AYREON – The source (VÖ: 28.04.2017)

AYREON - The source

AYREON – The source (VÖ: 28.04.2017)

AYREON ist Arjen Lucassen. Arjen Lucassen ist ein etwa 2 Meter großer Gitarrist aus den Niederlanden, der vor vielen Jahren begann, diverse musikalische Projekte ins Leben zu rufen. Diese waren mehr oder weniger langlebig.

Richtig etabliert hat sich vor allem eine Formation, bei der Lucassen auf diverse Sängerinnen und Sänger sowie Mitmusiker gebaut hat. AYREON. Vor gut 20 Jahren (das Debüt erschien 1995 unter dem Titel „The final experiment“) beschloss der besagte Niederländer, dem Genre der Rockoper neues Leben einzuhauchen und von da an gab es alle paar Jahre (meistens mussten wir uns 2-3 Jahre gedulden) unter einem mehr oder weniger eng gefassten Konzept weitere Alben.

Mit AYREON etwas langlebiges schaffen…

Manchmal war es einfach ein übergeordnetes Thema, welches das Material des Release bestimmte, teils gab es eine fortlaufende Story auf dem Album.

Eines der Highlights war dann im Jahr 2016 gekommen. Dort kam es unter dem Titel „The theater equation“ zu einer Live-Aufführung des 2014er Album „The human equation“. Hierbei gab es in Rotterdam vier ausverkaufte Shows, die u.a. James LaBrie (DREAM THEATER-Frontmann) eine Rolle übernehmen ließen. Da wäre ich gerne dabei gewesen…es muss großartig gewesen sein.

Ende 2016 dann die freudige Botschaft an die Fans. Der kreative Kopf hinter AYREON hat sich daran gemacht, neues Material zu schaffen und anno 2017 soll dieses dann veröffentlicht werden. Mittlerweile haben wir euch schon erste Kostproben liefern können (schaut bzw. hört mal hier rein) und auch das Release-Date steht mit dem 28.04.2017 fest. Dann werden wir endlich „The source“ in Händen halten können und schauen, was Arjen Lucassen dieses Mal wieder geschaffen hat.

AYREON – The source (VÖ: 28.04.2017)

AYREON - The source

Wir haben das Glück gehabt, dass wir schon eine Weile vor dem VÖ-Datum in die neuen Songs hinein hören konnten und natürlich wollen wir euch nicht vorenthalten, was euch da erwartet. Als Einstieg kann man sagen: Arjen Lucassen ruft…und alle kommen. Die Liste der mitwirkenden Sänger (und auch Sängerinnen wie NIGHTWISH´s Floor Jansen) ist lang und beeindruckend. Da tummeln sich u.a. Russell Allen (SYMPHONY X), Tobias Sammet von EDGUY, DREAM THEATER´s James LaBrie (der ja auch in der Vergangenheit schon bei entsprechenden Lucassen-Releases mitgewirkt hat) und Hansi Kürsch von der deutschen Formation BLIND GUARDIAN.

Die personelle Besetzung ist also sehenswert. Auch musikalisch konnte man mit Paul Gilbert an der Gitarre einen namhaften Künstler verpflichten und auch Drummer Ed Warby ist Szenekennern ja durchaus ein Begriff.

Großartiges Personal – und die Musik…?

Was erwartet uns nun bei dem Material? Das Konzept besteht aus auf 2 CDs verteilten 4 Kapiteln. Darin sind insgesamt 17 Tracks enthalten. Die zahlreichen Sängerinnen und Sänger übernehmen – vergleichbar mit einem Theaterstück bzw. einer Oper – die verschiedenen Rollen. So entsteht eine besondere Atmosphäre. Musikalisch kann sich der Hörer an einer großen Vielfalt von Stimmungen erfreuen. Teils entwickelt sich eine eher gedrückte und melancholische Einstellung, dann geht es wieder kraftvoll und rockig deutlich nach vorne. Manche Stücke haben einen ausgeprägten „Mittelalter“-Einschlag.

Wir bekommen also abwechslungsreiches Material, so dass trotz des Umfangs keine Langeweile aufkommt.

Fazit: es ist immer wieder beeindruckend, welche komplexen Gesamtwerke der niederländische Multiinstrumentalist erschafft. Trotz der erheblichen Länge ist das Material kurzweilig und durch die großartigen Stimmen und Musiker bewegt sich die Qualität auf einem hohen Niveau. Einen Ausfall sucht man vergebens. Arjen Lucassen bleibt seinem grundsätzlichen Stil treu und liefert ein hörenswertes Release ab. Man darf gespannt sein, ob es wieder zu einer Live-Aufführung kommen wird…

Es wird verschiedene, teils sehr umfangreiche Packages zu kaufen geben. Ich möchte eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.

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Bildquellen

  • AYREON – The source: Netinfect
  • AYREON – The source: Netinfect
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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