COHEED AND CAMBRIA – „The unheavenly creatures“ (VÖ: 05.10.2018)

COHEED AND CAMBRIA The Unheavenly Creatures Albumcover

COHEED AND CAMBRIA – „The unheavenly creatures“ (VÖ: 05.10.2018)

COHEED AND CAMBRIA The Unheavenly Creatures Albumcover

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ich ja grundsätzlich stark finde sind Bands, die irgendetwas Besonderes haben, dass sie von der breiten Masse abhebt. Ein besonderer Sound, ein spezieller Gesang, Instrumente jenseits der üblichen Gepflogenheiten etc. – ihr wisst, was ich meine!?

Was ist dieses Besondere bei COHEED AND CAMBRIA? Für mich die Stimme von Frontmann Claudio Sanchez (die Hammerfrisur ist ja mehr ein Thema für Fotos und die Live-Konzerte). Diese ist so markant und ein absolutes Trademark der New Yorker Formation. Anfang Oktober 2018 nun soll das brandneue Album der Band das Licht der Welt erblicken. Wir von metal-heads.de hatten euch hier bereits darauf hingewiesen und auf diesem Wege auch einen ersten Höreindruck ermöglicht.

Das achte Album ist wieder ein Konzeptalbum

Mit „The unheavenly creatures“ kehren die vier Herren mit ihrem nunmehr achten Studiorelease zu der Tradition eines Konzeptalbums zurück. Da wurde nicht an Material gespart und so erhält der Käufer 15 Stücke mit einer satten Gesamtspielzeit von 78 Minuten. Bäm!

Der erste Song (bzw. das dazugehörige Video), den man von dem kommenden Werk hören konnte (siehe unseren Link weiter oben), lässt uns in die ersten Kapitel dieser Geschichte einsteigen. Dort begleiten wir zwei gefangene Straftäter namens Creature und Colossus, wie sie über ein Schiff zur Verkündung des Urteils bzgl. der von ihnen verübten Verbrechen geführt werden. Früher hat die Beiden eine Freundschaft verbunden, aber die ganze Entwicklung hat diese nicht überstanden, wie uns die Flashbacks erkennen lassen.

Abwechslungsreiches Material von fast 80 Minuten

Das Album beginnt mit einem „Intro“. Sanftes Klavier ertönt. Dann hören wir eine düstere Stimme, die schließlich zum ersten Song überleitet. „The dark sentencer“ ist ein fast 8 Minuten langer Track, der den typischen Stil von COHEED AND CAMBRIA und die oben erwähnte markante Stimme des Sängers vereint. Starker Einstieg in dieses Release, aber es hätte nicht geschadet, die Nummer etwas kürzer zu gestalten. Weiter geht es mit dem Titeltrack, bei dem immer wieder die Drums von Josh Eppard in den Vordergrund der Instrumentierung treten. Und wieder diese Stimme von Mr. Sanchez. Klasse. „Toys“ zeichnet eine mysteriöse Stimmung und kommt etwas düsterer daher. Dazu tragen auch Zach Cooper am Bass und Gitarrist Travis Stever mit ihren Instrumenten bei. Vor allem letztgenannter hat für mich einen erheblichen Anteil daran, auch wenn der Song im Verlauf an Fahrt gewinnt und mehr Drive bekommt.

„Black Sunday“ geht gut mit einer Metalnote los, bevor wieder COHEED AND CAMBRIA mit ihrem Stil übernehmen. Aber schon heavy, diese Nummer.  Auch der nächste Track rockt noch amtlich ab und präsentiert eine recht ergreifende emotionale Stimmung. „True ugly“ macht genau da weiter, bevor der nachfolgende Song mit einem recht straighten Beat geradeaus marschiert. Danach geht es eher unspektakulär weiter. Lied Nummer 10 beginnt wie ein spaciger Handy-Klingelton, entwickelt sich dann sachte und bleibt über ganze Strecken eher ruhiger.

Musikalisch wie auch stimmlich variabel – COHEED AND CAMBRIA

Insgesamt gefällt das variable in den Kompositionen, nicht zuletzt durch den abwechslungsreichen Einsatz der Vocals von Claudio Sanchez. Weiter geht es und mit seinem Pianointro fällt Track 12 aus dem Rahmen…aber schon bald rockt es los. Auch der nächste Song beginnt eher bedächtig, bevor der Frontmann seine Stimme stark ins Spiel bringt. Bevor mit „Lucky stars“ das Album endet – der Track ist mit einer sanften Akustikgitarre recht sentimental gehalten  – geht es noch einmal ans Klavier und COHEED AND CAMBRIA untermauern mit diesen doch sehr unterschiedlichen Stücken ihre Vielseitigkeit auf beeindruckende Weise.

COHEED AND CAMBRIA – „The unheavenly creatures“ (VÖ: 05.10.2018)

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Bildquellen

  • COHEED AND CAMBRIA The Unheavenly Creatures Albumcover: Sailor Entertainment
  • COHEED AND CAMBRIA The Unheavenly Creatures Albumcover: Sailor Entertainment
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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