Dan Patlansky – Perfection Kills

Dan Patlansky 21.04.17 Köln Yard Club

Dan Patlansky

hat wieder mal eine neue Scheibe am Start. Sie heißt „Perfection kills„. Ich habe aber keine Angst vor der gefährlichen Perfektion und mir das Album mal angehört. Da ich Dan auch schon mehrfach live bestaunen durfte, freue ich mich über neue Musik. Ein altes Livereview könnt ihr hier  nachlesen.

Album

„Perfection kills“ ist bereits Dan Patlanskys neuntes Studioalbum. Respekt. Leider ist seine Bekanntheit in Deutschland immer noch nicht sehr groß. Der Südafrikaner hat das Album in Pretoria aufgenommen und selbst produziert. Patlansky wollte seinen Livesound auf der Studioaufnahme authentisch Dan Patlanskywiedergeben. Seine Einstellung zur Perfektion gibt Dan uns hier preis:

Perfektion existiert in keiner Kunstform, weil man das nicht messen kann. Das Streben nach Perfektion endet damit, dass man mehr Schaden anrichtet, als Gutes bewirkt. Das war der Gedanke, an den wir uns gehalten haben, als wir mit den Aufnahmen im Studio begannen: ,Warum versuchen, perfekt zu sein?

Songs

Der Opener „Johnny“ ist ein astreiner Rocker. Das ist für mich der typische Dan Patlansky Trademark Sound. Geht gut nach vorn los. Finde ich stark und muss „Johnny“ direkt nochmal hören. „Never long enough“ beginnt mit einen Pianointro, rockt auch, aber etwas moderater.  Bei „Mayday“ wird es dann schon ruhiger. Der Refrain wird mir doch eine Spur zu oft wiederholt. Das nervt mich persönlich ein wenig. Patlanskys kleine Soloeinlagen entschädigen mich aber für den Refrain. Fast zum Headbangen werde ich von „Too far gone“ angeregt. Naja, zumindest Kopfnicken und Fußstampfen muss bei dem Groove schon drin sein. Geiles Brett.

Der erste Bluessong des Albums ist „Judge a man“. Wow. Und diese Soli… Kann mir Dan Patlansky gerade richtig auf der Bühne vorstellen. „Perfection kills“ kommt ehrlich, erdig und roh rüber. So klingen auch die anderen Songs des Albums. Immer sehr bluesrockig und groovy.

Für mich ist „Dog Days“ der Anspieltipp aus „Perfection kills“ für die Rockfans, für die Freunde des Blues empfehle ich „Judge a man“.

Bis auf den für mich nervenden Refrain von „Mayday“ ist kein Ausfall zu finden. Allesamt gute Stücke, die das Bluesrockherz in mir wieder einmal höher schlagen lassen. Danke dafür, Dan.

Songliste:
Johnny
Never Long Enough
Mayday
Too Far Gone
Judge A Man
Junket Man
iEyes
Shake The Cage
My Dear Boy
Dog Day

Auch in Deutschland lässt sich Dan Patlansky wieder sehen. Geht hin. Ihr werdet nicht enttäuscht werden. Hammertyp der Herr Patlansky.

PERFECTION KILLS TOUR 2018
04.03.2018 Loitz, Alte Bauernstube Düvier
06.03.2018 Nürnberg, Hirsch – supporting KING KING (UK)
07.03.2018 Bonn, Harmonie – supporting KING KING (UK)
08.03.2018 München, Strom
09.03.2018 Erfurt, Museumskeller
10.03.2018 Berlin, Privatclub
11.03.2018 Dortmund, Piano – supporting KING KING (UK)
13.03.2018 Hamburg, Knust – supporting KING KING (UK)

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Bildquellen

  • Dan Patlansky: amazon.de
Chipsy

Chipsy

Mag am liebsten Prog, 80's Metal, Thrash und instrumentelle Gitarrenmusik. Gitarrenverrückter Gear Sammler.

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