DISPERSE – Foreword

DISPERSE – Foreword

DISPERSE…nie gehört!? Das kann ich mir gut vorstellen und das ist ja auch eine Aufgabe von uns bei metal-heads.de, euch auch Newcomer oder schon länger bestehende und noch zu wenig beachtete aber durchaus hörenswerte Bands nahe zu bringen. Einen ersten Hinweis gab es ja hier schon. Bevor wir aber auf die dritte Scheibe der progressiven Durchstarter eingehen, wollen wir schon an dieser Stelle darauf hinweisen, dass DISPERSE auf Tour sind.

Wir werden ein Team zum Konzert nach Köln entsenden und so liefern wir euch Anfang April einen Konzertbericht, so dass ihr dann auch erkennen könnt, ob es der Vierer auch live drauf hat. Dort supporten DISPERSE nämlich PLINI bei deren Auftritt im Underground.

Auch wenn es mir nicht gefällt, aber man ist ja oft geneigt, eine Schublade für eine Band zu finden, um ihren Stil einzuordnen. Oder man stellt Vergleiche an und stellt fest, die Band klingt wie eine Mischung aus XY und Z. Cool finde ich immer eigenständige Bands, die man sofort erkennt und die eine echte Duftmarke setzen (z.B. LINKIN PARK). Oder aber solche, bei denen man gewisse Einflüsse heraushört, aber wo dennoch die eigene Note im Vordergrund steht.

DISPERSE – Foreword

Beim Hören von „Foreword“, dem in diesem Frühjahr erschienenen Album des englisch-polnischen Quartetts bin ich bei jedem Durchlauf (und es waren schon einige, bevor ich anfing, diese Zeilen zu schreiben) fasziniert davon, immer wieder neues Aspekte in der Musik, den Arrangements etc. zu entdecken.

Dabei wirken die 11 Songs auf den ersten Blick recht eingängig, dennoch haben sie einen lebendigen, progressiven Beat. Man meint auch einen guten Schuss INCUBUS rauszuhören. Das Material ist nicht heavy, vielmehr umspielt es leichtfüßig die Ohren des Hörers. Frisch und quirlig, ohne zu nerven und doch auch keine zu leichte Kost. Vielleicht einfach gerade richtig für die, die diese Art von Musik mögen.

Solltet ihr mal Antesten, denn der „Nachwuchs“ verdient auch eine entsprechende Beachtung. Sonst schaffen es die Support-Acts nie aus dem Schatten der großen und etablierten Bands.

 

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Bildquellen

  • DISPERSE: Katarzyna Wilk
  • DISPERSE-Cover: Season of Mist
  • DISPERSE-Cover: Season of Mist
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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