DEVILLE – Make It Belong To Us

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Deville

Make It Belong To Us

Schwedens heißeste Stoner Rock-Ware ist wieder zurück

Fragt man die Menschen auf der Straße, was Sie mit Schweden assoziieren, werden gefühlte 99,95% die Frage mit IKEA Beantworten. Was aber viele nicht wissen ist, das Schweden der drittgrößte Musikexporteur der Welt ist und das bei nur 9,5 Millionen Einwohner. Man hat es daher als Musiker nicht leicht aus dem dichten Nebel hervor zu treten und sich abzusetzen. Die Stoner Rocker von Deville gibt es nun seit über 10 Jahren und sie beweisen von Veröffentlichung zu Veröffentlichung dass Sie nicht nur aus dem dichten Nebel hervor treten, sondern auch der Szene Ihren eigenen Stempel aufdrücken können. Nach einer EP und drei Alben fällt einen die konsequente Weiterentwicklung auf, ohne dabei die Basis zu verlassen. So auch bei Album Nummer vier „Make It Belong To Us“ (seit einigen Wochen steht diese Scheibe in den Regalen der Musikläden).

Abwechslungsreicher Soundtrack für lange Autofahrten

Durch das 2013er Album „Hydra“ konnten Deville sehr viele neue Fans gewinnen. Dies ist auch auf das intensive Touren durch Europa und USA zurückzuführen. Es sind mittlerweile fast 350 Shows die, die Malmöer in Ihrer Karriere gespielt haben. Durch die neuste Veröffentlichung über Fuzzorama Records und der Zusammenarbeit mit den Bookern Subculture Hero und Rodeo Star werden die Schweden auch 2016 wohl oft unterwegs sein.

Kommen wir zum Soundcheck! Deville starten Album Nummer vier mit dem Opener „Make it Belong To Me“ (Siehe Videosingle unten). Nach einem Schlagzeug-Intro von Markus Nilsson setzen die tiefen und düsteren Gitarren von Andreas Bengtsson und Andreas Wulkan ein. Der Bass von Markus Akesson gibt dem ganzen den gewissen Groove. Hervorzuheben ist das sehr düstere und gitarrenlastige Outro. Direkt weiter geht es mit „Chief“, welches nicht ganz so düster ist. Herr Bengtsson singt hier förmlich im Takt über die Melodie. „Out Of Black“ lebt von seinem Refrain und dem Bridge-Teil des Liedes, die dem Song genug Raum für das Gitarrensolo lassen, ähnlich auch wie bei „Mind On Hold“. Nun kommen wir zum interessanten Teil des Albums und einer Premiere. Mit Andreas Wulkan findet ein Gesangswechsel statt. Achtung! Verwechslungsgefahr mit dem jungen Ozzy Osbourne (kein Witz!). Dieser gibt den Liedern „Lever“ und „Drive“ ihre Stimme. Danach übernimmt Bengtsson wieder bei den Fuß-mit-wipp-Tracks „Life In Decay“ und „Dying To Feel“. Akesson´s Bassspiel rundet die Lieder hier im Detail sehr deutlich und harmonisch ab. Da aller guten Dinge drei sind, darf Wulkan den Gesangspart bei „Reflecting Surface“ übernehmen bevor Deville im klassischen Line-Up dem Hörer bei „What Remains“ noch einmal fesseln und Markus Nilsson alles aus den Drums rausholt.

Fazit

Wahnsinn! Ein sehr starkes und sehr abwechslungsreiches Album! Viele Stoner Rock-Fans werden an Deville ihren Spaß haben! Jede Veröffentlichung hat im Kern eine andere Ausrichtung. „Come Heavy Sleep“(2008) – düsterer Doom/Sludge, „Hail The Black Sky“(2009) – trockener Dessert Rock, „Hydra“(2013) – klassischer Alternative Rock und schließlich „Make It Belong To Us“ was von allem ein bisschen beinhaltet und bis dato die stärkste Veröffentlichung mit „Hydra“ ist. Wer Vinyl-Fan ist, sollte bei der auf wenige 100-Stück limitierten Lila LP zugreifen die außerdem, ein alternatives Artwork beinhaltet. Fuzzorama Records, welche viele durch die Truckfighters kennen, beweisen auch bei diesem Bandsigning ein glückliches Händchen und können sehr stolz drauf sein. Wer die Jungs und die neuen Lieder live sehen will, kann dies im Februar 2016 auf der Deutschland-Tour tun.

Tracklist:

01.) Make It Belong To Me

02.) Chief

03.) Out Of The Black

04.) Mind On Hold

05.) Lever

06.) Drive

07.) Life In Decay

08.) Dying To Feel

09.) Reflecting Surface

10.) What Remains

Label: Fuzzorama Records

Veröffentlichung: Bereits erschienen

Hier die Videosingle zu „Make It Belong To Me“:

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Bildquellen

  • Album Cover: amazon.de
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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