NIGHTFYRE – From Fortune To Ruin (VÖ: 25.01.2019)

NIGHTFYRE From Fortune To Ruin

NIGHTFYRE nennt sich eine junge Truppe aus Münster, die am 25.01.2019 mit „From Fortune To Ruin“ ihr Debütalbum veröffentlicht.  Im März 2015 hatte das aus David (Gesang und Gitarre), Christoph (Gitarre und Bass) und Fridi (Schlagzeug) bestehende Trio, welches live durch Bassist Niels ergänzt wird, mit der Demo-EP „live High“ ein erstes Lebenszeichen von sich gegegben. Wie sich die Band auf ihrem ersten Album schlägt, erfahrt ihr hier bei uns.

NIGHTFYRE – Klassischer Heavy Metal britischer Prägung aus dem Münsterland

Schon das originellerweise „Intro“ betitelte instrumentale Intro lässt aufhorchen. Die Melodie bleibt direkt im Ohr hängen. Mit dem Opener „Hunting The Night“ wird dann unmittelbar klar, wohin die Reise geht. Klassischer Heavy Metal britischer Prägung (auch NWOBHM genannt) ist hier angesagt. Doch auch Speed Metal Einflüsse sind im folgenden erkennbar (der Titel „Full Speed Ahead“ kommt nicht von ungefähr). Stellenweise erinnern mich NIGHTFYRE an NIGHT DEMON und das will doch schon mal etwas heißen! 🙂

Klasse Songs – sehr ansprechend präsentiert

Mit dem Musikstil, den das Trio gewählt hat, kann man kaum noch Innovationspreise gewinnen. Umso wichtiger ist es dann, dass die Songs stimmen und die Bandmitglieder musikalisch etwas drauf haben. Diese Voraussetzungen sind hier absolut erfüllt. Die Tracks sind wirklich klasse, einen Rohkrepierer  sucht man vergeblich. Die Stimme von David passt sehr gut zur Musik und die Gitarrensoli sind anspruchsvoll und abwechslungsreich. Als Beispiel stellen wir euch hier den Song „Rise, Fall, Down!“ vor:

 

Das müsste als Anspieltipp eigentlich genügen, da ich von den übrigen Songs keinen herausheben kann oder möchte. Eine Ausnahme mache ich aber dennoch für den megastarken, schnellen und ungemein abwechslungsreichen Abschlusstrack „Nameless Warrior“. Ein echter Hammersong!

Sehr gelungenes Debüt

Es ist immer wieder erfreulich, wenn man junge deutsche Bands entdeckt, die einen angenehm überraschen können. 2017 ist es mir so mit Vanish gegangen und im letzten Jahr war es Don’t Drop The Sword. Es freut mich sehr, bereits ganz zu Anfang des Jahres 2019 mit NIGHTFYRE eine solch positive Entdeckung gemacht zu haben. Da Produzent Peter Lagoda ebenfalls einen recht ordentlichen Job gemacht hat, kann ich „From Fortune To Ruin“ vorbehaltlos empfehlen. Eine sehr beachtliches Debütalbum, welches richtig Spaß macht und durchaus Hoffnung weckt, dass sich die Band zu einem zukünftigen Top-Act entwickelt!

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Bildquellen

  • NIGHTFYRE From Fortune To Ruin: Amazon
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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