Genremix aus Schweden – Deluminati von EGONAUT

Deluminati - Egonaut

Seit dem 28.August diesen Jahres ist es auf dem Markt zu haben. Deluminati – das dritte Studioalbum der Schwedenkombo Egonaut. Seit bereits 10 Jahren formen die vier Musiker um Sänger und Gründungsmitglied Fredrik Jordanius dabei ihren eigenen Stil. Während dieser Zeit haben neben den drei echten Langspielern, Electric (2011), Mount Egonaut (2013) und jetzt Deluminati auch schon vier EPs das düstere Licht der schwedischen Metalwelt erblickt. Die ersten drei wurden als EP Trilogie unter ihrem eigenen Label Bastard Rock Records vertrieben.

Mit der neusten Veröffentlichung zeigt sich das Ergebnis der bisherigen Entwicklung als Mischung aus klassischem Hard Rock der 70er Jahre, Old School Metal etwas nordischem Doom gespickt mit einer Prise Stoner Rock. Dabei entsteht dann ihr eigener Sound als Interpretation des 21. Jahrhunderts: Bastard Rock!

Passend zur Jahreszeit

Mit viel Melancholie und teilweise drückender Dunkelheit sowie deutlicher Aggressivität möchten uns Ergonaut dabei ihre Ansicht des weltlichen Stimmungsbilds vermitteln. Der kalte und schwarze schwedische Winter wird seinen Teil dazu beigetragen haben. Während der vergangenen weißen – oder soll ich sagen schwarzen – Jahreszeit wurde das Album nämlich von Mikael Andersson in den Bastard Sound Studios produziert. Um noch mehr Atmosphäre zu schaffen wurde dabei zum ersten Mal die Palette der eingesetzten Klangerzeuger um Tasteninstrumente wie Mellotron und Moog erweitert.

Die Fakten

Tracklist:

  1. The Declaration
  2. From The Coals
  3. Pariah
  4. The Beholder
  5. Iustitia Infernalis
  6. Hex
  7. Threescore And Ten
  8. Acheron
  9. Waypoints

Mit einer durchschnittlichen Titellänge von 5 Minuten und einer Gesamtspielzeit von 45 Minuten und 47 Sekunden zeigt sich das Fredrik Jordanius (Gesang und Gitarre), Mikael Bielinski (Bass und Background), Dennis Zielinski (Orgel und Background) und Markus Johansson (Schlagzeug und Background) mit der nötigen Ausdauer ihre Songs performen.

Gekonnte Mischung

In jedem der Songs ist die in der Einleitung beschriebene Mischung wieder zu finden. Das macht Deluminati zu einem harmonischen Werk. Zu Beginn wartet der Sound bei The Declaration und From The Coals mit Ähnlichkeiten früher Sabbath Alben auf. In der Mitte folgen mit Pariah und Iustitia Infernalis die Höhepunkte des Orgeleinsatzes. Am Ende bekommt die CD dann mit Hex, Threescore And Ten sowie dem Schlusspunkt Waypoints den tiefschwarzen Mantel des Nordens als Gewand.

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Bildquellen

  • Deluminati – Egonaut: amazon.com

SCUMBAG

Von AC/DC bis ZZ-Top und wieder zurück. Meine Vorlieben liegen im Stoner Rock Segment. Monster Magnet, Clutch und Pothead werden dabei immer wieder gerne gehört.

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