Rotpit – Into the Rotpit

Rotpit

Hinter dem Namen Rotpit verbirgt sich eine 3 Mann Death Metal Keule, die mit nicht ganz unbekannten Namen der Szene besetzt ist. Während Ralf Hauber seine Growls vor allem bei Revel in Flesh ins Mikro brüllt und Drummer Henrik Posingis bei eben diesen die Felle verprügelt, steuert Jonny Pettersson von Wombbath Gitarre und Bass bei. Petterssons andere Band Projekte aufzuzählen, würde hier leicht den Rahmen sprengen. Interessierte können hier mehr lesen KLICK 😉

Into the Rotpit

Mit ihrer Debut EP „Into the Rotpit“ landen die Jungs, und so viel darf ich vorweg nehmen, einen Volltreffer. Wer auf klassischen Death Metal der alten Schule steht, der kann hier gar nichts falsch machen. So ist der Opener „Darkended“ der perfekte Einstig in den Sound von Rotpit. Geile Riffs, geniale Growls und dazu eine dreckige Atmosphäre. Das ganze verpackt in ein angenehmes Tempo…schmettert einfach. Ich liebe Death Metal, der irgendwie nicht stressig oder anstrengend rüber kommt. Das ist schon Geballer, aber schön chillig….trifft einfach komplett meinen Nerv.

Kurz und bündig

Der dann folgende Titeltrack startet mit einem legendären Growl, der dir sofort eine Gänsehaut auf den Rücken zaubert. Dazu ein paar Tempowechsel, sägende Gitarren…nur geil und der Höhepunkt der Scheibe. Da das Gesamtkunstwerk leidglich aus 3 Songs besteht, sind wir mit „Aeon Black“ schon beim letzten Lied angelangt. Das alles macht aber rein gar nix, denn Qualität geht immer vor Quantität. „Aeon Black“ bringt, passend zum Titel, ein paar düsterere und fast schon doomige Momente mit. Was sehr auffällig ist…im Gegensatz zu Revel in Flesh spielt Ralf Hauber bei Rotpit nicht so viel mit seiner Stimme. Weniger Varianten bei den Growls, gar keine Screams. Und auch wenn ich Revel in Flesh mag…mir gefällt das hier gebotene noch besser, muss ich gestehen.

Kult und Oldschool

Eine kleine Besonderheit haben die Jungs sich ausgedacht. Anstatt auf CD und/oder Vinyl zu releasen, gibt es die EP „Into the Rotpit“ nur auf Kassette und in digitaler Form! Inzwischen schon in der zweiten Auflage, die erste war wohl schnell vergriffen. Dazu gibt es noch Shirts in absolut geilem Design. Ich hätte alle 3 Designs gekauft, leider gab es Gold nicht in meiner zarten Größe.Kaufen könnt ihr das ganze feine Zeug hier KLICK

Fazit

Was soll ich da noch groß sagen? „Into the Rotpit“ ist für mich jetzt schon sowas wie eine Kultscheibe. Alleine die Produktion ist sehr fett geraten. Das Ding klingt einfach so viel besser, als viele andere Sachen im DM Underground. Ich hoffe inständig, es bleibt nicht bei 3 Songs und von den Jungs kommt noch mehr. Bei mir eins der Highlights in 2021 mit absolut verdienten 9 von 10 Punkten.

Tracklist

  1. Darkended
  2. Into the Rotpit
  3. Aeon Black

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Bildquellen

  • Rotpit: Selfmadegodrecords

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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