King Diamond is back: Songs For The Dead Live

King Diamond Songs For The Dead Live

2007 erschien mit „Give Me Your Soul… Please“ das letzte Studioalbum von King Diamond. Heute, am 25. Januar 2019, ist es endlich soweit und Metal Blade Records veröffentlichen „Songs For The Dead Live“ von King Diamond. Es ist zwar kein neues Material, aber es handelt sich um die lange versprochenen und lange von den Fans ersehnten Bilddokumentationen. Um uns für die lange Wartezeit zu entschädigen hat der King auch gleich zwei Konzerte auf DVD oder Blu-ray gepackt. Warum es Sinn macht das nahezu gleiche Konzert gleich doppelt herauszubringen, verrate ich euch gleich. Jetzt zur Einstimmung, passend zur Ankunft der „Songs For The Dead Live“, das Video zu „Arrival (Live at Graspop)„:

 

King Diamond – das Warten hat ein Ende

Die Konzerte sind im Grunde genommen zweigeteilt. Der erste Teil gibt mit acht Songs einen kurzen Einblick in das frühe Schaffen von King Diamond. Mit „Melissa“ und „Come To The Sabbath“ werden auch zwei Mercyful Fate Klassiker abgehandelt. Mir gefällt  besonders „Eye Of The Witch“. Das liegt aber auch daran, dass es die erste Platte war, die ich mir gekauft habe. Im zweiten Teil wird dann das legendäre Album „Abigail“ dargeboten. Und auch das gefällt mir wieder besonders. War es doch das Album, welches mich neben Running Wilds „Port Royal“ zum Heavy Metal gebracht hat. Diese beiden bekam ich vor fast dreißig Jahren von einem Kumpel auf Kassette und ab da war ich verloren und hatte jede Menge „Sleepless Nights„…

 

King Diamond – Fillmore vs Graspop

Trotz identischer Setlist (lediglich bei zwei Songs wurde die Reihenfolge verändert) macht es für mich Sinn beide Konzerte herauszubringen. Denn es sind zwei verschiedene Konzerte: Einmal Open Air beim Graspop Metal Meeting 2016 vor atemberaubender Kulisser und einmal im Fillmore Club, Philadelphia vom November 2015. Was gleich klingt, bietet doch jeweils eine ganz verschiedene Atmosphäre. Beim Graspop auf großer Bühne vor großem Publikum und mit toller Lightshow wirkt die Bühnenkulisse noch imposanter und der Schwenk auf den Vollmond am Himmel bei „Halloween“ passt einfach perfekt. Im Fillmore ist man dann einfach viel näher dran und fühlt sich als Teil der ausrastenden Menge. Deshalb will ich hier auch gerne die hervorragende Kameraführung und den Schnitt loben. Denise Korycki von Wild Wind Productions hat wirklich einen tollen Job geleistet! Man kann Andy LaRoque auf die Finger schauen, wird mit Grandma auf die Bühne gefahren oder schaut mit Abigail aus dem Sarg. Der Mix zwischen Close-Ups, Schwenks auf Publikum oder die Bühne im totalen ist einfach gelungen. Das zeigt auch der Ausschnitt von „Come To The Sabbath (Live at Graspop)“:

 

King Diamond – Songs For The Dead Live

Aufgrund meiner persönlichen Vorliebe für King Diamond gibt es natürlich keine objektive Bewertung von mir. Da geht es mir wie jedem anderen Fan und es gibt nur den einen Impuls: Kaufen, kaufen, kaufen… Es bleibt nur die Frage welche Version, denn da gibt es mal wieder so viele verschiedene Varianten. Ich persönlich sehe den Sinn einer CD- oder Vinyl-Variante nicht. Gerade bei King Diamond geht es doch auch um die Optik und deswegen sollte man sich „Songs For The Dead Live“ schon auf DVD oder Blu-ray gönnen. Der Fan greift natürlich zum limitierten Boxset.  Und nach meiner ganz und gar subjektiven Meinung sollte sich auch jeder Metalfan mit dieser Bilddokumentation eines der wichtigsten und einflussreichsten Künstlers der letzten Dekaden eindecken. Nicht umsonst haben Metallica schon Songs gecovert und Lars Ulrich seine Drumtracks zu „Return Of The Vampire“ beigesteuert. Zum Abschluss und weil es so schön ist, hier noch das Video zu „A Mansion In Darkness (Live At The Fillmore)“:

 

King Diamond – Line-Up und Kontakt

King Diamond – Gesang
Andy LaRoque – Gitarre
Mike Wead – Gitarre
Pontus Egberg – Bass
Matt Thompson – Schlagzeug

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Bildquellen

  • King Diamond Songs For The Dead Live 720×340: Metal Blade Records
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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