BLOODHONEY – EP „LOADED GUNS“ Review

Schmutziger Rock`n Roll

kommt wieder einmal aus dem Ruhrgebiet. BLOODHONEY (Facebook) haben vor kurzem ihre Debüt EP „Loaded Guns“ gezündet. Hier haben wir es hier nicht mit einem süßen Brotaufstrich zu tun, denn hier geht es doch sehr deftig zu. Schließlich haben die Jungs sich ja auch nicht ‚Sweethoney‘ oder „Chocolate Dream‘ genannt. Also weg vom süßen Frühstück und ab in die schmutzige harte Welt des Rock`n Roll.

Die erste Klatsche

kommt direkt und ungefiltert mit coolen fetzigen Riffs im Opener „State Of Mind“ ins Gesicht geflogen. Sehr gut gefallen mit die dreckigen Leads zu Beginn, bevor Sänger Edel mit seinem harschen Brüllorgan die Texte schmettert. Ja, genauso muss das klingen! Das Ganze bekommt noch so einen kleinen Grunge-Knusperfaktor. Mir gefallen insgesamt die verspielten Leads, welche durch die harten griffigen Riffs fliegen. Das fetzt! Und ein spritziges Solo macht es dann perfekt. Sehr gelungener Einstieg!

„Lost the Courage“ drückt ebenfalls ordentlich auf die Tube und geht kompromisslos zur Sache. Der Song ist nicht ganz so verspielt wie der Opener und zieht seinen Stiefel straight durch. Aber der Stiefel tritt vehement zu. Zusätzlich setzt dann noch ein schräges witziges Solo zum Durchflug an. Schöner Arschtrittsong!

Es folgt der wütende Song „Get Impressed“, der mit einem Mix aus Hardcore und Grunge gut groovt. Hier wird man mit einem längeren geilen elektrisierenden Gittarensolo unter Strom gesetzt. Der Leadgitarrist hat richtig was drauf, spielt diesen Trumpf offensiv aus und setzt wirklich tolle Akzente. Dies soll natürlich nicht bedeuten, dass alle anderen Luschen sind. Hier sind super Musiker am Werk, denen man den Bock auf Mucke anmerkt. Da ist Feuer im Herzen! Da brennt und bebt die Hütte!

Die Punk-Dampflok

geht dann mit „Set Me Free“ auf Reisen. Unter Vollfeuer rast die Lok mit glühendem Heizkessel über die Schienen. Da wird man heftig durchgerüttelt. Könnte man auch mit einer irren Fahrt auf einer Holzachterbahn vergleichen. Kein Komfort, dafür spürt man die Fahrt und hat irren Spaß, auch wenn einem danach die Knochen weh tun.

Fazit

BLOODHONEY spielen das, was viele lieben. Schmutzigen rauen Rock‘ n Roll, der in die Fresse geht und Arschtritte verteilt. Fette Riffs treffen auf verspielte Leads, was unheimlich spritzig wirkt. Druckvolle explodierende Drums machen zusammen mit dem präsenten Bass ordentlich Druck. Der harsche wütende aggressive Gesang passt wie Arsch auf Eimer.

Was will man mehr? BLOODHONEY bedienen sich vieler scharfer Zutaten und bieten höchst unterhaltsame Rock‘ n Roll Kost. Da hätte ich sehr gerne einen baldigen Nachschlag, denn die EP ist ist mit knapp über 12 Minuten zwar ein geiles, aber sehr kurzes Vergnügen.

Live dürften sie jedenfalls die Hütte abreißen. Denn das ist keine Musik zum lockeren höflichen Mitnicken abseits der Bühne, sondern zum Ausrasten im Moshpit. Bitte mehr davon!

English review

Dirty hard Rock`n Roll

comes once again from Germany. BLOODHONEY (Facebook) have recently ignited their debut EP „Loaded Guns“. We do not have to do with a sweet spread. Here it goes wild and hard. Otherwise the band would rather be called ‚Sweethoney‘ or ‚Chocolate Dream‘. So don’t think about cheesy sweetness. We are going into the dirty hard world of Rock`n Roll.

The first slap

smacks directly and unfiltered in the face with cool groovy riffs in the opener „State Of Mind“. I really like the dirty leads at the beginning, before singer Edel belts out the lyrics with his harsh roar. Yes, that’s how it has to sound! The whole thing gets a little grunge crunch factor. I like all in all the playful leads, which fly through the hard grippy riffs. That shreds! And a lively solo makes it perfect. Very successful introduction!

„Lost Of Courage“ also pushes the pedal to the metal and goes uncompromisingly to the point. The song is not quite as playful as the opener and pulls his boot straight through. But the boot kicks vehemently. In addition, a weird funny solo then starts to fly through. Nice ass kicking song!

The angry song „Get Impressed“ follows, which grooves well with a mix of hardcore and grunge. Here you are electrified with a longer horny electrifying guitar solo. The lead guitarist is really into it, plays this trump offensively and sets really great accents. Of course, this is not to say that all the others are louses. Here are super musicians at work, which all burning for metal. There is fire in their hearts!

The punk steam locomotive

then goes on a journey with „Set Me Free“. Under full fire, the locomotive races over the rails with a glowing boiler. You are shaken up violently. You could also compare it to a crazy ride on a wooden roller coaster. No comfort, but you can feel the ride and have a lot of fun, even if your bones hurt afterwards.

Conclusion

BLOODHONEY play what many love. Dirty rough Rock‘ n Roll that goes in your face and kicks ass. Fat riffs meet playful leads, which is incredibly lively. Powerful exploding drums make together with the present bass neat pressure. The harsh angry aggressive vocals fit like ass on bucket.

What more could you want? BLOODHONEY use many spicy ingredients and offer highly entertaining Rock ’n Roll fare. I want to hear more from BLOODHONEY soon, because the EP is with just over 12 minutes a horny, but very short pleasure.

In any case, they should tear down the hut live. Because this is not music to casually nod along politely away from the stage, but to go berserk in the mosh pit. Please more of it!

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Bildquellen

  • BLOODHONEY Cover+Infos-1-: BLOODHONEY
  • BLOODHONEY Titelbild: BLOODHONEY

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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