FAITH NO MORE -„King for a day, fool for a lifetime“ (1995)

FAITH NO MORE - King for a day, fool for a lifetime - Albumcover- Beitragsbild

FAITH NO MORE -„King for a day, fool for a lifetime“ (1995)

Wow, die Zeit vergeht so rasend schnell. Vielleicht nicht, wenn man in Quarantäne sitzt und die Stunden und Tage zählt, bis das Leben wieder halbwegs normal weiter läuft. Aber wenn man einen Blick auf Kult-Alben aus der Vergangenheit wirft (wie z.B. hier) und feststellt, dass sie schon einige Jährchen auf dem Buckel haben. Heute geht unsere Zeitreise 25 Jahre zurück zum Release „King for a day, fool for a lifetime“ von FAITH NO MORE. Warum gerade dieses? Weil ich vorgestern das Shirt dazu an hatte und mich das inspiriert hat, mal wieder hineinzuhören.

Schon immer „anders“ – FAITH NO MORE

FAITH NO MORE waren schon immer „anders“. Und dafür habe ich sie gemocht und habe mir verschiedene Alben gekauft. Sie ließen sich halt nicht so in eine einzelne Schublade einordnen. Aber schauen wir mal genauer hin. Schon der Opener geht voll auf die zwölf, Drums und Bass im Zusammenspiel. Dazu die crazy Vocals von Mike Patton. Der Hammer! „Ricochet“ geht eher etwas bedächtig los und nimmt auch zwischenzeitlich immer wieder mal ein bisschen das Tempo raus. Dann aber dreht das Ganze auch wieder gut auf. Bei anderen Stücken wie z.B. „Evidence“ zeigen FAITH NO MORE ihre doch auch sehr funkige Seite.

FAITH NO MORE - King for a day, fool for a lifetime - Albumcover

Jazzig, funky, verrückt – sympathisch!

Aber es kann auch in eine eher jazzige Richtung gehen. Das beweist man bei „Star A.D.“! Echt cool gemacht. Beim nächsten Track geht es wieder etwas schräg und verrückt zu. Sympathisch! Mit den weiteren Songs zeigen FAITH NO MORE, dass sie auch emotional sein können und dabei deutlich Tempo herausnehmen. Aber auch gute Laune geht. Mir gefällt „Digging the grave“ in der Beziehung richtig gut. Ob das textlich so passt…naja. Aber vom Vibe ist das ein Stimmungsmacher. Klasse! Erst wird es wieder etwas funky und dann schließt das Album mit einem Song, der Pianoklänge und akustische Gitarren einsetzt.

Fazit nach 25 Jahren: es lohnt sich, solche Alben immer mal wieder in die Hand zu nehmen und zu den Klängen der Musik in Erinnerungen zu schwelgen. So habe ich beispielsweise meinen Geburtstag mit FAITH NO MORE im Düsseldorfer STAHLWERK gefeiert (damals wohnte ich in der Altbier-Metropole) und einen denkwürdigen Konzertabend erlebt. Insbesondere im Nachhinein, denn die Band löste sich nach der Tour erst einmal für eine ganze Weile auf. Das Material ist extrem vielseitig und vereint diverse Musikstile. Der Gesang ist variabel und man meint die Spielfreude der Akteure geradezu herauszuhören.

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Bildquellen

  • FAITH NO MORE – King for a day, fool for a lifetime – Albumcover: www.amazon.de
  • FAITH NO MORE – King for a day, fool for a lifetime – Albumcover- Beitragsbild: www.amazon.de

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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