RIOT V – „Armor Of Light“ (VÖ: 27.04.2018)

Riot V Band 2018

Mit „Armor Of Light“ bringen RIOT V (bzw. RIOT) ihr sage und schreibe 16. Studioalbum heraus! Das Album wurde von Chris „The Wizard“ Collier ( METAL CHURCH, FLOTSAM & JETSAM, SLIPKNOT, KORN usw.) produziert. Das Cover-Artwork hat Mariusz Gandzel ( CRYSTAL VIPER) erstellt. Die neuen Tracks sollen Fans der „Thundersteel“-Ära begeistern, da der langjährige Hauptsongwriter und Bassist Don van Stavern, der lange an der Seite von Mark Reale komponierte, Nummern im Geiste von „Thundersteel“, „The Privilege Of Power“ und ihrem jüngsten Epos „Unleash The Fire“ geschrieben haben will. Nun, dann wollen wir uns das gute Stück doch mal zu Gemüte führen.

RIOT V bieten viel mehr als das Cover verspricht

Zunächst einmal muss ich  ein paar Worte über das Albumcover verlieren. Ohne dem guten Mariusz Gandzel zu Nahe treten zu wollen, aber in meinen Augen ist das Coverlayout an Kitschigkeit kaum noch zu übertreffen. Das sieht für mich aus wie Manowar auf Speed! Aber genug davon, denn – um es vorweg zusagen – lasst euch hiervon bloß nicht abschrecken. Es wäre wirklich schade!

Bereits der Opener „Victory“ zeigt, wohin die Reise geht: Power Metal vom Feinsten. Hier dürft ihr euch selber davon überzeugen:

 

„End Of The World“ schlägt in die gleiche Kerbe und „Messiah“ ist eine Speed Metal Nummer mit Gitarrenduellen von Mike Flyntz und Nick Lee, die einem die Freudentränen in die Augen treiben. Während beim starken “ Angel’s Thunder, Devil’s Reign“ das Gaspedal noch einmal voll durchgedrückt wird, geht es in weiteren Verlauf des Albums mit Titeln wie „Burn the Daylight“, „Heart of a Lion“ oder dem Titelstück weiter kraftvoll aber eher hymnisch zur Sache.

Genialer Sänger und viel Abwechslung

Dabei muss an dieser Stelle unbedingt ein mal ein Wort über Sänger Todd Michael Hall verloren werden. Dieser macht seine Sache ganz hervorragend, gibt den Songs zusätzlich mächtig Power und kann auch in den ganz hohen Lagen restlos überzeugen.
Auch im weiteren Verlauf des Albums wird viel Abwechslung geboten. Das gefühlvolle „Set the World Alight“, das lässige „San Antonio“, das mit Bläsereinsatz versehene „Caught in the Witches Eye“ oder der geniale Ohrwurm „Ready to Shine“ seien hier als Beispiel genannt. Mit dem schnellen Knaller „Raining Fire“ findet das Album dann einen fulminanten Abschluss .

Starkes Album nicht nur für Fans

Mit „Armor Of Light“ ist Riot V ein ganz hervorragendes Album gelungen, dass nicht nur Fans der Band begeistern dürfte.  Neben dem sehr starken Songmaterial ist auch die Produktion gut gelungen. Lediglich das Schlagzeug von Frank Gilchrist hätte soundtechnisch etwas mehr Druck vertragen, zumal der gute Frank ein echter Meister seines Fachs ist. Dies mindert den starken Gesamteindruck jedoch nur unwesentlich. Freunde von kraftvollem Power Metal sollten unbedingt zuschlagen!

Cover und Tracklist

1. VictoryRiot V Cover Armor of Light

2. End of the World

3. Messiah

4. Angel’s Thunder, Devil’s Reign

5. Burn the Daylight

6. Heart of a Lion

7. Armor of Light

8. Set the World Alight

9. San Antonio

10. Caught in the Witches Eye

11. Ready to Shine

12. Raining Fire

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Bildquellen

  • Riot V Cover: Nuclear Blast
  • Riot V Band 2018: Nuclear Blast
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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