Kopfecho mit ihrem Zweitwerk „Etwas Bleibt“

Kopfecho

In wenigen Tagen, am 31. Januar 2020 ist es soweit und die Düsseldorfer Band Kopfecho veröffentlicht bei MD Records ihr Zweitwerk „Etwas Bleibt“. Vor knapp anderthalb Jahren erschien das Debüt „Sehen / Hören / Fühlen“ und damals bescheinigte ich der Band einen guten Start mit nur wenig Schattenseiten (nachzulesen hier). Letztes Jahr konnte ich dann die ersten neuen Song live erleben, als Kopfecho als Support von Engst in Köln waren. Das klang schon richtig gut und umso gespannter war ich dann auf die gesamte Platte. Jetzt ist sie da und starten wir doch einfach mal mit dem Video „Ein letztes Mal“ und dann verrate ich euch ob der Titel hält was er verspricht und ob wirklich etwas bleibt…

Kopfecho – Es bleibt im Ohr

Los geht es mit dem Titelsong und es bleibt alles beim Alten. Wie auf dem Debüt eine schöne Mischung aus Alternative und Punk. Vom Punk gibt es beim textlich nachdenklichen „Ein Letztes Mal“ dann weniger, gefällt mir aber um Längen besser als der Einheitsbrei den ich manchmal im Radio höre. Auch „Marionette“ ist musikalisch wenig Punk, textlich dafür umso mehr und ist verdammt eingängig und mein erstes Highlight auf der Platte. Das wird aber von „Du“ noch getoppt. Warum könnt ihr unten im Video sehen und hören. Schöne Chöre und ein toller Text und ein lauter Schrei nach mehr Individualität. Die Politik darf nicht fehlen, ist in „Chaos“ aber schön verpackt und um die Frage zu beantworten… Nein, früher war nicht alles besser, denn was Kopfecho bis hierhin abliefern ist schon richtig gut. „Sehnsucht (Willkommen)“ ist ein schönes Plädoyer für mehr Toleranz und Menschenliebe und beendet die erste Hälfte.

Kopfecho – Freiheit versus Pflicht

Die zweite Hälfte wird ruhig mit „Immer Noch“ eröffnet und das ist der erste Song der mich nicht so richtig packt. „Und Jetzt?“, wird es wieder besser. Ein wirklich gelungener Song über das Ende einer Beziehung und wie es weitergeht. „Zeit“ geht gut ab und kann ich mir live richtig gut vorstellen. Noch viel lieber aber „Auf den Dächern“, ein tolles Plädoyer für und nach mehr Freiheit. Ein weiteres Highlight für mich! „Alles was ich tat“ gefällt mir aber auch sehr gut und spricht mir aus der Seele. Die Vergangenheit kann und sollte man nicht bereuen. Vielleicht ein Song für Optimisten? Zum Abschluss gibt es mit „Bist du glücklich?“ noch einen ganz ruhigen, nachdenklichen und akustischen Song. Toll gesungen (sogar zweistimmig), tolle Melodie und jetzt aber wirklich mein letztes Highlight.

Kopfecho – auf dem Weg nach oben

Ich habe mir die „Etwas Bleibt“ jetzt lange und ganz oft angehört und bin sehr begeistert. Das Debüt hatte mir schon gut gefallen, aber Kopfecho haben sich deutlich weiterentwickelt. Musikalisch ist das zwar weniger Punk, dafür bieten die Texte das umso mehr. Und das ist mir definitiv wichtiger. Die Songs gehen gut ins Ohr und ich mag die Stimme von Amy einfach. Rauher und wilder als der Mainstream und so die perfekte Ergänzung zur Musik. Also wer etwas Bleibendes für seinen Plattenschrank haben will und gute Musik mit guten, deutschen Texten mag… Tja, der muss halt „Etwas Bleibt einfach kaufen. Wer noch eine bleibende Erinnerung schaffen will, sollte eines des Releasekonzerte besuchen. Die Daten gibt es unten und wir sind in Düsseldorf auf jeden Fall dabei.

Kopfecho – Kontakt und Tourdates

Mehr zu Kopfecho findet ihr auf der Homepage oder bei Facebook. Wer unseren Konzertbericht nicht verpassen will, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter oder folgt uns bei Facebook. Unsere schönsten Bilder gibt es dann bei Instagram und auf unserem YouTube Channel gibt es neben vielen anderen auch schon zwei Interviews mit Kopfecho. Schaut mal rein und lasst uns ein paar Kommentare da. Wir würden uns freuen und hier jetzt die Konzertdaten:

31.01.2020 – Düsseldorf, ZAKK
14.02.2020 – Hannover, Lux
15.02.2020 – Frankfurt, Nachtleben
21.02.2020 – Hamburg, Logo
22.02.2020 – Berlin, Musik & Frieden

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soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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