenden Historie.

Jim Matheos ist seit vielen Jahren eine treibende Kraft der Amerikaner und mit seinen kompositorischen Fähigkeiten und seiner soliden Performance an der Gitarre auf den Bühnen rund um den Globus eine feste Größe. Und jetzt…da ist es Zeit für…das erneute Aufeinandertreffen der beiden. 2011 hatte man gemeinsame Sache gemacht und ein Debüt eingezimmert. Jetzt – nach einer gewaltigen Pause – kommt endlich der zweite Streich.

Nach langer Pause folgt das zweite Album

ArchMatheos Album Cover Winter ethereal

Neun Songs haben es auf „Winter ethereal“ geschafft. Das Album erscheint am heutigen 10.05.2019 und geht gleich mit einem starken 9-Minuten Track los. Proggig und mit einem ordentlichen Drive zieht die Nummer gleich den Hörer in ihren Bann. So kann man loslegen. „Wanderlust“ kommt etwas heavier daher, obwohl es auch nachdenkliche Passagen beinhaltet. Richtig gut gefällt mir dann auch wieder „Wrath of the universe“. Gute 8 Minuten Spielzeit. Wir bekommen eine gute Mischung aus Progelementen und Härte. Man merkt an diesen Stellen dem Material an, dass ein Gitarrist entscheidend mitgewirkt hat. Das meine ich aber keineswegs negativ.

Bei „Tethered“ gehen ARCH/MATHEOS deutlich bedächtiger zur Sache. Aber man zeigt, dass man auch durchaus mal das Tempo ein bisschen rausnehmen kann. Man gönnt den Ohren nicht zu viel Pause…weiter geht es mit dem bereits vorab ausgekoppelten Song, den wir euch schon hier vorgestellt haben. Und der hat Power. Aber das Album auf diese eine Nummer zu reduzieren würde dem abwechslungsreichen Material nicht gerecht. Auch der nächste Track geht mit ordentlich Alarm nach vorne. Aber auch hier gibt es eher nachdenkliche Tendenzen. Es gibt immer wieder Stellen, wo eine starke Emotionalität durchkommt. Wenn man es hinbekommt, dass auch Musikstücke mit 8 oder 9 Minuten nicht langatmig wirken, dann ist das schon respektabel.

Den Rausschmeißer bildet „Kindred spirits“ mit satten 13 Minuten Dauer. Da schlägt man dann aber noch einmal deutlich seichtere Töne an. Das währt nicht lange und zwischenzeitlich wird ein amtliches Tempo vorgelegt.

Hohe Qualität, mal mehr heavy, dann wieder gut proggig

Promofoto ArchMatheos

Fazit: wir bekommen hohe Qualität, wie man das auch bei den mitwirkenden Namen erwarten würde. Das die beiden noch zusammen können, haben sie nicht zuletzt bei einzelnen zwischenzeitlichen Gigs mit FATES WARNING gezeigt, wo Mr. Arch noch einmal – wie damals – das Mikro übernommen hat. Aber auch unter eigener Fahne ist das ganz großartig, was ARCH/MATHEOS da abliefern. Mal kommt der härtere Anteil mit einer guten Portion Heavyness mehr durch, dann setzt sich wieder der Progursprung der beiden Herren durch.

 

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Bildquellen

  • ArchMatheos Album Cover Winter ethereal: Metal Blade Records
  • Promofoto ArchMatheos: Metal Blade Records
  • ArchMatheos Album Cover Winter ethereal – Beitragsbild: Metal Blade Records
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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