DILEMMA – „Random acts of liberation“ (VÖ: 02.11.2018)

DILEMMA - CD-Cover

DILEMMA – „Random acts of liberation“ (VÖ: 02.11.2018)

Fairerweise muss ich gestehen, dass ich bis vor kurzem noch nichts von DILEMMA gehört hatte. Als ich neulich – in der Vorbereitung auf das Konzert von SONS OF APOLLO (hier könnt ihr den Konzertbericht vom 20.10.2018 im Kölner Luxor lesen und die entsprechenden Fotos anschauen) tauchte dann der Name erstmals auf. Und in dem Zusammenhang der des Drummers, Collin Leijenaar. Letzteren kannte ich von einem Treffen vor einigen Jahren, als er bei TRANSATLANTIC als Tourmanager arbeitete.

Jedenfalls war mein Interesse geweckt. So habe ich dann auch eine Promo-CD ergattern können und war vom ersten Song an begeistert. Bei dem vom DILEMMA-Drummer selbst produzierten und vom renommierten Rich Mouser (u.a. SPOCK`S BEARD und TRANSATLANTIC) gemixten/gemasterten Material geht es mit den ersten beiden Tracks zunächst recht melancholisch zu, aber es gibt auch einen amtlichen Prog-Faktor und durch Tempowechsel und variablen Gesang in gutem Zusammenspiel mit den Musikern wird das Ganze lebendig.

Es proggt, es rockt – und Emotionen gibt es auch noch

Vom Stil geht es so weiter und bei Songs wie „Aether“ merkt man an den Keyboardpassagen den deutlichen Einfluss von Bandgründer Robin Z. Es geht auch weniger frickelig und dafür mehr gradlinig. Das zeigen DILEMMA mit Stücken wie „All that matters“. Eingängig und doch irgendwie „mitreißend“. Gut gemacht. 14 Songs haben insgesamt den Sprung auf dieses Album geschafft. Bei „Dear Brian“ geht es wieder recht sentimental zu und die warme Stimme von Declan Burke harmoniert prima mit der eingesetzten Akustikgitarre.

Bassist Erik van der Vlis, Gitarrist Paul Crezee und ihre musikalischen Mitstreiter schaffen einen guten Stilmix. Nicht zu extrem proggig, manchmal mutet das Material geradezu spacig an. Es transportiert Stimmungen…es rockt auch immer wieder (z.B. bei „Play with sand“).

Fazit: als Tonträger, wie auch live empfehlenswert

Fazit: gute Musiker, die passend im Zusammenspiel agieren. Das Songmaterial ist insgesamt auf dem Release eher ruhig in der Grundstimmung, wobei ich die live performten Tracks deutlich lebendiger wahrgenommen habe. Auf CD angenehm zu hören, als Live-Auftritt ebenfalls gerne wieder. Daher: unbedingt auschecken die Herren von DILEMMA!!

 

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Bildquellen

  • DILEMMA – CD-Cover: www.amazon.de
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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