IRIS DIVINE – „Mercurial“ (VÖ: 20.05.2022)

IRIS DIVINE - Albumcover Mercurial - Beitragsbild

IRIS DIVINE – „Mercurial“ (VÖ: 20.05.2022)

Man neigt ja gerne mal zu Vergleichen. Die klingen ja wie…sollte man nicht tun, oder vielleicht doch? Hilft schon manchmal ein bisschen bei der (groben) Einordnung. Aber fairerweise muss ich sagen, bei dieser Band fällt mir das schwer und so verzichte ich darauf. Die Rede ist von IRIS DIVINE. Ich bin wirklich zufällig auf die Musik gestoßen und zwar über dieses bereits knapp 5 Jahre alte Video. Das hatte ich euch hier in einem Newsbeitrag bei metal-heads.de vorgestellt. Wir wollen euch ja neben den etablierten und großen Namen auch gerne immer wieder neue und aufstrebende Acts servieren, auf die man sonst selbst nicht unbedingt aufmerksam geworden wäre.

Dieser erste Kontakt hat mich interessiert und so war ich mega gespannt, als es hieß, es soll im Mai 2022 ein neues Album erscheinen. Zunächst gab es nichts auf die Ohren. Vielmehr wurde nur das Cover und der Albumtitel veröffentlicht: „Mercurial“ – schaut mal hier. Aber dann kam endlich der Moment, in dem wir den ersten Song namens „Sapphire“ des neuen Materials vorgestellt bekamen und den haben wir natürlich mit euch geteilt. Wer das verpasst hat, der kann dort noch mal reinhören.

Aber beschäftigen wir uns doch mal näher mit den Songs auf dem neuen Silberling. Der Opener dauert 5 Minuten und rockt gleich amtlich los. Druckvolles Drumming, heavy Gitarrenriffs und eindringlicher Gesang. Das ist schon ziemlich fett. Ein starker Einstieg. Und keine Sorge! Mit dem nächsten Track geht es ebenfalls kraftvoll weiter. Progressives Schlagzeugspiel und die Gitarre geht entsprechend mit. Die Vocals erinnern mich teil ein bisschen an FATES WARNING…und das ist sicher als Kompliment gemeint! „Thirteen“ kommt dann eher etwas düster daher. Rauhe Riffs, wuchtige Drums. Dann etwas bombastischer Touch. Stark!

IRIS DIVINE – „Mercurial“ (VÖ: 20.05.2022)

Mit ordentlichem Drive, aber einer guten Portion mehr Melodie stimmt man dann den vierten Track zum neuen Album an. Vielleicht eine der besten Nummern auf dem neuen Silberling. Mir gefällt’s auf jeden Fall! Können IRIS DIVINE auch ohne Stimme? Dazu bekommen wir eine Kostprobe eines Instrumentalstückes. Über 5 Minuten lang und damit immer in der Gefahr langatmig zu wirken. Aber…insgesamt ist dem Trio hier ein recht kurzweiliges Stück gelungen. Fast möchte man stellenweise etwas bluesiges Entdecken, dann bekommen wir funkiges Bass-Spiel. Und plötzlich ist der Zauber vorbei.

IRIS DIVINE - Albumcover Mercurial

Weiter im Text mit „Negative seed“. Dunkel und heavy legt man direkt los. Drumsalven, dazu Gitarre und Bass. Ich fühle mich ansatzweise an „Down with the sickness“ von DISTURBED erinnert. Ein weiteres Mal ordentlich abgeliefert. Mit Song 7 bewegen wir uns vom Sound her etwas in orientalische Gefilde. Ansonsten kommt hier amtliches Tempo rein und wir kriegen progressive Beats serviert.

Noch einmal ein orientalisch anmutendes Intro…wir starten in den Titeltrack, der das neue Release beenden wird. „Mercurial“ – es wird Spannung aufgebaut. Etwas melancholisch. Leider kommt diese Nummer für mich nicht so richtig in die Gänge. Zum Abschluss aus meiner Sicht ein Schwächeln. Aber man kann ja nicht nur starke Songs abliefern.

Das Fazit zu „Mercurial“ von IRIS DIVINE bei metal-heads.de

Wie lautet nun unser Urteil bei metal-heads.de zum brandneuen Release des Trios? IRIS DIVINE haben mit Scott Manley einen neuen Drummer in ihren Reihen, der neben Bassist Brian Dobbs und Frontmann und Gitarrist Navid Rashid das Line up komplettiert. Wenn man die fette Produktion der neuen Songs hört, kann man sich kaum vorstellen, dass nur 3 Herren das Ganze musikalisch inklusive des Gesangs stemmen. Respekt! Musikalisch finde ich das Material ziemlich vielseitig und auch bei dem einzelnen Instrumentaltrack überzeugt man insgesamt. Man verarbeitet verschiedene Stile und dadurch gelingt eine kurzweilige Mischung. Der Gesang ist variabel und auch die Instrumente können von rockig bis heavy verschiedene Bereiche abdecken. Eine absolute Empfehlung – auch für Menschen, die nicht zwingend dem Prog zugetan sind. So übertrieben proggig finde ich IRIS DIVINE trotz deutlicher Tendenzen an mancher Stelle auch nicht!

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Bildquellen

  • IRIS DIVINE – Albumcover Mercurial: Layered Reality Productions
  • IRIS DIVINE – Albumcover Mercurial – Beitragsbild: Layered Reality Productions

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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