Gute Nachricht aus Schweden: HONG FAUX – A Message From Dystopia

A Message from Dystopia Cover

HONG FAUX

A Message From Dystopia

VÖ: 30.10.2015

Neugierig und ungeduldig wartend auf das Clutch Konzert zum neuen Hammeralbum am 28. November in Köln dachte ich: „Schau dir doch mal die Supporter für die Deutschlandtour an“. Fix die Brille benutzt und schon landete ich auf der Homepage von Hong Faux. Einer aus Schweden stammenden Band bestehend aus eher unbeschriebenen Mitdreißigern. Über die dort verlinkten Videos verschaffte ich mir also einen ersten Eindruck. Während die 2011 erschienene Debut Single Feign Death To Stay mich noch nicht so recht vom angekündigten Crossover zwischen 70er Metal Sound und 90er Grunge „Geschredder “ überzeugen konnte, hat mich das ebenfalls auf ihrem Erstlingswerk erschienene Stück Deathmatch sofort vom ersten Ton an mitgenommen. Spätestens aber beim Refrain war klar: „Das Konzert wird noch besser als erwartet!“

Macht euch selber ein Bild:

Feign Death To Stay

Deathmatch

Das Interesse war geweckt. Die Anfrage an Black Mob schnell formuliert. Genauso zackig landetete A Message From Dystopia also auch auf meiner Festplatte. Fix noch die Play Taste beanspruchen und es kann losgehen.

Erstklassig produziert

Starke, mitreißende und dabei melodische Parts und klarer aber dennoch kraftvoller Gesang bestimmen die ersten beiden Songs Fire In The Hole und From Now To Never More. Hier hat die Schwedenconnection Daniel Bergstrand (Produzent In Flames) und Anders Fridén (Sänger In Flames) zusammen mit Nik Seren (Gesang und Gitarre), Johan Bergqvist (Bass), Björn Billgren (Gitarre) und Jonathan Hummelman (Drums) ganze Arbeit geleistet um mit radiotauglichen Stücken zum mitgrölen ins Hörvergnügen zu starten.

 

Nach starkem Beginn erfolgt meiner Meinung nach dann leider ein kleiner Stimmungsbruch. Nicht das Titel wie Bite The Bullet oder Two One None Vorsprung Taste zum Opfer fallen würden aber irgendwie fehlt da die letzte Konsequenz einen alleingestellen Stil zu verfolgen. Während bei Scars die stark verzerrten Gitarren so richtig Spaß machen ist es bei Beatiful Nothing wohl die Tatsache das man direkt in eine TV Serie aus den 70ern gebeamt wird um dadurch wieder Lust auf mehr zu bekommen.

Starke Phase

Mit No Exit beginnt für mich persönlich der stärkste Teil von A Message From Dystopia. Für meine Ohren ist die Nummer 8 auf dem 45 Minuten andauernden Silberling modern interpretierter Stoner Rock, welcher nicht nur an Desert Sessions geeichte Ohren stößt um dort Wohlgefallen zu erzeugen. Hier stimmt fast alles. Peter And Anne könnte man auf Grund der Machart gar in einer Playlist vom Kultalbum Songs For The Deaf (QOTSA) verstecken. Gute Stimmung vorausgesetzt entsteht Bewegungsdrang. Für mich das beste Zeichen guter Musik.

Als Liebhaber dieser Spielart unseres Genres komme ich auch im letzten Drittel der Scheibe nicht zu kurz. Red Eye und I Am Ishmael geben alles um den Zuhörer bei Laune zu halten. Tempo, ausdrucksstarker Gesang, knackige Riffs und sehr präsentes Schlagzeug bieten den roten Teppich für den letzten und gleichzeitig auch Titelsong des Albums. Ein gefühlvolles und ruhiges Stück, welches dennoch keine Ballade ist. Ein sehr gelungener Abschluss eines von Highlights geprägten Werks.

Hong Faux Live

Ich werde also mit einer hohen Erwartungshaltung, aber auch mit noch mehr Vorfreude am 28. November nach Köln in die Essigfabrik fahren, um mir die Jungs als Supporter von Clutch live zu geben. Aber natürlich nur damit ich euch mit einem Konzertbericht darüber erfreuen kann.

Wer nicht in der Nähe von Köln wohnt oder am 18. November in Stockholm weilt und Teil der Album Release Show ist, kann sich hier alle bisher bekannten Termine für 2015 und 2016 anschauen. Und wer einfach nur einen Vorgeschmack auf das neue Werk haben möchte schaut sich einfach das Video zu From Now To Never More an.

 

Viel Spaß!

 

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Bildquellen

  • Hong Faux – A Message from Dystopia Cover: Black Mob
SCUMBAG

SCUMBAG

Von AC/DC bis ZZ-Top und wieder zurück. Meine Vorlieben liegen im Stoner Rock Segment. Monster Magnet, Clutch und Pothead werden dabei immer wieder gerne gehört.

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