Minority Sound – Drowner´s Dance

MINORITY SOUND-Cover

Aller guten Dinge sind drei! Oder?

Minority Sound melden sich mit Drowners´s Dance zurück. Die junge Band aus der Tschechei veröffentlicht Album Nummer Drei, und verspricht auf den ersten Blick sehr viel. Im Metalbereich gelten die Jungs als Geheimtipp und Erben von Bands wie Mnemic. Das gewisse etwas, hat jedoch bis jetzt immer gefehlt. Ob mit dem neuen Album der Durchbruch kommt?

Laues Lüftchen statt ein Sturm

Verbindet man die selbstbetitelte Musikrichtung Cybermetal und das Cover Artwork miteinander, denkt man glatt: beim Einlegen der CD bricht ein Sturm los, der einen mitreißt. Jedoch ist es eher ein laues Lüftchen, statt ein Sturm.

Die Prager machen mit dem Opener „Whip Him Good“, „Last Day On Earth“ sowie „1000 Years“ einen soliden Eindruck. Das Klangbild ist eher auf die Instrumente, als auf die Vocals gerichtet und gibt viel Raum, damit sich die Lieder entfalten können. Jedoch verliert sich das Album ab dem vierten Titel in einem Gemisch aus billigen Synthesizer-Sounds, Shouts, Screams und endet in der Monotonie. Beim Hören der Lieder „Epidemic of Hystery“, „Freezing Oceans“, „Generation Z“, „Hate Calculation“ und „Drowner´s Dance“ erkennt man keinen Übergang und fragt sich nach 14 Minuten: Hm? ist das ein neues Lied? Oder der Bridgepart? Sehr schade! Auch die letzten beiden Lieder „First Day On Earth“ und „Come Hell“ können das Album nicht aufwerten.

Im ganzen ist das Album zwar hochwertig produziert, jedoch wirken die Synthesizer-Effekte nach einer gewissen Zeit billig. Es fehlt den meisten Liedern an Struktur und es ist kein roter Faden zu erkennen.

 

Bandname: Minority Sound

Album: Drowner´s Dance

Tracklist:
01.) Whip Him Good
02.) Last Day On Earth
03.) 1000 Years
04.) Epidemic of Hystery
05.) Freezing Oceans
06.) Generation Z
07.) Hate Calculation
08.) Drowner´s Dance
09.) First Day On Earth
10.) Come Hell
Label: metalgate.cz
Release: Bereits erschienen

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Bildquellen

  • MINORITY SOUND-Cover: Metal Promotions
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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