ROTTING EMPIRE-„Buried In The Past“ Review

(English review down below)

Death Metal

ROTTING EMPIRE (Facebook) aus dem Süden Deutschlands werden Euch am 31.07.2022 das Album „Buried In The Past“ vor den Latz knallen. Die Geburt der Band reicht bis ins Jahr 2000 zurück und seitdem haben sie sich vor allem im Süden Deutschlands einen guten Ruf erspielt. Und das nicht ohne Grund! Denn die Männer wissen, womit man die Freunde des harten Metals glücklich macht. Nehmen wir das neue Album als mal genauer unter die Lupe.

Das Cover

fällt durch seine Schlichtheit auf. Kein aufwendig gestaltetes digitales Bild, sondern eine schlichte Old-School-Zeichnung, die den Albumtitel meiner Meinung nach stilgerecht umsetzt. Das hat heutzutage jedenfalls Seltenheitswert und einen coolen Charme. Das Album besteht aus 10 Tracks mit einer Spielzeit von 43 Minuten.

Eine dunkle Mixtur

haben ROTTING EMPIRE zusammengemischt und bedienen sich dabei nur an den scharfen Sachen. Hier gibt es keine zarten Gaumenschmeichler, sondern knallharte Kost mit einer extra Dosis brennendem Chili. Das brennt von vorne bis hinten. Dementsprechend geht es ohne Vorspeise zur Sache. Der Opener „So I“ stellt unmissverständlich sofort klar, was der Hörer zu erwarten hat. Zwar verfeinern Melodien die ganze Prügelei, aber es bleibt konsequent bretthart. Der Sound gibt sich eher Old-School ohne Schnickschnack. Auch auf die in diesem Genre gern genutzten cleanen Vocals verzichten ROTTING EMPIRE komplett.

Der Titelsong „Buried In The Past“

ist ebenfalls ein perfektes Beispiel dafür, wie man eine kompakte Synfonie der Düsternis erstellt, die zunächst spirituell beginnt. Doch dabei wird es natürlich nicht bleiben, wenn die harte Faust des Death Metal zuschlägt. Da wird mit voller Wucht in die Suppe gehauen, dass es nur so spritzt. Gelungene Tempiwechsel halten die Spannung im Song aufrecht und lassen keine Langeweile aufkommen. Neben den Melodien spart man auf keinen Fall an nackenzerstörende Parts.

Einmal neuen Nacken bitte!

Also eines ist mal klar: Die Faust des Death Metal schlägt auch gerne mal mit infernalischen Blastbeatattacken zu. Cleane Vocals werden Euch den Sound jedenfalls nicht versüßen. Für liebliche Desserts sind ROTTING EMPIRE nämlich nicht zuständig. Hier gibt es eben ausschließlich deftige Hauptgänge. Nachwürzen ist wie oben erwähnt nicht nötig. Hier kann man sich von Anfang bis Ende seinen Nacken zu Brei bangen.

Ein wahres Highlight ist für mich der Song „Depression“. Knallt rein wie die Faust von King Kong und beschleunigt später ab Minute 03:30 auf Superman-Tempo. So geil gemacht mit diesem irren Gitarrensolo, dass einem schwindelig wird. Ein Megakillersong!

Das Outro „Journey Into The Past“

ist eines der besten, die ich je zu hören bekommen habe. Ein Instrumentaltrack, der es aber absolut wert ist gehört zu werden. Ein echter Hammer! Es beginnt sehr mystisch mit cleanen Gitarrenklängen, mächtigem Bass und stimmungsvollen Drums. Doch dann folgt der fließende Übergang in den massiven rifflastigen Teil. Diese heulenden Gitarren dazu hören sich irre an und machen voll Alarm. So genial kann man ein Album beenden. Der Track hätte sogar für mich noch länger andauern können (Und dies sage ich bei Instrumentaltracks selten!)

Fazit

ROTTING EMPIRE beglücken mit ihrem Album „Buried In The Past“ alle Hardliner, die es sich mal richtig besorgen lassen möchten. Hier gibt es heiße deftige Kost; scharf angebraten mit würzigen melodischen Beilagen. Wer sich traut, darf gerne mal kosten!

English review

Death Metal

ROTTING EMPIRE (Facebook) from the south of Germany will release the album „Buried In The Past“ on 07/31/2022. The origin of the band goes back to the year 2000 and since then they have gained a good reputation, especially in the south of Germany. And not without reason! Because the men know how to make the friends of hard metal happy. Let’s check out the new album.

The cover artwork

stands out for its simplicity. No elaborately designed digital image, but a simple old-school drawing, which implements the album title in style. This has real rarity value these days and a cool charm. The album consists of 10 tracks with a playing time of 43 minutes.

A dark mixture

ROTTING EMPIRE have put together and took only to the spicy stuff. Here there are no delicate palates, but tough fare with an extra dose of burning chili. It burns from front to back. Accordingly, it goes to the point without appetizer. The opener „So I“ makes unmistakably clear immediately what the listener has to expect. Although melodies refine the whole beating, it remains consistently hard as fuck. The sound is rather old-school without frills. ROTTING EMPIRE do it completely without clean vocals.

The title song „Buried In The Past“

is also a perfect example of how to create an impressive synphony of gloom that begins spiritually at first. But of course it will not stop there when the hard fist of Death Metal strikes. There is hit with full force in the soup that it just splashes. Successful tempo changes keep the tension in the song and do not let boredom arise. In addition to the melodies, one spares in no case to neck-destroying parts.

A new neck please!

So one thing is clear. The fist of Death Metal also likes to strike in chord mode with blastbeat attacks. In any case, clean vocals will not sweeten the sound a little bit. ROTTING EMPIRE are also not responsible for smart desserts. Here there is just a hearty way. Seasoning is not necessary as mentioned above. Here you can destroy your neck from the beginning to the end.

A real highlight for me is the song „Depression“. It hits purely like the fist of King Kong and accelerates later from minute 03:30 on Superman tempo. So cool done with this crazy guitar solo, that you already get dizzy. A mega killer song!

The outro „Journey Into The Past“

is one of the best I have ever heard. An instrumental track, but absolutely worth listening to. A real hammer! It starts very mystical with clean guitar sounds, powerful bass and atmospheric drums. But then follows the smooth transition into the massive riff-heavy part. These howling guitars sound crazy and make full alarm. So ingenious you can end an album. The track could have lasted even longer for me (And this I say rarely in instrumental tracks!).

Conclusion

With their album „Buried In The Past“ ROTTING EMPIRE make all fans happy who want to get it on the hard way. Here you get crunchy hotly food with spicy melodic garnishes. Who dares, may taste with pleasure!

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Bildquellen

  • Front Cover: ROTTING EMPIRE
  • ROTTING EMPIRE Buried Cover+Infos(1): Cover+Infos-->ROTTING EMPIRE//Rest-->Pixabay
  • ROTTING EMPIRE Titelbild: ROTTING EMPIRE

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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