SHUMAUN – „Memories & intuition“ (VÖ: 10.09.2021)

SHUMAUN - Albumcover Memories & intuition - Beitragsbild

SHUMAUN – „Memories & intuition“ (VÖ: 10.09.2021)

Heute wollen wir von metal-heads.de mal wieder in die Prog-Schublade eintauchen. Dazu haben wir eine weniger bekannte Band ausgewählt. Die Rede ist vom Progressive Metal Trio SHUMAUN. Die Herrschaften stammen aus dem US-amerikanischen Virginia und wir hatten euch bereits im Juli einen der Songs vom neuen Album hier vorgestellt. Das aktuelle Release der Combo trägt den Namen „Memories & intuition“ und enthält ein Dutzend Stücke, die wir euch gleich näher vorstellen wollen, um euch einen entsprechenden Eindruck vom dritten Album der Amerikaner zu vermitteln. Für die Schlagzeugparts hat man sich übrigens namhafte Unterstützung geholt und so sind unter anderem Szenegröße Thomas Lang und der Ex-FATES WARNING-Drummer Mark Zonder vertreten.

Ab geht’s! Im wahrsten Sinne des Wortes, denn schon der Opener geht ohne große Vorrede mit ordentlich Power ins Rennen. Tempo und progressiver Drive, melodischer Gesang und amtlicher Wumms. Das ist stimmig. Gemäßigter und mit viel Melodie geht es auch gleich weiter, bevor es im Laufe des Songs aber auch etwas heftigere Passagen gibt. „Memories of water“ startet mit einer Akustikgitarre, nimmt aber bald Fahrt auf. Proggige Drumbeats und die tolle Stimme von Frontmann Farhad Hossain machen diese Nummer zu einem Glanzpunkt auf diesem Album. Starkes Ding! Balladesk beginnt Track 4, melodisches Spiel auf der E-Gitarre übernimmt dann einen deutlichen Anteil. Es geht also auch gemäßigter. Aber bevor ihr euch falsche Hoffnungen macht, SHUMAUN lassen es später auch wieder krachen. Zunächst aber geht es mit „Invincible“ recht bedächtig weiter. Aber das täuscht – schon nach 90 Sekunden geht es wieder kraftvoll weiter mit Prog Metal! Das versprüht Energie. Starkes Stück! Grooved ordentlich!

SHUMAUN - Promofoto Band

Die Hälfte ist geschafft…

Bergfest! Wir haben den sechsten Track erreicht. Gefühlvoller Gesang zusammen mit den akzentuierten Drumbeats von Leo Margarit. Rockpotential. Und mit viel Eingängigkeit und Mitsingcharakter sollte das eine Nummer sein, die auf den zukünftigen Konzerten einen festen Platz bekommt. „The pursuit of happiness“ – wir bekommen Schlagzeugspiel mit teils beeindruckendem Tempo. Dann aber auch wieder Zeit zu Verschnaufen, wo die Gitarren den Melodiepart übernehmen. Ich finde, dieser Song beinhaltet zu viele Tempowechsel, das wirkt recht unruhig auf mich. Puuh. Für meinen Geschmack etwas too much. Langsamer läuten SHUMAUN mit „Tides“ die nächste Nummer ein. Pianoklänge und dazu ein angenehm ruhiger Gesang. Das entschleunigt. Schon direkt beim neunten Stück rocken dann aber wieder E-Gitarren los und die Drums steigen mit einem frischen Beat ein. Das ist lebendig. Prima. Das ist einer meiner Lieblingstracks auf dem Album.

Heavy Gitarrenriffs, flotte Drums. Da ist Schwung drin beim nachfolgenden Song. Mit „Breathing light“ wird es etwas zurückhaltender, fast düster von der Stimmung her. Der 9-Minüter schlägt dann aber ab der Hälfte etwas um und gewinnt an Tempo und Härte, mit komplexeren Songstrukturen. Keine leichte Kost. Getragen kommt das vorletzte Stück daher. Irgendwie plätschert das Ganze so dahin. Eine der wenigen Schwachstellen dieses Releases. Zum Ausklang bekommen wir „The day we say goodbye“. Passend zum Abschied. Nachdenkliche Atmosphäre, die Instrumente in gemäßigter Härte und verringerter Geschwindigkeit. Weitestgehend instrumental ist dieses Stück aufgebaut.

SHUMAUN – „Memories & intuition“ (VÖ: 10.09.2021)

Albumcover SHUMAUN Memories & intuition

Das Fazit zum neuen Album von SHUMAUN

Wie lautet nun das Fazit bei metal-heads.de zum aktuellen dritten Release von SHUMAUN? Der Hörer bekommt ein Dutzend Songs mit einer Gesamtspielzeit von einer guten Stunde. Neben den Musikern der Band hat man sich verschiedene Schlagzeuger zur Umsetzung des Materials an Bord geholt. Die Tracks sind abwechslungsreich. Mal eher bedächtig und nachdenklich, dann wieder mit viel Lebendigkeit und Energie versprühend. Eine prima Mischung. Melodie in der richtigen mengenmäßigen Abstimmung mit Progressivität. So muss das sein. Eines der bisherigen Highlights aus dem Releasejahr 2021. Unbedingt antesten, auch wenn ihr nicht krasse Prog-Fans seid.

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Bildquellen

  • SHUMAUN – Promofoto Band: ASHER MEDIA RELATIONS
  • Albumcover SHUMAUN Memories & intuition: ASHER MEDIA RELATIONS
  • SHUMAUN – Albumcover Memories & intuition – Beitragsbild: ASHER MEDIA RELATIONS

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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