ODD PALACE – „Things to place on the moon“ (bereits VÖ)

ODD PALACE - bandphoto

ODD PALACE – „Things to place on the moon“ (bereits VÖ)

Also wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann denken wir bei der Musikrichtung Progressive Rock nicht unbedingt als erstes an Dänemark. Das ist aber das Herkunftsland von ODD PALACE. Ende Mai 2018 hat die 2015 gegründete Band ihr Debüt unter´s Volk gebracht. Leider war die Beschaffung des Materials für diese Review etwas mit Schwierigkeiten behaftet, daher die etwas verspätete Beurteilung unsererseits. Aber ihr seht…um den Nachwuchs angemessen zu featuren, hängen wir bei metal-heads.de uns mächtig ´rein und meistens sind wir dann auch am Ende erfolgreich.

ODD PALACE - CD-cover

Zehn Songs auf dem Debüt des dänischen Fünfers

Aber jetzt zur Musik. Der Fünfer aus dem Norden Europas legt gleich mit dem ersten der 10 Songs schwungvoll los. Melodisch aber mit einem ordentlichen Drive geht es direkt zur Sache. Und auch Track zwei kommt mit einem längeren Instrumentalbeginn daher, bevor ein etwas düsterer, fast melancholischer Gesang einsetzt. Die Drums treiben das Ganze an. Ansonsten besitzt das Material eine gute Portion Melodie, transportiert – gerade über den Gesang – auch Emotionen.

Hier – ohne Worte – das nächste Stück: hört selbst! Damit bekommt ihr mal einen aussagekräftigen Anspieltipp zum Song „Liar´s attire“, nämlich das dazugehörige Video. Checkt es aus und dann ab zum Plattenhändler eures Vertrauens und die Scheibe käuflich erworben.

Mit „Through your eyes“ geht es etwas gemächlicher zu. Aber dennoch mit genügend Energie, um den Hörer mitzureißen. Der nachfolgende Titeltrack beginnt dann fast melancholisch mit ruhigen Tönen und der Gesang unterstreicht die aufkommende Stimmung. Nach einem etwas lebendigeren Song geht es dann aber mit „Insomnia“ gemächlich weiter. Aber im Verlauf nimmt der Song doch Fahrt auf bzw. es ist mehr ein Stimmungswechsel, der immer wieder ruhigere Passagen mit aufgedrehten Impulsen mischt. Crazy.

„The alchemist“ schlägt da in eine ähnliche Kerbe, aber versprüht dabei etwas mehr Power. Der vorletzte Track startet gleich mit flottem Drumming. Hier kommt – vielleicht am meisten von allen Stücken auf diesem Album der Prog-Charakter des Materials durch. Gefällt mir. Auch beim wiederholten Hören der Scheibe entdeckt man immer wieder andere Aspekte in den Songs. Das macht es interessant. Mit „Dead end“ (witziger Name für einen Song zum Ende eines Albums) geht dann „Things to place on the moon“ zu Ende.

Abwechlungsreiches Material – immer wieder neue Facetten zu entdecken

Fazit: ein starkes Debüt aus der Feder der Dänen. Abwechslungsreich und eigenständig kommen die 10 Songs daher und es kommt keine Langeweile auf. Auch bei mehreren Durchgängen kann der Hörer immer wieder andere Facetten entdecken. Echt prima. Wer mal seinen Horizont erweitern möchte und Bands außerhalb der längst etablierten Formationen kennenlernen mag, der ist hier goldrichtig.

Es ist noch für 2018 eine Europatour angekündigt, Dates stehen dazu leider derzeit noch nicht fest. Aber wenn wir was erfahren, dann lest ihr es hier bei metal-heads.de. Und auch ein Besuch durch uns bei einem Konzert in der Region mit einem entsprechenden Konzertbericht ist denkbar…warten wir mal ab.

 

 

 

 

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Bildquellen

  • ODD PALACE – CD-cover: HOLD TIGHT PR
  • ODD PALACE – bandphoto: HOLD TIGHT PR
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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