Demons & Wizards – III

Demons & Wizards

Demons & Wizards lautet der Name des Bandprojekts von Blind Guardian Sänger Hansi Kürsch und Iced Earth Gitarrist Jon Schaffer. 15 Jahre haben sich die Hauptprotagonisten Zeit gelassen, uns nach dem Zweitwerk „Touched By The Crimson King“ am 21.02.2020 ein drittes Album zu präsentieren. Origineller Weise lautet der Name des dritten Albums „III“. Ob sich Demons & Wizards musikalisch einfallsreicher zeigen und sich das lange Warten gelohnt hat, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

Demons & Wizards starten famos

„Diabolic“ ist der Opener des Albums. Nach einem ruhigen Beginn startet der Song richtig durch. Ein famoser 8-minütiger Track, von dessen Genialität ihr euch glücklicherweise anhand eines Videos selber überzeugen dürft:

„Invincible“ ist ebenfalls ein ganz starkes Stück Powermetal und „Wolfes In Winter“ setzt in Punkto Atmosphäre noch einmal einen drauf. Hansi Kürsch schafft es bei diesem Titel, das Thema hervorragend gesanglich umzusetzen. Nach diesem fulminanten Start fällt „Final Warning“ etwas ab. Der Song wirkt irgendwie unvollständig.

Bombastisch und druckvoll

Nach dieser klitzekleinen Schwächephase geht es bombastisch und druckvoll weiter. Das über 9-minütige „Timeless Spirit“ startet wie ein Western-Song mit akustischen Gitarren und entwickelt sich zu einer kraftvollen und prächtigen Power-Metal Nummer. „Dark Side Of Her Majesty“ ist ein mächtiger Mini-Epos mit Chorgesängen, kurzer Hörspielpassage und fetten Gitarren. Ein Song, der auch auf dem letzten Blind Guardian-Album seinen Platz gefunden hätte.

AC/DC lässt grüßen

Mit „Midas Desease“ huldigt Jon Schaffer Malcolm Young von AC/DC. Die Einflüsse sind unverkennbar. Der Gesang erinnert mich teilweise stark an Blackie Lawless (W.A.S.P.). Sehr gute Nummer! „New Dawn“ strotz auch vor Power, fällt aber dennoch im Vergleich etwas ab. Hier fehlt mir einfach der Wiedererkennungswert. „Universal Truth“ ist deutlich melodiöser und damit eingängiger. „Split“ ist ein sehr harter aber etwas sperriger Song mit einem schönen Gitarrenpart.

Epischer Longtrack zum Abschluss

Den Abschluss des Albums bildet mit „Children Of Cain“ ein epischer Longtrack, der die Quintessenz des Albums auf den Punkt bringt. Hier ist alles vertreten, was „III“ zu einem überzeugenden Werk macht. Abwechslung, Melodie, Chorgesang, akustische Gitarre und fette Riffs sowie ein Hansi Kürsch in absoluter Bestform. Alleine für diesen Song lohnt die Anschaffung des Albums! Einfach großartig!!!

DEMONS & WIZARDS überzeugen auf ganzer Linie

Auch wenn auf „III“ mit seiner rund 65-minütigen Gesamtspielzeit nicht nur Knaller-Songs vertreten sind, kann das Werk in seiner Gesamtheit doch auf ganzer Linie überzeugen. Ein gewaltiges Stück Metal, dass sehr druckvoll prodoziert wurde (Jim Morris, Charlie Bauerfeind, Tommy Geiger und Joost van den Broek waren daran beteiligt). Auch den mitwirkenden Gastmusikern gebührt ein großes Lob. Fans von Iced Earth, Blind Guardian sowie alle Anhänger von kräftigem, epischen und leicht progressivem Metal sollten hier zuschlagen. Wem „Legacy Of The Dark Lands“ zu orchestral war, der hat hier ein Werk gefunden, welches Hansi Kürsch wieder von seiner schwermetalligen Seite zeigt.

Tracklist und Cover

Demons & Wizards III

01. Diabolic
02. Invincible
03. Wolves In Winter
04. Final Warning
05. Timeless Spirit
06. Dark Side Of Her Majesty
07. Midas Disease
08. New Dawn
09. Universal Truth
10. Split
11. Children Of Cain

Demons & Wizards

Hansi Kürsch – Lead & Backing Vocals
Jon Schaffer – Rhythm and Lead Guitars, Bass Guitar, 6 and 12 string Acoustic Guitars, Mandolin, Keyboards, Backing Vocals

Gastmusiker

Brent Smedley – Drums
Jim Morris – Additional Guitars, Backing Vocals
Jake Dreyer – Additional Guitars
Ruben Drake – Bass Thomas Hackman, Olaf Senkbeil, John Jaycee Cuipers, Zakery Alexander, Jeff Brant, Todd Plant, Jerome Mazza – Backing Vocals
PA’dam chamber choir – Classical Choir

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Bildquellen

  • Demons & Wizards III: Century Media
  • Demons & Wizards: Century Media
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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